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Münchner Neuzugang fürs Tor

Neuer-Nachfolge? Urbig spricht über seine Ziele beim FC Bayern

Mit seinem Wechsel zum FC Bayern hat sich Jonas Urbig als potenzieller Nachfolger von Manuel Neuer in Stellung gebracht. Mit großen Ankündigungen hält der Neuzugang sich allerdings erst einmal zurück.

München – Vor wenigen Tagen wechselte Jonas Urbig vom 1. FC Köln zum FC Bayern und unterschrieb einen Vertrag bis 2029. Der deutsche Rekordmeister ließ sich die Dienste des 21-Jährigen laut Medienberichten bis zu zehn Millionen Euro kosten. Vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel am Samstag (15.30 Uhr, live bei Sky) hat Urbig sich zu seinen Plänen geäußert, große Ansagen dabei allerdings vermieden.

 Jonas Urbig kam aus Köln nach München.

„Mich hat Manuel Neuer inspiriert, auch Iker Casillas. Das waren meine Idole. Ich freue mich, jetzt mit Manuel zu trainieren, aber generell mit der gesamten Torwart-Gruppe. Ich mache mir keine Gedanken, ob ich jemanden beerbe“, sagte Urbig auf seiner ersten Bayern-Pressekonferenz zurückhaltend. „Ich muss mich erst einmal an das Niveau hier gewöhnen. Und auf alle anderen Sachen habe ich jetzt keinen Einfluss.“

Zunächst wolle er sich auf das Training mit Neuer, Sven Ulreich und Daniel Peretz konzentrieren und in der Mannschaft ankommen, betonte Urbig. „Wir wollen uns gemeinsam gegenseitig pushen, um uns zu entwickeln. Ich kann von allen dreien lernen und das in allen Bereichen, ob im Spiel mit oder gegen den Ball. Jeder bringt seine Stärken mit, und so kann ich viel lernen. Natürlich geht es auch darum, auf Strecke Spiele für den FC Bayern zu machen. Aber erst einmal möchte ich hier ankommen.“

Urbig gegen Kiel erstmals im Bayern-Kader?

Bei der Partie gegen die Kieler könnte Urbig nun zum ersten Mal im Kader von Cheftrainer Vincent Kompany stehen. Noch am Donnerstag arbeitete der Youngster laut BILD individuell mit U19-Torhüter Leon Klanac auf dem Trainingsgelände und machte dabei bereits einen guten Eindruck.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit FCBinside

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In der laufenden Saison soll Urbig vor allem die durch den Ausfall von Ersatzkeeper Daniel Peretz entstandene Lücke schließen. Ab der nächsten Spielzeit ist dann ein Rotationsmodell geplant, bei dem Urbig regelmäßig zu Einsätzen kommen soll. Dem Vernehmen nach hat Neuer einem solchen Modell bereits zugestimmt. Der 38-Jährige soll laut kicker frühzeitig über den Urbig-Wechsel informiert und in die Entscheidungsfindung eingebunden worden sein.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jenni Maul

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