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Michels Meinung
Euphorie bei Eintracht Frankfurt – doch Bundesliga-Konkurrenz lästert bereits
Eintracht Frankfurt erscheint sportlich und finanziell unaufhaltsam. Die Bundesliga-Konkurrenz verfolgt die Hessen mit Argusaugen. Michels Meinung.
Frankfurt – Eintracht Frankfurt befindet sich auf der Überholspur: Die sensationellen Transfer-Deals, die Sport-Vorstand Markus Krösche regelmäßig glücken, wirken unglaublich. Von Kolo Muani über Omar Marmoush bis Hugo Ekitiké: Die Transfersummen kratzen stets an den 100 Millionen Euro.
Zudem haben sich die Hessen erstmals über die Bundesliga für die Champions League qualifiziert und gelten als Pokal-Mannschaft, die sehr oft weit im Wettbewerb kommen kann. Finanziell und sportlich geht es der Eintracht sehr gut, der Kader wirkt qualitativ hochwertig und in der Breite gut bestückt. Bald könnte Kaua Santos zum besten Keeper der Bundesliga aufsteigen.
Greift Eintracht Frankfurt den FC Bayern an?
Insgeheim hofft mancher Fan sogar, nun dem FC Bayern die deutsche Meisterschaft streitig zu machen. Die Medienberichte über die Hessen überschlagen sich im Grunde mit Positiv-Meldungen und Experten wie Mario Basler rufen Markus Krösche fast schon als neuen Manager des FC Bayern aus, auch wenn es faktisch noch lange nicht so weit gekommen ist.
Im Eintracht-Kosmos sollte gute Stimmung vorherrschen. Doch bei der Bundesliga-Konkurrenz lässt sich nicht jeder vom Hype um die SGE anstecken. Michels Meinung durfte bei einem anderen etablierten Bundesligisten in kleiner Runde Mäuschen spielen, als ein hochrangiger Funktionär offen über Eintracht Frankfurt sprach. Er sagte sinngemäß: Ich halte nicht viel von der Euphorie um Eintracht Frankfurt. Mir würde eher die hohe Fluktuation im Kader Sorgen machen.
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Denn ja, zuletzt hatte es die Eintracht immer wieder geschafft, Abgänge mit Top-Zugängen zu kompensieren. Doch normalerweise endet dieser Kreislauf irgendwann. Das beste Beispiel ist Borussia Dortmund: Nach ein paar Krachern der Marke Jude Bellingham und Erling Haaland ist ein weiterer Top-Star, der viel Geld einbringen könnte, noch nicht in Sicht.
BVB-System gerät ins Stocken
Zudem gibt es kaum vereinstreue Spieler beim BVB. Keiner schafft es im Ranking in die Top 25. Soweit ist es natürlich bei Eintracht Frankfurt noch nicht gekommen. Aber das Beispiel Elye Wahi zeigt, dass der Kreislauf von Top-Abgang zu Top-Zugang auch mal enden könnte.
Michels Meinung lautet: Der Eintracht-Frankfurt-Kosmos hat allen Grund zur Freude. Die Verantwortlichen der Hessen sollten aber gewarnt sein. In der Stunde des Erfolges begeht man manchmal auch Fehler. Die Bundesliga-Konkurrenz lauert darauf. Ein bisschen lästern gegen den Frankfurt-Hype sei ihr erlaubt.