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Suche nach der richtigen Formation
Die K-Frage bei Eintracht Frankfurt: Große Auswahl an Optionen
Bei Eintracht Frankfurt gibt es in der Defensive viele Optionen. Welches System bevorzugt Trainer Dino Toppmöller in der kommenden Spielzeit?
Frankfurt – Die klassische K-Frage? Sie ist bei Eintracht Frankfurt wohl schon geklärt. Kevin Trapp bleibt offenbar auch weiterhin erster Kapitän, Robin Koch sein Stellvertreter.
Ketten-Frage bei Eintracht Frankfurt
Doch es gibt eine weitere K-Frage – und zwar die nach der Kette. Die Frage nach dem System wird von Trainern oftmals abgebügelt mit dem Verweis darauf, dieses sei doch nicht entscheidend. Es gehe stattdessen darum, wie jeder einzelne Akteur seine Rolle mit Leben fülle.
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Und doch hat Trainer Dino Toppmöller in der Defensive die Qual der Wahl. Rasmus Kristensen, Elias Baum und Nnamdi Collins können allesamt als Rechtsverteidiger spielen. In der Mitte stehen dem Coach mit Robin Koch, Arthur Theate, Aurèle Amenda, dem aktuell noch verletzt ausfallenden Tuta und ebenfalls Collins fünf starke Innenverteidiger zur Verfügung. Auf der linken Seite kann Toppmöller auf Nathaniel Brown, Niels Nkounkou und notfalls auch Baum zurückgreifen.
Neben der reinen Qualität sticht auch die Variabilität ins Auge. Die meisten Akteure sind flexibel einsetzbar und nicht an eine Position gebunden. Für den Trainer ist diese Auswahl mit Blick auf die Wettbewerbe Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal sehr wertvoll. Der Eintracht-Kader benötigt genau diese Tiefe und Variabilität.
Eintracht hatte die fünftbeste Abwehr der Liga
Auf welche Abwehrkette setzt Toppmöller in der am 17. August beim Oberligisten FV Engers startenden Saison? Hält er weiter an der im Saisonendspurt praktizierten Dreier- und Fünferkette fest? Oder baut er das Team auf eine Formation mit Viererkette um? Die Frankfurter liefen wochenlang in einem 4-2-3-1-System auf, in der Hinrunde sogar in einem 4-4-2.
Die Defensive der Eintracht jedenfalls hat erneut das Potenzial, mindestens die fünftbeste der Liga zu werden. Die insgesamt offensive und riskante Ausrichtung der Hessen sorgt in einigen Fällen für eine gewisse Instabilität, auch bei der Verteidigung im tiefen Block gelingt nicht immer alles aus dem Effeff.