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Wo steht Deutschland?
Favoriten der WM 2026: Chancen der Top-Teams und Außenseiter
Die WM 2026 kommt immer näher. Wer sind die Titel-Favoriten, wer die Herausforderer und wo steht Deutschland auf der Jagd nach dem fünften Stern?
Es war der eine Titel, der in seinem prall gefüllten Titelkabinett noch fehlte: 2022 gewann Weltstar Lionel Messi mit Argentinien die Weltmeisterschaft. Im Finale gewann die Albiceleste erst im Elfmeterschießen gegen Frankreich, das damit den zweiten WM-Titel in Folge denkbar knapp verpasste. Auch 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gehören die beiden Nationen wieder zum engen Favoritenkreis.
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Die größte Endrunde aller Zeiten – erstmals sind 48 Teilnehmer in zwölf Gruppen dabei – beginnt am 11. Juni und findet genau 38 Tage später, am 19. Juli, ihren Sieger. Wer sind die großen Favoriten auf den begehrten Pokal? Welche Nationen haben Außenseiterchancen? Wie sieht es für Deutschland aus? Wir geben einen Überblick.
Spanien, Frankreich – und Deutschland? Die Favoriten der WM 2026
Ein einzelner klarer Turnierfavorit kann nicht ausgemacht werden. Bei den Buchmachern stehen stattdessen gleich zwei Nationen eng beieinander an der Spitze: Frankreich und Spanien. Der Weltmeister von 2018 wird von Kylian Mbappé angeführt und verfügt mit weiteren Weltstars wie Ballon-d’Or-Sieger Ousmane Dembélé oder Michael Olise über enorme Kadertiefe. Der amtierende Europameister Spanien wartet mit WM-Debütant Lamine Yamal und einer unschlagbaren Teamchemie auf.
Nur knapp hinter Frankreich und Spanien werden England, Argentinien und Brasilien einsortiert. England jagt seinen ersten internationalen Titel seit dem umjubelten WM‑Triumph 1966. Argentinien strebt die Titelverteidigung und den vierten Stern insgesamt an. Brasilien will indes einen nationalen Negativrekord durch eine sechste WM ohne Titelgewinn vermeiden: Zuletzt jubelte die Seleção 2002 in Japan und Südkorea. Seither kamen die südamerikanischen Ballkünstler nicht über das Viertelfinale hinaus.
Überstrahlen Mbappé und Yamal Ronaldo und Messi? Die Superstars der WM 2026
Hinter den fünf Top-Nationen bringen sich Portugal und Deutschland in Stellung, die den erweiterten Favoritenkreis ausmachen. Die Portugiesen haben den Generationenwechsel weitestgehend vollzogen, auch wenn Superstar Cristiano Ronaldo mit 41 Jahren noch einmal mit von der Partie ist. Die Antreiber im Team sind mit Vitinha, Bruno Fernandes oder João Neves inzwischen jedoch andere.
Bundestrainer Julian Nagelsmann will mit der DFB-Elf ebenfalls ein Wörtchen um den Titel mitreden. Deutschland ist sich seiner Rolle bewusst: An guten Tagen kann die Mannschaft jeden schlagen, Durchschnittsauftritte sind dafür aber zu wenig. Mut macht die Heim-EM 2024, bei der Deutschland dem späteren Turniersieger Spanien im Viertelfinale die Stirn bot und erst nach Verlängerung die Segel streichen musste.
Mit insgesamt 48 Teilnehmern, von denen 32 die K.-o.-Phase erreichen, steigt die Chance für Überraschungen in den späten Runden. Nationen, die klassischerweise jeden ärgern können, sind die Niederlande, Belgien, die Schweiz und Marokko. Ob es David tatsächlich vereinzelt gelingt, Goliath zu stürzen, wird sich allerdings erst im Turnierverlauf zeigen. (mbo)