„Platz drei wird schwer genug“
Mit den „alten“ Reihen – Starbulls Rosenheim gastieren am Freitag in Weiden
Nach der 2:5-Niederlage in Regensburg ist das Ziel der Starbulls Rosenheim klar: Platz drei. Das wird aber schwer genug
Rosenheim – „Jetzt zählt für uns nur noch Platz drei und das wird schwer genug,“ weiß Starbulls-Coach John Sicinski vor dem Freitag-Spiel beim Spitzenreiter Weiden.
Die Rosenheimer Eishockeyspieler sind nach der 2:5-Niederlage in Regensburg und dem 8:3-Eisbären-Sieg am Tag danach gegen Lindau nur noch Tabellenvierter. Weil die Regensburger am Freitag ein vermeintlich leichtes Heimspiel gegen Passau haben, muss Rosenheim in Weiden punkten um dann am Sonntag, 18 Uhr, zu Hause gegen die Oberpfälzer vielleicht wieder auf Platz drei zu springen.
Eigene Leistung zählt
Alles Rechenspiele, denn was zählt in immer noch die eigene Leistung auf dem Eis. Und da haben die Rosenheimer zuletzt regelmäßig in einer Phase des Spiels nachgelassen und wurden prompt dafür bestraft. Auch deshalb, weil die Starbulls momentan zu wenig Tore schießen.
Ab sofort lässt Trainer John Sicinski deshalb wieder seine „alten“ Sturmreihen zusammen spielen. Dominik Daxelberger mit Manuel Edfelder und Alexander Höller, Max Brandl mit Brad Snetsinger und Zack Phillips, Curtis Leinweber mit Kevin Slezak, falls er vom Arzt grünes Licht bekommt, und Marc Schmidpeter. In der vierten Reihe sollen Max Hofbauer, Simon Heidenreich und Thomas März stürmen. Im Tor wird in Weiden erneut Andi Mechel stehen.
Ab 18. März zählt es
Für die Starbulls heißt es jetzt in den letzten drei Spielen der Hauptrunde noch einmal alles rauszuhauen, um annähernd die Play-off-Form zu erreichen. Nach dem Dienstag-Heimspiel gegen Memmingen sind zehn Tage Pause ehe es in der ersten Play-off-Runde ab dem 18. März gegen einen Vertreter aus der Oberliga Nord geht. Zur Auswahl stehen je nach Platzierung in der Abschlusstabelle: Crocodiles Hamburg, Herner EV Miners und die Hannover Indians.