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US-Präsident von Kosten überrascht
Donald Trump kritisiert Preise für WM-Tickets
Seit geraumer Zeit steht die FIFA für die exorbitanten Ticketpreise bei der WM 2026 in der Kritik – diese kommt nun sogar von Donald Trump.
Wenige Wochen vor dem Beginn der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko muss die FIFA sich heftige Kritik gefallen lassen. Seit Monaten stehen dabei besonders die hohen Ticketpreise im Zentrum. Jetzt hat sich sogar US-Präsident Donald Trump in die Debatte eingeschaltet und die enormen Summen für den Erwerb der begehrten Eintrittskarten kritisiert.
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In einem Interview mit der New York Post wurde der 79-Jährige darüber informiert, dass Tickets für das erste WM-Spiel der USA gegen Paraguay am 12. Juni im Augenblick mehr als 1000 Dollar kosten. „Diese Zahl war mir nicht bekannt“, wunderte sich Trump und ergänzte: „Ich wäre sicherlich gerne dabei, aber um ehrlich zu sein: Ich würde diesen Preis auch nicht zahlen.“
Donald Trump kritisiert Ticketpreise bei der WM 2026
Tatsächlich liegen die Preise für viele WM-Tickets sogar noch höher. Allein für das besagte Spiel kosten die Karten über den offiziellen Verkaufsweg der FIFA zwischen 1120 und 2735 US‑Dollar. „Wenn die Leute aus Queens und Brooklyn und all jene, die Donald Trump lieben, nicht hingehen können, wäre ich enttäuscht“, führte Trump aus und ergänzte: „Aber wissen Sie, gleichzeitig ist es ein fantastischer Erfolg.“
Gianni Infantino, Präsident des Weltverbands, rechtfertigte die enormen Preise jüngst kurioserweise mit einem Verweis auf den offiziellen Zweitmarkt, auf dem Tickets noch deutlich teurer angeboten würden. Erst kürzlich wurden dort vier WM-Karten für je 2,3 Millionen Dollar angeboten. „Sollte tatsächlich jemand ein Ticket für das Finale für zwei Millionen Dollar erwerben, werde ich ihm persönlich einen Hotdog und eine Cola vorbeibringen“, lachte Infantino nur.
150 Dollar, um zum Stadion zu kommen – die absurden Kosten der WM 2026
Auch Uli Hoeneß ließ sich vor wenigen Tagen in aller Deutlichkeit über die beinahe schon obszönen Kartenpreise aus. „Da muss ich sagen, da kriege ich die Krätze“, wütete der 74-Jährige im Interview mit DAZN. „Ich bin für Kommerz, aber nicht für so eine Ausuferung. Ein ganz normaler, vernünftig denkender deutscher Fan fährt dafür in der Regel nicht hin.“ Auch er selbst wolle aufgrund des Ticket-Wuchers nicht zum Turnier reisen. (mbo)