Arena-Geflüster beim Spiel gegen Mainz
Auch das noch! Wackelkontakt beim FC Bayern nach Mainz-Dämpfer
Das 2:2 gegen Mainz war schon ein Dämpfer – nach Abpfiff folgte am Rasen die nächste Mini-Panne. Geflüster rund um das letzte Heimspiel des FC Bayern 2025.
München - Der Mitarbeiter des FC Bayern gab wirklich alles, aber dieses blöde Ding wollte einfach nicht dauerhaft leuchten. Und so bot sich im Mittelkreis der Allianz Arena am Sonntagabend ein kurioses Bild. Als der Tölzer Knabenchor bereits „Kling Glöckchen Kling“ und andere Weihnachts-Klassiker schmetterte, lag auf dem Rasen ein Mann unter einem Weihnachtsbaum. Seine Mission: Auch den letzten der rund 30 Bäume, die für die perfekte Szenerie bei dieser kleinen Weihnachtsparty nach dem 2:2 (1:1) gegen Mainz sorgen sollten, zum Leuchten zu bringen. Er ging an, er ging aus, er flackerte – und passte damit zu diesem Tag, an dem bei den Bayern auch auf dem Platz nicht alles ganz rund gelaufen war.
Karl gibt Rätsel auf – und Kimmich scherzt
Das Unentschieden zum Heimspiel-Abschluss war nicht das erhoffte Ergebnis gewesen. Und weil der Punktverlust ausgerechnet gegen den Tabellenletzten passiert war, sah man auch viele enttäuschte Gesichter beim Verlassen der Arena. Torschütze Lennart Karl wollte gar nicht sprechen und sagte über seinen Torjubel (Fingerreiben, ehe er einen Zeigefinger vor den Mund legt) im Vorbeigehen: „Das ist etwas ganz Normales.“ Das ließ Raum für Interpretationen, den Joshua Kimmich gerne annahm: „Vielleicht will er einen neuen Vertrag.“ Ein Spaß, wohlgemerkt!
Müller auf dem Platz von Hoeneß
Immerhin auf den oberen Etagen der Arena ging es trotz des kleinen Dämpfers noch etwas festlich. zu. Auf der Haupttribüne hatte man schon viele glitzernde Outfits gesehen, zu den VIPs zählten diesmal unter anderem Schauspielerin Veronica Ferres und ihr Mann Carsten Maschmeyer. Und weiter oben saß ein ganz besonderer Gast: Ur-Bayer Thomas Müller, der auf Weihnachtsurlaub in der Heimat ist.
Interessantes Detail: Auf der Ehrentribüne nahm der Rekordspieler nicht nur neben den Bossen Max Eberl und Karl-Heinz Rummenigge Platz, sondern saß sogar auf dem Stammplatz von Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der diesmal fehlte. Im Kabinentrakt wurde er später nicht gesichtet, dafür gingen einige Mitspieler hoch in den VIP-Bereich. Unter anderem Alphonso Davies, der auf dem Weg nach oben im Aufzug ein standesgemäßes Outfit anhatte: seinen Trainingsanzug – und eine Nikolausmütze. (hlr, bok)
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