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Verweis auf andere
Bayern-Coach Kompany will nichts vom Guardiola-Vergleich wissen
Vincent Kompany kann mit dem FC Bayern in Köln die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte perfekt machen, womit er seinen früheren Trainer übertrumpfen würde.
München – Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany möchte sich trotz des möglichen Hinrunden-Rekords mit dem FC Bayern nicht mit Ex-Coach Pep Guardiola vergleichen lassen: „Ich möchte mich nicht mit Pep Guardiola vergleichen, weil das unmöglich ist, diesen Vergleich kann man nicht gewinnen“, so der Belgier auf der Pressekonferenz vor dem Hinrunden-Abschluss beim 1. FC Köln am Mittwochabend.
Als Erklärung legte der 39-Jährige noch nach: „Und ich verstehe das vielleicht besser, weil ich selbst Spieler war und Abstiege erlebt habe, Meisterschaften – wie eine Achterbahn war das. Aus dieser Erfahrung weiß ich, es wird an den Spielern liegen. Es sind also nicht meine Punkte, sondern die Punkte der Spieler. Daher ist mir so eine historische Chance völlig egal.“
Mit einem Bayern-Sieg in Köln winkt die beste Hinserie der Bundesliga-Historie
Gewinnt der Rekordmeister beim aktuellen Tabellen-Elften, würde er die eigene, in der Saison 2013/14 unter Guardiola aufgestellte, Bestmarke für eine Hinrunden-Ausbeute dank der aktuell deutlich besseren Tordifferenz knacken. Die Bayern schlossen damals die Hinrunde mit 15 Siegen und zwei Unentschieden bei einem Torverhältnis von 44:9 ab. Kompanys Bayern weisen nach 16 Spieltagen ein fast schon legendäres Torverhältnis von 63:12 auf.
Mit seinem Hinweis auf die Spieler als Protagonisten solcher Serien vermied der Belgier den Vergleich mit dem Coach, der als sein Lehrmeister gilt, bei dem er seine letzten drei Spielzeiten als Aktiver bei Manchester City als Kapitän bestritten hatte (2016-19) und der ihn den FCB-Bossen wärmstens empfohlen hatte. Nach dem spektakulären 8:1 zum Jahresauftakt gegen den VfL Wolfsburg wolle er vielmehr sehen, „wie weit wir das ziehen können“, so Kompany.
Vom Unbekannten zum Robben-Erben – Die Geschichte von Bayern-Star Olise
Dabei muss der FCB-Trainer in Köln auf zahlreiche Stars verzichten: Für Jamal Musiala und Joshua Kimmich kommt die Partie „noch zu früh“, Alphonso Davies, Sacha Boey und wohl auch Serge Gnabry sind krank, Josip Stanišić hat sich in der Schlussphase des Wolfsburg-Spiels verletzt und Nicolas Jackson spielt noch für den Senegal beim Afrika-Cup.