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„Genau das ist unsere Chance“
Hoeneß überrascht mit CL-Prognose: „Niemand setzt auf Bayern!“
Uli Hoeneß überrascht mit seiner Einschätzung: Der FC Bayern geht laut ihm wie Hoffenheim als Außenseiter in die Champions League.
München - Wenn am 17. September die Champions-League-Saison 2025/26 für den FC Bayern beginnt, wartet mit dem FC Chelsea gleich ein echter Prüfstein auf den Rekordmeister. Uli Hoeneß dämpfte nun die Erwartungen – und verglich den FCB überraschend mit der TSG Hoffenheim.
Bei der DFL-Gala in Berlin, bei der Hoeneß für sein Lebenswerk geehrt wurde, sprach der Ehrenpräsident über die Rolle des deutschen Rekordmeisters in Europas Königsklasse. „Ich kann nur sagen, dass ich mich auf die kommende Saison freue, weil wir so wie Hoffenheim in die Champions-League-Saison gehen“, erklärte der 73-Jährige.
Champions-League-Saison des FC Bayern: Hammerspiele mit Chelsea, PSG und Arsenal
Hoeneß spielte damit auf die Außenseiterrolle der Bayern an – eine Haltung, die es in München selten gibt. Für den ehemaligen Manager ist das jedoch kein Nachteil: „Genau das ist unsere Chance.“ Mit dieser Einschätzung will Hoeneß den Druck von der Mannschaft nehmen und zugleich auf die schwierigen Rahmenbedingungen verweisen.
Sportlich wartet auf die Münchner eine Mammutaufgabe. In der Ligaphase treffen sie nicht nur auf Chelsea, sondern auch auf Titelverteidiger Paris Saint-Germain sowie den FC Arsenal. Damit stehen Vincent Kompany und seine Mannschaft vor einem der schwersten Vorrundenprogramme der vergangenen Jahre.
Weltmeister, Manager-Legende, Haft – Flugzeugabsturz beendete Leben von Uli Hoeneß beinahe schon 1982
Die Diskussionen über den Kader reißen ohnehin nicht ab. Harry Kane machte bereits öffentlich klar, dass man „ein bisschen dünn aufgestellt“ sei. „Es ist vermutlich einer der kleinsten Kader, in dem ich je gespielt habe“, sagte der englische Kapitän. Am Deadline Day reagierte der Verein noch einmal und verpflichtete Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Der Senegalese soll die Offensive verstärken und für mehr Tiefe im Angriff sorgen. Ob das reicht, um gegen Europas Elite zu bestehen, bleibt abzuwarten.
Für Hoeneß ist klar: Die Bayern müssen in der Königsklasse einen anderen Ansatz wählen. Statt den Anspruch des Favoriten zu erheben, will er die Rolle des Herausforderers betonen. Dass er dabei den Vergleich zu Hoffenheim zieht, sorgt zwar für Verwunderung.
Ob die Außenseiterrolle tatsächlich zur Stärke der Münchner werden kann, entscheidet sich ab Mitte September auf dem Platz. Fest steht: Mit Chelsea, PSG und Arsenal warten drei Prüfungen, die zeigen werden, wie konkurrenzfähig der Kader von Vincent Kompany wirklich ist. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)