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Gelbsperre gegen PSG
Tribünengast Kompany scherzt über Mourinhos Wäschekorb-Trick
Bayern-Trainer Kompany ist nach seiner dritten Gelben Karte für das Hinspiel gegen PSG gesperrt. Ein verrückter Mourinho-Trick kommt dabei nicht in Frage.
José Mourinho hatte vergleichsweise leichtes Spiel. 1,74 Meter misst der Trainer von Benfica Lissabon, und damals, als er noch an der Seitenlinie von Chelsea stand, kam ihm das zugute. In einer Wäschebox ließ er sich trotz einer Sperre in der Saison 2004/05 beim Spiel gegen die Bayern in die Kabine schmuggeln.
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Ob Vincent Kompany am Dienstag im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals in Paris (hier der News-Ticker) ähnliche Tricks anwendet? Der Bayern-Coach musste am Vortrag des Krachers lachen. Seine plausible Antwort: „Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Wäschebox – leider!“ Es war einer der wenigen Gags, die dem Bayern-Trainer bei dieser unschönen Thematik über die Lippen kam.
Vincent Kompany muss PSG-Kracher auf der Tribüne verfolgen
Denn je näher dieses Halbfinale rückte, desto mehr merkte man dem 40-Jährigen den Unmut über die Gelbsperre zur Unzeit an. Zwar hat er im Hintergrund die nötigen Vorkehrungen getroffen – Assistent Aaron Danks hat in den letzten Spielen vermehrt mit ihm an der Seitenlinie gestanden und sich in die Abläufe eingearbeitet.
Und trotzdem war der Gang auf die Tribüne am Dienstag hart für ihn. Direkt nach der Ankunft im Stadion musste er sich von seinem Team trennen und auf seinen Tribünenplatz gehen. Dort wurde er von einem UEFA-Mitarbeiter bewacht und durfte keinen Kontakt zum Team aufnehmen. „Die Abläufe sind eindeutig“, sagte er. Immerhin: Kompany hat Erfahrung mit der Vogelperspektive – aus seiner Zeit als Spielertrainer in Anderlecht.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany
„Die Regel ist, dass du auf dem Platz dabei bist. Aber wenn du verletzt bist, darfst du nicht an der Seitenlinie sitzen. Ich war oft verletzt und habe viele Spiele an unterschiedlichen Orten und verschiedenen Kulissen mitgemacht“, sagte er am Montag. Er hätte gerne darauf verzichtet, ging „oben“ genauso mit wie „unten“. Dort stand im Prinzenpark ein Mann an der Seitenlinie, dem Kompany in jeder Hinsicht vertraut. Danks, der blonde Engländer mit den markanten Tattoos, übernahm im Team mit Floribert Ngalula, René Maric und Daniel Fradley die Hauptrolle. Die Wäschebox blieb leer. Und Kompany musste da durch.