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Guardiola wieder nur zweiter Sieger?
Achtung Wirtz und Guardiola: Ist Chelsea nun Favorit auf die Premier-League-Krone 2025/26?
Die führenden Klubs der Premier League verstärken sich gezielt. Erwartet uns ein spannender Meisterschaftskampf? Erste Signale deuten darauf hin.
London – In die stärkste Liga der Welt ist die vergangenen Jahre eher Langeweile eingekehrt. Manchester City hatte sich mit Trainer Pep Guardiola in gewohnter Manier im Titelrennen durchgesetzt.
In der vergangenen Saison überraschte der FC Liverpool mit Platz eins. Allerdings waren die Reds gefühlt schon im Frühjahr Meister, besaßen sie doch stets zwei, drei Siege Vorsprung auf die Konkurrenz.
Nun aber braut sich in der Premier League eine spannende Konstellation im Kampf um den Titel zusammen.
Verunglückter Diogo Jota: Seine Frau, drei Kinder – und besondere Beziehung in Liverpool
Der FC Liverpool gilt zwar als Top-Favorit, zumal er sich mit Florian Wirtz teuer verstärkt hat. Allerdings überschattet der dramatische Tod von Diogo Jota alles.
Die Fußball-Historie zeigt, dass Teams den Tod eines Teamkollegen oftmals schwer verarbeiten. Auf die Reds wird also viel mentale Arbeit zukommen. Eine echte Saison-Prognose über sie abzugeben, wäre nicht fair.
Zahlreiche Experten gehen davon aus, dass Manchester City nach einer titellosen Saison brachial zurückschlagen wird. Rayan Cherki von Olympique Lyon soll die Offensive neu ankurbeln, während Kapitän Kevin de Bruyne gegen seinen Willen aussortiert wurde.
Es gilt: Wenn ManCity die schwache vergangene Saison nur als Unfall abtut, könnte es problematisch werden. Eine Überalterung der Mannschaft, ein durchschaubares System, Verletzungen und die mangelnde Fähigkeit, Top-Leistung abzurufen, sind eher als strukturelle Probleme einzuordnen, die man nicht auf die Schnelle perfekt gelöst bekommt.
Hat Arsenal die Kraft, die Premier League zu gewonnen?
Zu den Favoriten zählt auch wieder Arsenal, das nun dreimal in Folge Vize-Meister wurde. Der Druck auf Chefcoach Mikel Arteta, ehemals Co-Trainer von Guardiola, dürfte wachsen. Denn viele Überzeugungstäter in England sind nicht zu finden, die versichern, dass Arsenal den Punch besitzt, nach Platz eins zu greifen.
Womöglich ändert sich diese Meinung noch, wenn die Gunners Top-Stürmer Viktor Gyökeres von Sporting Lissabon verpflichten können.
Ein Liverpool, das schwer einzuschätzen ist, ein ManCity, das den Neu-Aufbau vorantreiben muss, ein Arsenal, das eher das Vize-Gen insichträgt: Das alles könnte zur großen Chance für den FC Chelsea werden.
Die Blues haben mit Enzo Maresca, der vor zwei Jahren ebenfalls noch Co-Trainer bei Pep Guardiola war, offenbar den perfekten Trainer gefunden, um sich im Weltfußball wieder nach vorne zu kämpfen. Chelsea gewann mit einer jungen Mannschaft die Conference League und zuletzt die Klub-Weltmeisterschaft.
Wesentlichen Anteil am Erfolg bei der Klub-WM besaß der eben erst von Brighton für rund 60 Millionen Euro verpflichtete Joao Pedro. Sollte der Stürmer das Niveau von der Klub-WM halten, wird die Premier League einen neuen Superstar bekommen – und mit dem FC Chelsea womöglich einen neuen Meister.