Wird nicht mehr für Borussia Dortmund auflaufen
BVB-Star wird offenbar Teilnahme am Training verboten
Jamie Gittens steht kurz vor einem Abgang von Borussia Dortmund. Bis die letzten Details geklärt sind, steht der Offensivmann alleine auf dem Trainingsplatz.
Miami – Rein finanziell könnte der Sommer für Borussia Dortmund kaum besser laufen. Durch den Einzug ins Viertelfinale der Klub-WM 2025 hat der BVB bereits 45 Millionen Euro durch dieses Turnier eingenommen. Ein weiterer großer Geldregen steht dem Bundesligisten durch den Verkauf von Jamie Gittens bevor. Bis es so weit ist, darf der Engländer jedoch nicht mehr mit dem Team trainieren.
Nur individuelles Lauftraining für BVB-Star Gittens
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird Jamie Gittens für etwa 65 Millionen Euro zum FC Chelsea wechseln. Sportdirektor Sebastian Kehl führte die ersten konkreten Verhandlungen vor etwa zwei Wochen am Rande der Klub-WM, an der auch die „Blues“ teilnehmen. Die Einigung über einen Transfer ist bereits erfolgt. Es müssen lediglich noch ein paar Klauseln geklärt werden, wie die Bild berichtet.
Daher ist der Engländer, der bereits seinen Medizincheck bei Chelsea absolviert hat, allerdings wieder in Miami, wo der BVB sein Quartier für die Klub-WM bezieht. Der 20-Jährige wohnt noch im Mannschaftshotel, darf allerdings nicht mehr am Teamtraining teilnehmen, wie es weiter heißt. Gittens soll lediglich individuell trainieren und Laufeinheiten absolvieren. Der lukrative Verkauf soll sich keinesfalls durch eine Trainingsverletzung zerschlagen.
Gittens wird einer der teuersten Abgänge der BVB-Vereinsgeschichte
Sobald der Transfer von Jamie Gittens vom BVB zum FC Chelsea perfekt ist, wird der Außenstürmer zum viertteuersten Verkauf der Vereinsgeschichte. Lediglich seine Landsmänner Jadon Sancho, den es 2021 für 85 Millionen zu Manchester United zog, und Jude Bellingham, der vor zwei Jahren für 113 Millionen zu Real Madrid wechselte, sowie Rekordtransfer Ousmane Dembélé, für den der FC Barcelona 2017 stolze 135 Millionen zahlte, waren teurer.
Allerdings bezahlte der Bundesligist, anders als bei den anderen teuren Abgängen, beim Kauf keine Ablöse für den Engländer, sondern nur eine Ausbildungsentschädigung. Auf sein Debüt beim FC Chelsea muss Gittens jedoch noch etwas warten. Da er bereits für Borussia Dortmund bei der Klub-WM im Einsatz war, darf er bei diesem Turnier nicht mehr für die Engländer auflaufen. Für den BVB geht indes die Suche nach einem Ersatz in die heiße Phase. Einer der möglichen Kandidaten ist bereits Nationalspieler und spielt in den Niederlanden. (jsk)
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