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Wechsel zum Rivalen
Burkardt-Transfer zur Eintracht: Mainz-Boss liefert spannende Einblicke
Der Wechsel von Jonathan Burkardt zu Eintracht Frankfurt im Sommer: Mainz-Sportdirektor Niko Bungert liefert aufschlussreiche Details.
Frankfurt/Mainz – Ein Wechsel von Mainz 05 zu Eintracht Frankfurt kommt nur äußerst selten vor. Jonathan Burkardt war nach Michael Thurk, der diesen Weg 2006 ging und nur wenig Glück hatte, erst der zweite Akteur, bei dem es zu einem festen Transfer kam (05-Ikone Stefan Bell blieb nur ein halbes Jahr auf Leihbasis).
Burkardt hat seine Bereitschaft zum Eintracht-Wechsel frühzeitig signalisiert
Als es um das Thema Ablöse ging, wurde der Begriff „Ausstiegsklausel“ deutlich zurückgewiesen. Final fließen allerdings vergleichsweise günstige 21 Millionen Euro Boni auf das Konto der Mainzer, durch Boni kann die Summe noch um zwei Millionen Euro anwachsen.
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05-Sportdirektor Niko Bungert blickte im kicker auf den Deal zurück: „In den letzten zwei Wochen vor dem Transfer war klar, in welche Richtung es geht. Jonny hat mit Eintracht Frankfurt gesprochen und uns dann irgendwann das Signal gegeben, dass er den Wechsel gerne machen möchte.“
Mainz legte ihm keine Steine in den Weg, „aufgrund unserer gemeinsamen Historie wollten wir ihm diesen Wunsch nicht verwehren“. Bungert blickte auf den Januar 2024 zurück: „Er hat mitten im Abstiegskampf seinen Vertrag verlängert und als der Druck dort maximal war, geliefert.“
Burkardt verlängert in einem schwierigen Moment bei Mainz
An einem bitterkalten Nachmittag am Neujahrstag startete der FSV noch unter Ex-Trainer Jan Siewert in die kurze Vorbereitung auf die Rückrunde. Mainz belegte mit zehn Punkten Rang 16 – punktgleich mit den Tabellenplätzen 17 (1. FC Köln) und 18 (Darmstadt 98). Burkardt selbst kam aus einer langen Pause nach Knieverletzung.
Über die „finalen Transferergebnisse“ wollte sich der Sportdirektor nicht äußern, nicht alles stimme zwangsläufig, nur weil es eine Zeitung verbreite: „Aber Fakt ist, dass wir vor eineinhalb Jahren Gefahr liefen, unseren vermutlich besten Spieler im Sommer 2024 ablösefrei zu verlieren.“ Stattdessen habe Burkardt verlängert, viele Treffer erzielt und „nicht gerade einen kleinen Beitrag für uns eingespielt“.
In Frankfurt muss er mithelfen, eine große Lücke zu schließen. Hugo Ekitiké steht vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Der Franzose spült zwar enormes Geld in die Kasse, die sportliche Qualität wird jedoch fehlen. Burkardt soll unter Trainer Dino Toppmöller Teil der Lösung werden und an seine starke Bilanz anknüpfen.