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„Arbeitsverweigerung!“
Eintracht-Fans lassen ihrem Frust nach Champions-League-Aus freien Lauf
Eintracht Frankfurt ist aus der Champions League ausgeschieden. Die Fans der Adler drücken ihre Enttäuschung in den sozialen Medien aus.
Baku/Frankfurt – Es war ein gebrauchter Abend für Eintracht Frankfurt, der mit einer großen Enttäuschung endete. Wenige Tage nach der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller reisten die Adler in der Champions League nach Baku. Gegen Qarabag Agdam setzte es eine 2:3-Niederlage, in letzter Minute schlug es zum dritten Mal im eigenen Kasten ein. Drei Gegentore, die sind 2026 Eintracht-Standard. Sehr zum Missfallen der Fans, die nicht mehr hinschauen wollen.
In Baku waren nur sehr wenige Eintracht-Anhänger mit dabei, die jüngsten Pyro-Vergehen hatten für eine saftige UEFA-Strafe gesorgt. Das Bild, das sich sowohl der kleinen Gruppe als auch den vielen Zuschauern vor den Fernsehern bot, war kein schönes. Den Fan-Frust verdeutlicht zum Beispiel dieser Kommentar auf X: „Können wir nicht einfach die U19 spielen lassen ? Der Profimannschaft das Gehalt kürzen wegen Arbeitsverweigerung! Dann können sie den Jungen dabei zu gucken wie sie kämpfen und siegen!“
Eintrachts Champions-League-Aus sorgt für wütende Fans
Ein weiterer Anhänger stellt fest: „Das reicht einfach nicht. Die Jungs sind komplett verunsichert und neben der Spur. Viel Arbeit für den neuen Trainer.“ Am kommenden Wochenende werden Alexander Meier und Dennis Schmitt auf der Bank sitzen, anschließend könnte die Eintracht einen neuen Chefcoach präsentieren. Wer der Toppmöller-Nachfolger wird, ist noch unklar.
Manchen Frankfurtern schwant bereits Böses: „Mission Klassenerhalt gestartet!“ Ähnlich pessimistisch liest sich dieser Beitrag: „Neues Saisonziel: 40 Punkte.“ Die Flut an Gegentoren, 2026 sind es immer drei Stück, lässt so manchen Adler auch ein Lied anstimmen: „Eins kann uns keiner, eins kann uns keiner nehmen und das ist die pure Lust an „3 Gegentore fangen““.
Von Real-Stürmer bis Tromso-Sechser: Die Transfergerüchte von Eintracht Frankfurt im Überblick
Die neue Gegentor-Serie hat sich herumgesprochen. „Haben wir eigentlich dieses Saison ein Abo für mindestens 3 Gegentore pro Spiel abgeschlossen? Frage für einen Freund.“ Konstante Ergebnisse? Die liefert die SGE. „Konstanz ist, wenn man in jedem Pflichtspiel 2026 drei Gegentore bekommt!“ Positive Kommentare, sie waren an diesem Mittwochabend nicht zu lesen.
Die Niederlage in Baku hat der ohnehin schon verunsicherten Mannschaft weiter an Selbstvertrauen genommen. Am Wochenende empfangen die Hessen die starke Truppe aus Hoffenheim, die offensiv richtig Power mitbringt. Das Zittern der Fans dürfte lange vor dem Anpfiff beginnen, denn: Drei Gegentore gegen die TSG, die haben in dieser Saison schon einige Klubs hinnehmen müssen. (is)