Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Peinlicher Vorfall
DFB-Star ter Stegen erscheint zur Barca-Wahl und erlebt vor Ort eine bittere Demütigung
Marc-André ter Stegen ist zurück in Barcelona und erlebt dort prompt einen irritierenden Moment, den er wohl so schnell nicht vergessen wird.
Eine Präsidentschaftswahl beim FC Barcelona ist stets eine große Sache. In den Wochen davor ist es mittlerweile schon Tradition, dass sich die jeweiligen Kandidaten zumindest verbal an die Gurgel gehen. Auch externe Giftpfeile von ehemaligen Spielern und Trainern gehören dazu. Und auch die Stimmabgabe am Wahltag wird oftmals zu einem öffentlich wirksamen Event hochstilisiert.
In der Regel werden dann nämlich auch der aktuelle Trainer, in diesem Fall Ex-DFB-Coach Hansi Flick, und die Mannschaft zur Wahlurne gebeten, um ihre Stimme in aller Öffentlichkeit abzugeben. Auch der verletzungsgeplagte und mittlerweile an den FC Girona verliehene Barca-Torhüter Marc-André ter Stegen nahm die Reise nach Katalonien auf sich und war fest entschlossen, seine Stimme abzugeben – erlebte dann jedoch eine bittere Demütigung.
DFB-Star ter Stegen erscheint in Barcelona und erlebt in aller Öffentlichkeit eine bittere Demütigung
Denn während Vereinsikonen wie Xavi Hernández und Josep Maria Bartomeu ohne größere Störgeräusche wählen durften und Joan Laporta später mit großer Mehrheit zum neuen alten Präsidenten gewählt wurde, blieb dem DFB-Star dieses Recht ganz offensichtlich verwehrt. Der Torhüter, offiziell immer noch Barca‑Mitglied und damit eigentlich stimmberechtigt, erhielt seine Wahlunterlagen nicht.
Der Grund: Sein Name fehlte demnach schlichtweg im Register. Eine Demütigung in aller Öffentlichkeit. Immerhin wartete ter Stegen minutenlang, umringt von Kameras und Mikros, darauf, dass die zuständigen Mitarbeiter seinen Namen im Verzeichnis fanden – doch vergeblich. Spanische Medien spekulierten anschließend, dass er womöglich versäumt habe, seinen Mitgliedsstatus rechtzeitig zu aktualisieren.
DFB-Kader für die WM 2026: Wenn Nagelsmann heute nominieren müsste
Am Ende musste der 423‑malige Barca‑Keeper das hektische Treiben am Wahlort ohne Stimmabgabe verlassen – ein peinlicher Moment, der auch symbolisch für seine zuletzt komplizierte Beziehung zum Klub stand. Während einer langen Verletzungsphase wurde der 33-Jährige bekanntlich plötzlich zur Nummer drei degradiert. Da er unbedingt auf den deutschen Kaderzug für die WM 2026 aufspringen wollte, sah er sich daraufhin sozusagen gezwungen, einen neuen Verein zu suchen. Am Ende fiel die Wahl auf ein Leihgeschäft mit dem FC Girona.
Doch auch dort wurde ter Stegen vom Pech verfolgt. Nach kurzer Zeit erlitt er eine Oberschenkelverletzung, die aktuell weitere Einsätze verhindert – seine Bewerbung für die Position zwischen den Pfosten für die WM rückt mehr und mehr in weite Ferne – ein Comeback wird frühestens Mitte April erwartet.
Während der deutsche Nationalspieler also am Wahltag unverrichteter Dinge von dannen zog, durfte Joan Laporta übrigens seine deutliche Wiederwahl feiern. Schlussendlich entfielen 68,18 Prozent der abgegebenen Stimmen auf den 63‑Jährigen, der sich damit klar gegen Herausforderer Victor Font durchsetzte. Für Laporta war dieser Wahltag ein großer Erfolg – für ter Stegen eine Demütigung. (kus)