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UEFA prüft Bewährungswiderruf

Eintracht Frankfurt droht Fanausschluss in der Champions League

In Barcelona brannten einigen Eintracht-Fans die Sicherung durch. Nun droht Frankfurt ein leerer Gästeblock beim nächsten Spiel in der Champions League.

Frankfurt – Der Abend im Camp Nou hätte für Eintracht Frankfurt ein sportlicher Fingerzeig werden können, doch statt über das Spiel spricht man nun über die Fans. Während die Mannschaft trotz 1:2-Niederlage gegen Hansi Flicks Barca sogar lange auf Augenhöhe agierte, rückten im Gästeblock wenige Sekunden hitziger Unvernunft in den Mittelpunkt.

Die Vorfälle im Camp Nou könnten für Frankfurts Fans drastische Folgen haben. Die UEFA prüft einen Bewährungswiderruf.

Brennende Pyrotechnik, fliegende Becher und beschädigte Scheiben – all das sorgt dafür, dass die Eintracht erneut um die Unterstützung ihrer Anhänger bei einem Europapokalspiel bangen muss. Der Hintergrund: Die UEFA hatte die Hessen nach dem hitzigen Auswärtsspiel in der Europa League bei der AS Rom am 30. Januar 2025 wegen Abbrennen und Werfen von Pyrotechnik mit einem Auswärtsfanausschluss belegt, der jedoch auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Eintracht Frankfurt droht Fanausschluss in der Champions League gegen Qarabag

Schon damals machte der Verband neben einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro klar: Ein weiterer Vorfall – und der Gästeblock bleibt leer. Genau dieses Szenario rückt nun näher, nachdem ein brennendes Bengalo im Camp Nou in einen Bereich mit Heimfans geworfen wurde und zudem mehrere Glasflächen im Gästebereich beschädigt wurden.

Für das Team wäre ein Ausschluss der eigenen Anhänger beim letzten Gruppenspiel in Baku dramatisch und ein sportlicher Rückschlag. Die Frankfurter Adler belegen nach dem 6. Spieltag mit gerade mal vier Punkten den 30. Tabellenplatz, könnten aber mit zwei Siegen aus den letzten beiden Vorrundenpartien noch unter die ersten 24 rutschen.

Das Wunder von Barcelona – Als die SGE das Camp Nou übernahm

Im Viertelfinale der Europa-League 2021/22 traf Eintracht Frankfurt auf den FC Barcelona. Das Hinspiel, welches im Frankfurt stattfand, endete 1:1-Unentschieden. Im Hinspiel traf Ansgar Knauff kurz nach der Pause zum 1:0, Ferran Torres glich in der 66. Spielminute zum Endstand aus.
Im Viertelfinale der Europa-League 2021/22 traf Eintracht Frankfurt auf den FC Barcelona. Das Hinspiel, welches in Frankfurt stattfand, endete mit 1:1. Ansgar Knauff traf kurz nach der Pause zum 1:0, Ferran Torres glich in der 66. Spielminute zum Endstand aus. © IMAGO/Eibner-Pressefoto
Im Rückspiel folgte dann der Abend, der unvergessen bleibt. Die Eintracht war zu Gast im Camp Nou. Das Spiel fand am 14. April 2022 und die Eintracht musste mit dem besseren Ergebnis in Barcelona überraschen. Für viele Experten galt Barcelona als klarer Favorit auf den Einzug ins Halbfinale.
Im Rückspiel folgte dann ein Abend, der unvergessen bleiben sollte. Die Eintracht war zu Gast im Camp Nou. Das Spiel fand am 14. April 2022 und die Eintracht musste mit dem besseren Ergebnis in Barcelona überraschen. Für viele Experten galt Barcelona als klarer Favorit auf den Einzug ins Halbfinale. © IMAGO/Revierfoto
Schon vor der Begegnung würdigte Eintracht-Präsident Peter Fischer die vielen mitgereisten SGE-Fans in der Innenstadt Barcelonas.
Schon vor der Begegnung würdigte Eintracht-Präsident Peter Fischer die vielen mitgereisten SGE-Fans in der Innenstadt Barcelonas. © IMAGO/Revierfoto
Schnell wurde schon weit vor der Begegnung deutlich. Die Anzahl der mitgereisten Auswärtsfans wird weit über dem gewohnten Level sein.
Schnell wurde schon weit vor der Begegnung deutlich. Die Anzahl der mitgereisten Auswärtsfans wird weit über dem gewohnten Level sein. © IMAGO/Revierfoto
Tausende Eintracht Frankfurt-Fans machten sich vor dem Spiel auf den Weg zum Stadion und legten die spanische Innenstadt lahm.
Tausende Eintracht-Fans machten sich vor dem Spiel auf den Weg zum Stadion und legten die spanische Innenstadt lahm. © IMAGO/Matthias Oesterle
Die Ruhe vor dem Sturm. Das Stadion war um 19:11 Uhr noch leer und wartete auf den großen Andrang aus Deutschland.
Die Ruhe vor dem Sturm. Das Stadion war um 19:11 Uhr noch leer und wartete auf den großen Andrang aus Deutschland. © IMAGO/Jan Huebner
Vor dem Spiel interessierte sich Barca-Coach Xavi noch nicht für die Anzahl an SGE-Fans. Stattdessen meinte er: „Es wird ein Schlüssel in diesem Spiel, dass wir Zuhause spielen, mit unseren Fans. Ich weiß, wie außergewöhnlich sie sind, wir brauchen sie und die Atmosphäre, damit sie uns antreiben.“ Schon beim Aufwärmen war von den eigenen Fans nicht mehr viel zu hören.
Vor dem Spiel interessierte sich Barça-Coach Xavi noch nicht für die Invasion der SGE-Fans. Stattdessen meinte er: „Es wird ein Schlüssel in diesem Spiel, dass wir Zuhause spielen, mit unseren Fans. Ich weiß, wie außergewöhnlich sie sind, wir brauchen sie und die Atmosphäre, damit sie uns antreiben.“ Schon beim Aufwärmen war jedoch von den Heim-Fans nicht mehr viel zu hören. © IMAGO/Siu Lau
Die Eintracht legte einen perfekten Beginn hin. Bereits in der Anfangsphase zeigte Frankfurt, dass sie nicht als Statisten nach Barcelona gekommen waren. Früh gab es Elfmeter für die Adler: Garcia rang Lindström zu Boden, Kostic schoss den Ball wuchtig wie flach ins rechte Eck - Ter Stegen war in die andere Ecke unterwegs.
Die Eintracht legte einen perfekten Beginn hin. Bereits in der Anfangsphase zeigte Frankfurt, dass sie nicht als Statisten nach Barcelona gekommen waren. Früh gab es Elfmeter für die Adler: Garcia rang Lindström zu Boden, Kostic schoss den Ball wuchtig wie flach ins rechte Eck – Ter Stegen war in die andere Ecke unterwegs. © IMAGO/Jan Huebner
Schon beim 1:0 war der Jubel, der am Ende über 30.000 Eintracht-Fans, groß. Die Frankfurter Anhänger machten etwa ein Drittel der Gesamtzuschauer aus und verwandelten Barcelonas Heimstadion in eine Frankfurter Festung. Viele Fans hatten ihre Tickets über offizielle und inoffizielle Kanäle erworben und reisten teilweise tagelang nach Barcelona.
Schon beim 1:0 war der Jubel der über 30.000 mitgereisten Eintracht-Fans groß. Die Frankfurter Anhänger machten etwa ein Drittel der Gesamtzuschauer aus und verwandelten Barcelonas Heimstadion in eine Frankfurter Festung. Viele Zuschauer hatten ihre Tickets über offizielle und inoffizielle Kanäle erworben und reisten teilweise tagelang nach Barcelona. © IMAGO/Jan Huebner
Rafael Borré traf traumhaft aus 22 Metern zum 2:0 (36. Minute). Der Kolumbianer bekam zu viel Platz und fasste sich ein Herz für den Weitschuss in den Winkel. Barcelonas Torhüter Marc-André ter Stegen war trotz seiner Klasse machtlos gegen diesen perfekt platzierten Schuss.
Rafael Borré traf traumhaft aus 22 Metern zum 2:0 (36. Minute). Der Kolumbianer bekam zu viel Platz und fasste sich ein Herz für den Weitschuss in den Winkel. Barcelonas Torhüter Marc-André ter Stegen war trotz seiner Klasse machtlos gegen diesen perfekt platzierten Schuss. © IMAGO/Jan Huebner
Pause im Camp Nou - und die SGE hatte hinten nichts zugelassen und vorne zweimal eiskalt zugeschlagen. Barça schien des Öfteren geschockt und ideenlos. Das Team von Oliver Glasner ging mit einem verdienten 2:0 in die Pause.
Pause im Camp Nou – und die SGE hatte hinten nichts zugelassen und vorne zweimal eiskalt zugeschlagen. Barça schien des Öfteren geschockt und ideenlos. Das Team von Oliver Glasner ging mit einem verdienten 2:0 in die Pause. © IMAGO/Revierfoto
Die Vorentscheidung? Nach einem Einwurf agierten die Katalanen sehr passiv und Kamada durfte den Ball in aller Ruhe nach links in den Strafraum passen. Dort nahm Kostic die Kugel noch an und befördert sie flach ins rechte Eck. Das 3:0.
Die Vorentscheidung? Nach einem Einwurf agierten die Katalanen sehr passiv und Kamada durfte den Ball in aller Ruhe nach links in den Strafraum passen. Dort nahm Kostic die Kugel noch an und befördert sie flach ins rechte Eck. Das 3:0 in der 67. Spielminute. © IMAGO/Revierfoto
Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit kam Barcelona noch einmal zurück. Busquets zog aus dem Rückraum satt ab und wuchtete das Leder ins linke Eck. Trapp war noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Zusätzlich wurden neun Minuten nachgespielt. Die Angst vor dem großen Barcelona-Comeback stieg auf.
Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit kam Barcelona noch einmal zurück. Busquets zog aus dem Rückraum satt ab und wuchtete das Leder ins linke Eck. Trapp war noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Zusätzlich wurden neun Minuten nachgespielt. Die Angst vor dem großen Barça-Comeback stieg auf. © IMAGO/Gerard Franco
In der 10. Minute der Nachspielzeit dann der Schock: Ndicka riss Luuk de Jong im Strafraum um, es gab Elfmeter und Frankfurt ist durch Gelb-Rot für Ndicka ein Mann weniger.
In der 10. Minute der Nachspielzeit dann der Schock: Ndicka riss Luuk de Jong im Strafraum um, es gab Elfmeter und Frankfurt ist durch die Gelb-Rote-Karte für den Innenverteidiger ein Mann weniger. © IMAGO/Gerard Franco
Depay schoss nach rechts und Trapp war dran. Von der Latte klatschte die Kugel zurück aufs Feld - sie war scheinbar aber schon hinter der Linie, weswegen Barcelona noch einmal verkürzen konnte.
Depay schoss nach rechts und Trapp war dran. Von der Latte klatschte die Kugel zurück ins Feld – doch zuvor war der Ball bereits hinter der Linie. Barcelona konnte noch einmal verkürzen.  © IMAGO/Gerard Franco
Frankfurt stemmte sich in der Schlussphase gegen wütende Barcelona-Angriffe. Die Eintracht verteidigte mit allem, was sie hatte, und zeigte enormen Teamgeist. Jeder Spieler kämpfte bis zur letzten Minute und verkörperte die typischen Frankfurter Mentalität, bis zum Schlusspfiff und hielt das 3:2 fest.
Frankfurt stemmte sich in der Schlussphase gegen die wütenden Barcelona-Angriffe. Die Eintracht verteidigte mit allem, was sie hatte, und zeigte enormen Teamgeist. Jeder Spieler kämpfte bis zur letzten Minute und verkörperte die typischen Frankfurter Mentalität. Die Belohnung: Bis zum Schlusspfiff hielte die SGE das 3:2 fest. © IMAGO/Ulrich Hufnagel
Nach Abpfiff folgte eine emotionale Europapokal-Party. Spieler und Fans feierten gemeinsam diesen historischen Triumph im Camp Nou. Die Bilder von der gemeinsamen Feier gingen um die Welt und zeigten die Einheit zwischen Mannschaft und Anhängern.
Nach Abpfiff folgte eine emotionale Europapokal-Party. Spieler und Fans feierten gemeinsam den geschichtsträchtigen Triumph im Camp Nou. Die Bilder von der gemeinsamen Feier gingen um die Welt und zeigten die Einheit zwischen Mannschaft und Anhängern. © IMAGO/Jan Huebner
Eines der Sportbilder des Jahres 2022. Oliver Glasner holte sich seinen verdienten Applaus ab und bedankte sich bei den Fans mit einem Bauchrutscher.
Eines der Sportbilder des Jahres 2022. Oliver Glasner holte sich seinen verdienten Applaus ab und bedankte sich bei den Fans mit einem Bauchrutscher. © IMAGO/Revierfoto
Ein Teamfoto für die Frankfurter Geschichtsbücher. Einen Abend, den jeder Spieler wohl niemals vergessen wird.
Ein Teamfoto für die Frankfurter Geschichtsbücher. Ein Abend, den jeder Spieler wohl niemals vergessen wird. © IMAGO/Siu Lau
Nur ein kleiner Teil der Fans schaffte es hier überhaupt erst ins Bild. Die Momente nach Schlusspfiff sind in vielen Bildern festgehalten.
Nur ein kleiner Teil der Fans schaffte es hier überhaupt erst ins Bild. Die Momente nach Schlusspfiff sind in vielen Bildern festgehalten. © IMAGO/AgenciaLOF
Ein Bild, welches Bände spricht. Der Hintergrund schon leer. Die Barca-Fans verließen die Ränge schnell, während die SGE jeden Grund zum Feiern hatte.
Ein Bild, welches Bände spricht. Der Hintergrund schon leer. Die Barca-Fans verließen die Ränge schnell, während die SGE jeden Grund zum Feiern hatte. © IMAGO/Jan Huebner
Die Reaktionen der Barcelona-Fans und der Vereinsführung waren entsprechend heftig auf die Frankfurt-Invasion. Viele Anhänger kritisierten nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem den Ticketverkauf, der es so vielen Eintracht-Fans ermöglicht hatte, ins Camp Nou zu gelangen.
Die Reaktionen der Barcelona-Fans und der Vereinsführung waren entsprechend heftig auf die Frankfurt-Invasion. Viele Anhänger kritisierten nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem den Ticketverkauf, der es so vielen Eintracht-Fans ermöglicht hatte, ins Camp Nou zu gelangen. © IMAGO/Revierfoto
Martin Hinteregger symbolisch weit nach Abpfiff bei den Fans. Als Reaktion auf das Fan-Debakel von 2022 hat Barcelona für zukünftige Champions League-Spiele gegen Eintracht Frankfurt nun drastische Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Alle verfügbaren Tickets werden ausschließlich an Barcelona-Socios verkauft, um eine Wiederholung der Fan-Invasion zu verhindern. Der Verein führt verstärkte Kontrollen durch und droht Socios, die ihre Tickets an Eintracht-Fans weiterverkaufen, mit Sanktionen bis hin zum Entzug der Mitgliedschaft.
Martin Hinteregger symbolisch weit nach Abpfiff bei den Fans. Als Reaktion auf das Fan-Debakel von 2022 hat Barcelona für zukünftige Champions-League-Spiele gegen Eintracht Frankfurt nun drastische Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Alle verfügbaren Tickets werden ausschließlich an Barcelona-Mitglieder verkauft, um eine Wiederholung der Fan-Invasion zu verhindern. Der Verein führt verstärkte Kontrollen durch und droht den in Spanien auch Socio Genannten, die ihre Tickets an Eintracht-Fans weiterverkaufen, mit Sanktionen bis hin zum Entzug der Mitgliedschaft. © IMAGO/Urbanandsport
Während Frankfurt offiziell nur etwa 5.000 Tickets im Gästekontingent erhielt, gelangten die restlichen 25.000 Eintracht-Fans über verschiedene Kanäle an Eintrittskarten. Viele Barcelona-Socios verkauften ihre Dauerkarten oder Einzeltickets auf dem Zweitmarkt weiter, teilweise zu erheblich überhöhten Preisen. Andere Frankfurt-Fans kauften Tickets über internationale Plattformen, Reisebüros oder direkt von Barcelona-Fans, die das lukrative Geschäft witterten.
Während Frankfurt offiziell nur etwa 5.000 Tickets im Gästekontingent erhielt, gelangten die restlichen 25.000 Eintracht-Fans über verschiedene Kanäle an Eintrittskarten. Viele Barcelona-Socios verkauften ihre Dauerkarten oder Einzeltickets auf dem Zweitmarkt weiter, teilweise zu erheblich überhöhten Preisen. Andere Frankfurt-Fans kauften Tickets über internationale Plattformen, Reisebüros oder direkt von Barcelona-Fans, die das lukrative Geschäft witterten. © IMAGO/Urbanandsport
Ein denkwürdiger Abend für alle Fußball-Anhänger. Für die Eintracht aufgrund des großen sportlichen Erfolges und eines unvergesslichen Abends für alle Fans vor Ort. Für Barcelona besonders bitter, auch wegen der Fan-Invasion.
Ein denkwürdiger Abend für alle Fußball-Anhänger. Für die Eintracht aufgrund des großen sportlichen Erfolges und eines unvergesslichen Abends für alle Fans vor Ort. Für Barcelona besonders bitter – auch wegen der Fan-Invasion. © IMAGO/Revierfoto

Nun könnte der 21. Januar jedoch zur stillen Auswärtsreise werden, sollte die UEFA den Bewährungswiderruf tatsächlich aussprechen. SGE-Vorstand Philipp Reschke ließ gegenüber dem kicker offen, wohin das Verfahren führen wird, betonte aber, dass das Bengalo nach seiner Darstellung zunächst außerhalb des Gästebereichs entzündet wurde, bevor es nach oben flog – ein Umstand, der aus Vereinssicht nicht unerheblich sei.

Der Klub teilte auf der offiziellen Vereinsseite mit, dass ein Disziplinarverfahren eröffnet wurde und die Ticketvergabe für Baku daher nicht garantiert werden könne. Wörtlich heißt es: „Im Zusammenhang mit dem Auswärtsspiel beim FC Barcelona wurde ein Disziplinarverfahren gegen Eintracht Frankfurt durch die UEFA eingeleitet. Eine finale Ticketzuteilung für das Spiel in Baku wird daher nur erfolgen können, wenn kein Bewährungswiderruf des ‚Auswärtsfanausschlusses‘ gemäß dem Urteil vom 4. Februar 2025 ausgesprochen wird.“

Für die große Mehrheit der friedlichen Eintracht‑Fans wäre ein Ausschluss ein bitterer Preis für die Eskalation weniger Personen. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob der Frankfurter Gästeblock beim Auswärtsspiel in Aserbaidschan (Anpfiff 18.45 Uhr) wirklich leer bleiben muss. Übrigens könnte die Partie gegen Frankfurt auch für viele Barca-Anhänger böse Folgen haben. (kus)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sergio Ros / STEINSIEK.CH

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