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Allegri hält Ausschau

Wildert Juve beim FC Bayern? Offenbar gleich zwei Stars im Visier

Das Personalkarussell des FC Bayern dreht sich unaufhörlich. Nicht nur Zu-, sondern auch Abgänge sind noch möglich. Juventus Turin schielt gleich doppelt nach München.

München – Mit der Partie im Supercup gegen Pokalsieger RB Leipzig startet der FC Bayern an diesem Samstag (20.45 Uhr) in die neue Saison. Obwohl der Pflichtspielbeginn nicht mal mehr eine Woche entfernt ist, haben die Münchner Entscheider noch viele Personalentscheidungen zu treffen. Dabei geht es nicht nur um eventuelle Zugänge, sondern auch darum, wer den Klub noch verlassen könnte. Juventus Turin lauert auf seine Chance.

Ryan Gravenberch
Geboren:16. Mai 2002 (Alter 21 Jahre), Amsterdam
Verein:FC Bayern München
Position:Zentrales Mittelfeld
Marktwert:30 Millionen Euro

Juventus Turin schaut sich nach Ryan Gravenberch um

Nach Informationen des italienischen Portals tuttomercatoweb.com hat es Ryan Gravenberch auf die Turiner Einkaufliste gespült, der dortige Trainer Massimiliano Allegri scheint Interesse zu signalisieren. Ein solches Vorgehen des italienischen Rekordmeisters ist in der Personalie Gravenberch nicht unbedingt neu.

Der 21-Jährige hatte der Meldung zufolge schon 2020 und 2022 Begehrlichkeiten im Piemont geweckt. Mindestens einen konkreten Austausch soll es mit Gravenberchs inzwischen verstorbenem Berater Mino Raiola gegeben haben. Der Niederländer äußerte nach einer durchwachsenen Debütsaison zuletzt häufiger öffentlich seinen Unmut über seine sportliche Situation.

Juve-Trainer Massimiliano Allegri schaut gleich doppelt zum FC Bayern.

Ryan Gravenberch geht von Verbleib beim FC Bayern aus

„Ich gehe davon aus, dass ich auch nächste Saison noch bei Bayern spiele“, sagte Gravenberch der Tageszeitung AD. „Ich bin bei einem der drei besten Klubs der Welt. Das finde ich schön und besonders. Das werde ich nicht einfach so aufgeben. Mein Ziel ist es nach wie vor, bei Bayern erfolgreich zu sein.“

Bei Gravenberch könnte sich die Situation in den nächsten Wochen tatsächlich noch ändern. Und zwar vor allem dann, wenn die FCB-Führung dem Wunsch von Trainer Thomas Tuchel nachkommt und noch einen Spieler für die Zentrale unter Vertrag nimmt. Gravenberchs Vertrag läuft noch bis 2027, konkrete Gerüchte gab es schon über ein Interesse des FC Liverpool. Für Juve wäre nur eine Ausleihe realisierbar.

Wer hat Abi? Die Schulbildung der Bayern-Stars

Paul Wanner ist Jahrgang 2005 und wurde mit 16 Jahren der jüngste Bundesliga-Spieler in der Geschichte des FC Bayern. Der Offensivspieler besucht ein Gymnasium und gilt als fleißiger Schüler.
Paul Wanner ist Jahrgang 2005 und wurde mit 16 Jahren der jüngste Bundesliga-Spieler in der Geschichte des FC Bayern. Der Offensivspieler besucht ein Gymnasium und gilt als fleißiger Schüler. © IMAGO / Smith
Innenverteidiger Chris Richards kehrt zur Saison 2022/2023 nach seiner Leihe voraussichtlich von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München zurück. Richards durchlief die Akademie des FC Dallas, später erhielt er ein Stipendium an der University of North Carolina. Mit 18 Jahren erlangte der Sohn eines Profibasketballers seinen Hochschul-Abschluss.
Innenverteidiger Chris Richards war zuletzt an die TSG Hoffenheim verliehen. Er durchlief die Akademie des FC Dallas, später erhielt er ein Stipendium an der University of North Carolina. Mit 18 Jahren erlangte der Sohn eines Profibasketballers seinen High-School-Abschluss. © IMAGO/Sascha Meiser
Sven Ulreich schloss die Schule mit der mittleren Reife ab. Während seiner Karriere als Profifußballer absolvierte der gebürtige Schorndorfer ein Fernstudium zum Sportmanager. Im September 2017 beendete er es erfolgreich.
Sven Ulreich schloss die Schule mit der mittleren Reife ab. Während seiner Karriere als Profifußballer absolvierte der gebürtige Schorndorfer ein Fernstudium zum Sportmanager. Im September 2017 beendete er es erfolgreich.  © IMAGO/Hans-Jürgen Schmidt
Tanguy Nianzou kam als 14-Jähriger in die Akademie von Paris Saint-Germain. Der Schulabschluss des Franco-Ivorer ist unbekannt.
Tanguy Nianzou kam als 14-Jähriger in die Akademie von Paris Saint-Germain. Der Schulabschluss des Franco-Ivorers ist unbekannt.  © IMAGO/Ulrich Wagner
Auch Eric Maxim Choupo-Moting kam aus Paris zum FC Bayern. Choupo-Moting wurde in Hamburg Altona geboren und machte am dortigen Gymnasium sein Abitur. In dieser Zeit lernte der Deutsch-Kameruner auch seine Freundin Nevin kennen, die er im Sommer 2013 heiratete.
Auch Eric Maxim Choupo-Moting kam aus Paris zum FC Bayern. Choupo-Moting wurde in Hamburg Altona geboren und machte am dortigen Gymnasium sein Abitur. In dieser Zeit lernte der Deutsch-Kameruner auch seine Freundin Nevin kennen, die er im Sommer 2013 heiratete. © IMAGO/kolbert-press/Ulrich Gamel
Jamal Musiala zog als 8-Jähriger nach England um, um für den FC Chelsea zu spielen. Musiala verbrachte acht Jahre in London. An der Whitgift School, einer Privatschule in einer Parklandschaft, machte der deutsche Nationalspieler seinen „Business A-Level“-Abschluss.
Jamal Musiala zog als 8-Jähriger nach England, spielte dort für den FC Chelsea. Musiala verbrachte acht Jahre in London. An der Whitgift School, einer Privatschule in einer Parklandschaft, machte der deutsche Nationalspieler seinen „Business A-Level“-Abschluss. © IMAGO/Revierfoto
München, Deutschland 09. Mai 2022: Fussball, Herren, Saison 2021/2022, FC Bayern München, Säbener Strasse, Trainingsgel
Rechtsverteidiger Benjamin Pavard wurde als Kind vom fünfmaligen französischen Meister OSC Lille entdeckt. Seine Eltern brachten ihn vier Mal in der Woche ins über 100 Kilometer entfernte Training. Nach einiger Zeit brach Pavard seine schulische Ausbildung ab und konzentrierte sich voll auf seine Fußball-Karriere. © IMAGO/Ulrich Wagner
Keine leichte Schulzeit hatte Dayot Upamecano. Im Vereinsmagazin des FC Bayern verriet der Innenverteidiger, dass er gehänselt und ausgelacht wurde, weil er stotterte. „Ich bin seit dieser Zeit mental sehr stark“, verrät Upamecano, der in den Käfigen der nordfranzösischen Kleinstadt Evreux das Fußballspielen lernte.
Keine leichte Schulzeit hatte Dayot Upamecano. Im Vereinsmagazin des FC Bayern verriet der Innenverteidiger, dass er gehänselt und ausgelacht wurde, weil er stotterte. „Ich bin seit dieser Zeit mental sehr stark“, verrät Upamecano, der in den Käfigen der nordfranzösischen Kleinstadt Evreux das Fußballspielen lernte. © IMAGO/Revierfoto
Marcel Sabitzer konnte in seiner ersten Saison beim FC Bayern nicht überzeugen. Der ehemalige Kapitän von RB Leipzig besuchte die Sporthauptschule Weiz, schon mit 16 Jahren unterschrieb Sabitzer bei Admira Wacker seinen ersten Profivertrag.
Marcel Sabitzer konnte in seiner ersten Saison beim FC Bayern nicht überzeugen. Der ehemalige Kapitän von RB Leipzig besuchte die Sporthauptschule Weiz, schon mit 16 Jahren unterschrieb Sabitzer bei Admira Wacker seinen ersten Profivertrag. © IMAGO
Die Eltern von Bayerns Linksverteidiger Alphonso Davies flohen aus dem bürgerkriegsgeplagten Liberia. Der Flügelflitzer wurde in einem Flüchtlingscamp in Ghana geboren, 2005 gelangte die Familie nach Edmonton im kanadischen Bundesstaat Alberta. Dort besuchte Davies die St. Nicholas Highschool. Heute hängt ein riesiges Konterfei des Bayern-Stars in der Schulturnhalle.
Die Eltern von Bayerns Linksverteidiger Alphonso Davies flohen aus dem bürgerkriegsgeplagten Liberia. Der Flügelflitzer wurde in einem Flüchtlingscamp in Ghana geboren, 2005 gelangte die Familie nach Edmonton im kanadischen Bundesstaat Alberta. Dort besuchte Davies die katholische St. Nicholas Highschool. Heute hängt das riesige Konterfei des Bayern-Stars in der Schulturnhalle. © IMAGO/Eibner/Memmler
Bochum ist Leon Goretzkas Heimat. Der Bayern-Star machte dort 2014 am Alice-Salomon-Berufskolleg sein Abitur. Trotz Doppelbelastung, denn Goretzka war damals bereits im Profikader des FC Schalke 04!
Bochum ist Leon Goretzkas Heimat. Der Bayern-Star machte dort 2014 am Alice-Salomon-Berufskolleg sein Abitur. Trotz Doppelbelastung, denn Goretzka war damals bereits im Profikader des FC Schalke 04! © IMAGO/Mladen Lackovic
Die Jugendakademie von Paris Saint-Germain zu besuchen scheint keine schlechte Idee zu sein, wenn man später beim FC Bayern spielen will. Kingsley Coman spielte 9 Jahre in der Jugend des Scheich-Klubs, bei den Profis kam er im zehnten Jahr zu nur drei Einsätzen. Der französische Nationalspieler übersprang das letzte Jahr in der Grundschule. Im Gymnasium verlor er die Motivation und konzentrierte sich fortan auf Fußball.
Die Jugendakademie von Paris Saint-Germain zu besuchen scheint keine schlechte Idee zu sein, wenn man beim FC Bayern spielen will. Kingsley Coman spielte 9 Jahre in der Jugend des Scheich-Klubs, bei den Profis kam er im zehnten Jahr zu nur drei Einsätzen. Der französische Nationalspieler übersprang das letzte Jahr in der Grundschule. Im Gymnasium verlor er die Motivation und konzentrierte sich fortan auf Fußball.  © IMAGO/Mladen Lackovic
Manuel Neuer besuchte die Realschule, bevor er im Jahr 2000 auf das Teilinternat Berger Feld wechselte. Der Nationaltorhüter beendete 2006 seine schulische Ausbildung mit der Fachhochschulreife. Nach seiner Fußballkarriere möchte Neuer viel reisen, zudem gibt es Berichte über eine mögliche Investition in ein Forsthaus mit Gasthof.
Manuel Neuer besuchte die Realschule, bevor er im Jahr 2000 auf das Teilinternat Berger Feld wechselte. Der Nationaltorhüter beendete 2006 seine schulische Ausbildung mit der Fachhochschulreife. Nach seiner Fußballkarriere möchte Neuer viel reisen, zudem gibt es Berichte über eine mögliche Investition in ein Forsthaus mit Gasthof.  © IMAGO/Joachim Sielski
Lucas Hernandez wurde in Marseille geboren, kam aber im Alter von fünf Jahren nach Spanien. Er wuchs, genauso wie sein Bruder Theo, ohne Vater auf. Seine Eltern trennten sich früh. Sein Vater, der ehemalige Fußballer Jean-François Hernandez, habe seine Kinder nie geliebt, so der Bayern-Innenverteidiger. Seine Schulausbildung ist nicht bekannt.
Lucas Hernandez wurde in Marseille geboren, kam aber im alter von fünf Jahren nach Spanien. Er wuchs, genauso wie sein Bruder Theo, ohne Vater auf. Seine Eltern trennten sich früh. Sein Vater, der ehemalige Fußballer Jean-François Hernandez, habe seine Kinder nie geliebt, so der Bayern-Innenverteidiger.  © IMAGO/Revierfoto
Ähnlich wie Leon Goretzka verknüpfte auch Joshua Kimmich seine Fußballkarriere mit der Schule. Kimmich machte sein Abitur am Wirtemberg-Gymnasium in Stuttgart. Sein Notenschnitt: 1,7!
Ähnlich wie Leon Goretzka verknüpfte auch Joshua Kimmich seine Fußballkarriere mit der Schule. Kimmich machte sein Abitur am Wirtemberg-Gymnasium in Stuttgart. Sein Notenschnitt: 1,7! © IMAGO/Ulrich Wagner
Leroy Sané wuchs in Bochum auf, besuchte aber in Gelsenkrichen die Schule. An der Gesamtschule Berger Feld machte der Ex-Schalker seinen Realschulabschluss.
Leroy Sané wuchs in Bochum auf, besuchte aber in Gelsenkrichen die Schule. An der Gesamtschule Berger Feld machte der Ex-Schalker seinen Realschulabschluss.  © IMAGO/Revierfoto
Thomas Müller verriet in einem Interview bei SPOX, dass er unbedingt das Abitur machen wollte „um etwas in der Hand zu halten“. In seinem Heimatort Weilheim schaffte er dieses Vorhaben mit einem Schnitt von 2,8. Müller kann sich vorstellen, irgendwann im naturwissenschaftlichen Bereich zu studieren.
Thomas Müller verriet in einem Interview bei SPOX, dass er unbedingt das Abitur machen wollte „um etwas in der Hand zu halten“. In seinem Heimatort Weilheim schaffte er dieses Vorhaben mit einem Schnitt von 2,8. Müller kann sich vorstellen, irgendwann im naturwissenschaftlichen Bereich zu studieren.  © IMAGO/kolbert-press/Ulrich Gamel
Robert Lewandowski beendete 2017 nach zehn Jahren sein Studium an der Sporthochschule in Warschau. Für die Lizenz in Training und Management des Sports schrieb Lewandowski die Abschlussarbeit „RL9. Der Weg zum Ruhm“. Er hat außerdem Abitur.
Robert Lewandowski beendete 2017 nach zehn Jahren sein Studium an der Sporthochschule in Warschau. Für die Lizenz in Training und Management des Sports schrieb Lewandowski die Abschlussarbeit „RL9. Der Weg zum Ruhm“. Er hat außerdem Abitur. © IMAGO/Revierfoto

Auch Leon Goretzka will den FC Bayern nicht verlassen

Wie Gravenberch verfolgt auch Leon Goretzka keinesfalls die Intention, den FC Bayern zu verlassen. „Ich liebe den Verein, ich liebe die Stadt, ich liebe die Fans. Es gibt keine Gedanken, den Verein zu verlassen“, sagte der deutsche Nationalspieler bei der offiziellen Teampräsentation vor etwa zwei Wochen.

Tuchel ließ sich zu keinem Bekenntnis hinreißen, forderte stattdessen während des Trainingslagers am Tegernsee eine Leistungssteigerung von Goretzka. Liefert der 28-Jährige in den nächsten Wochen nicht, würde sich Tuchel bei einem passenden Angebot wohl kaum wehren.

Juventus Turin für Leon Goretzka wohl nicht attraktiv

Laut dem Bezahlsender Sky meldet neben Manchester United eben jenes Juventus Turin Interesse an Goretzka. Der Corriere dello Sport berichtet ebenfalls von Avancen der Bianconeri. Eine Veränderung dorthin dürfte aufgrund des Ausschlusses aus allen internationalen Wettbewerben in der kommenden Saison für Goretzka allerdings keine Option sein. (aoe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/William Volcov

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