Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Vorsicht, Markus Krösche!
Die zwei Risiken der Transfer-Taktik für Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt erhält für seine Transferstrategie berechtigtes Lob. Dennoch birgt das Konzept zwei Risiken für die Hessen.
Frankfurt – Randal Kolo Muani für fast 100 Millionen Euro an Paris Saint-Germain verkauft, Omar Marmoush für rund 80 Millionen Euro an Manchester City: Eintracht Frankfurt und Sportchef Markus Krösche werden für diese großartigen Deals gefeiert.
Hinzu kommt trotz der Verkäufe der anhaltende sportliche Erfolg. Die Eintracht mischt in der Regel Pokalwettbewerbe auf und bietet in der Bundesliga spektakulären Fußball.
Schließt Eintracht zum FC Bayern auf?
Wenn die Hessen im nächsten Schritt nun noch mehr Geld in den Kader investieren, ist ihnen sportlich auch der Angriff auf den FC Bayern und Bayer 04 Leverkusen zuzutrauen.
Andererseits birgt die Transferpolitik der Eintracht auch Gefahren. Im Kern gehen die Hessen wie folgt vor: Sie suchen mit einem Top-Datenscouting und gutem Gespür relativ günstig Spieler in Skandinavien und im französischsprachigen Raum. Nach zwei, drei Jahren werden diese Profis dann für ein Vielfaches weiterverkauft.
Die Methode erinnert zunächst mal an Borussia Dortmund. Dort ging dieses System jahrelang gut. Auch Schwarzgelb wurde für Haaland und Co. groß gefeiert. Doch sobald es sportlich ein oder zwei schlechte Jahre gibt, bricht alles ein.
Die potenziellen Verkaufskandidaten haben dann kaum einen Markt mehr. Keiner ist bereit, die gefühlten Mondpreise zu bezahlen. Dadurch kann der Klub nicht in neue Talente investieren und auch die Attraktivität, überhaupt zum Verein zu kommen, sinkt.
Die emotionale Gefahr für Eintracht Frankfurt
Die zweite Gefahr liegt im emotionalen Bereich. Wer in Frankfurt zum Beispiel gerade Omar Marmoush ins Herz geschlossen hatte, musste sich zeitnah wieder von ihm verabschieden. Und nicht immer verläuft ein Abgang so friedlich wie beim Torjäger aus Ägypten.
Kolo Muani streikte sich quasi aus Frankfurt weg und erzeugte viel Ärger. Wenn zahlreiche Spieler nur zwei Jahre in Frankfurt bleiben, fällt es den Fans schwer, sich noch mit Spielern zu identifizieren.
Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick
Auch dieses Thema könnte bald auf die Eintracht zukommen, zumal Führungspersönlichkeiten wie Sebastian Rode in Fußball-Rente gegangen sind und andere Spieler wie Kapitän Kevin Trapp oder Verteidiger Timothy Chandler bald abdanken wollen oder müssen.
So nimmt Eintracht Frankfurt weiter eine großartige Entwicklung, doch sollte die Klubführung auch darauf achten, dass sich der Wind auch schnell wieder drehen kann.