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Hinspiel gegen PSG
Bayerns Defensive trotzt der Gelbsperre – doch Kompany fehlt im Halbfinale
Beim furiosen 4:3-Sieg des FC Bayern gegen Real Madrid holte sich keiner der Spieler eine Gelbsperre ab. Jedoch muss der FCB gegen PSG auf Trainer Kompany verzichten.
Mit einem späten 4:3-Heimsieg gegen Real Madrid konnte der FC Bayern erstmals seit 2012 gegen die Königlichen in die nächste Runde der Champions League einziehen. Die entscheidenden Treffer durch die Münchener Flügelzange Luis Diaz und Michael Olise fielen dabei erst in den Schlussminuten. Im Halbfinale wartet nun der Vorjahressieger Paris Saint-Germain.
Vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen die Los Blancos standen vor allem die defensiven Leistungsträger Konrad Laimer, Dayot Upamecano und Jonathan Tah sowie Torhüter Manuel Neuer im Vordergrund. Sie sollten nicht nur Kylian Mbappé, Vinicius Junior und Co. vom eigenen Tor fernhalten, sondern am besten auch ohne Gelbe Karte aus dem Viertelfinale gehen.
FC Bayern muss gegen PSG auf Trainer Kompany verzichten
Denn: Mit zwei Gelben Karten im Gepäck hätte eine weitere Verwarnung eine Sperre im Halbfinalhinspiel gegen PSG mit sich gezogen. Zumindest diese Aufgabe meisterten die Verteidiger der Bayern mit Bravour und sind allesamt für das Auswärtsspiel in Paris verfügbar. Jedoch wird es an der Seitenlinie der Münchener ein ungewohntes Bild geben.
Aufgrund seiner Gelben Karte in der ersten Halbzeit gegen Real Madrid wird Trainer Vincent Kompany seine Mannschaft von der Tribüne aus anleiten müssen. Dass auch der Coach, der die Gelbsperren-Regel vor dem Spiel noch kritisierte, vorbelastet in das entscheidende CL-Rückspiel gegangen war, hatten vorab wohl die wenigsten im Sinne. So war auch die Führungsetage um Max Eberl nach dem Spiel überrascht.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany
Wie der Sportvorstand der Münchener im DAZN-Interview nach der Partie verriet, realisierten die Bayern-Bosse erst in der Kabine, dass sie in Paris auf ihren Trainer an der Seitenlinie verzichten müssen. „Wir gehen in die Kabine und sagen: ‚Super, kein Spieler ist gesperrt‘. Jetzt ist der Trainer gesperrt“, schildert Eberl die Situation.
Jedoch trübt dieser Wermutstropfen die Stimmung der Münchener nach dem wichtigen Weiterkommen gegen Real Madrid erst einmal nicht. „Heute ist es uns sch***egal“, sagt Eberl lachend im Interview. Dieses Problem wird man sich in den kommenden Tagen an der Säbener Straße widmen. Vielleicht wird Assistent Rodyse Munienge die Münchener dann in Paris an der Seitenlinie mit seiner Aura zum Sieg führen. (seb)