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In der Eishockey-Oberliga

Landsberg frech, Starbulls „unfähig“: So endet Rosenheims Spiel beim Tabellenletzten

Tor für Rosenheim durch Maxi Vollmayer, der hinter dem Tor (verdeckt) jubelnd abdreht. In der Mitte Manuel Edfelder.
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Tor für Rosenheim durch Maxi Vollmayer, der hinter dem Tor (verdeckt) jubelnd abdreht. In der Mitte Manuel Edfelder.

„Nach dem ersten Drittel hätten wir mindestens 4:0 führen müssen“, kritisierte Starbulls-Coach Jari Pasanen die mangelnde Torausbeute beim Spiel in Landsberg. Deshalb war die Partie am Ende eine enge Kiste.

Landsberg – Schwerer als erwartet taten sich die Starbulls Rosenheim am Freitagabend beim 3:2 (2:0/0:1/1:1)-Sieg in Landsberg. Schien nach dem ersten Drittel noch alles in die richtigen Bahnen zu laufen, kam Landsberg im zweiten Drittel stark auf, verkürzte den 0:2-Rückstand auf 1:2 und hatte im letzten Drittel somit noch alle Chancen. Am Ende zitterten sich die Rosenheimer zum Sieg.

Rosenheimer Freude nach dem 2:0: Rechts Torschütze Marc Schmidpeter mit Dominik Daxlberger (Mitte) und Marius Möchel.

Manuel Strodel: „Arbeit schlägt Talent“

Wie Rosenheim das Spiel nach dem ersten Drittel aus der Hand geben konnte, umschrieb Manuel Strodel, der in der Schlussphase verletzt ausschied, in der Drittelpause sehr treffend: „Im Sport ist es einfach so, dass harte Arbeit Talent schlägt und Landsberg wollte es in dieser Phase einfach mehr als wir. Da müssen wir im letzten Drittel dagegenhalten und den Landsberger Kampf annehmen.“

Taten die Rosenheimer auch teilweise, aber souverän geht anders. „Ich bin überhaupt nicht zufrieden, wie wir heute mit unseren Torchancen umgegangen sind. Da waren wir teilweise unfähig. Nach dem ersten Drittel hätten wir mindestens 4:0 führen müssen“, sagte Trainer Jari Pasanen.

Ein Stürmer beendete seine Torflaute

Die Starbulls ließen eigentlich in den ersten Minuten keinen Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlässt. Rosenheim spielte im ersten Drittel seriös, präsentierte sich lauf- und spielstark und ein Stürmer beendete sogar seine bisherige Torflaute.

Vor dem Spiel waren sich die Kommentatoren von Sprade TV nicht ganz einig, wie denn Rosenheims Neuzugang eigentlich heißt: Hauer oder doch Hanauer? Spätestens nach 4:25 Minuten war klar, wer da für die Starbulls auf dem Eis steht. Norman Hauner natürlich und der erzielte mit einer unhaltbaren Direktabnahme das 1:0. Wie gewünscht der frühe Treffer, doch Landsberg war nicht eingeschüchtert, spielte frech und tauchte zweimal gefährlich vor Starbulls-Keeper Christopher Kolarz auf, der aber die Übersicht behielt.

Viele Chancen, nur ein Tor

Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Starbulls komplett das Kommando: Pfostenschuss von Marius Möchel (8.), Doppelchance von Travis Oleksuk und dann das verdiente 2:0. Der Torschütze: Endlich möchte man sagen Marc Schmidpeter, der in der Vorbereitung fast nach Belieben traf und in den Punktspielen die Seuche am Schläger hatte und bis dato ohne Torerfolg blieb.

In Landsberg beendete Rosenheims Nummer 37 seine Torsperre mit einem strammen Handgelenkschuss in den linken oberen Winkel.

Topchance von Hauner vergeben

Rosenheim vergaß das 3:0 zu machen und als die Landsberg zu Beginn des zweiten Drittels durch Florian Reicheneder auf 1:2 verkürzte und Rosenheim auch noch zwei Strafzeiten kassierte, war sogar der 2:2-Ausgleich möglich. Das darf einer Spitzenmannschaft wie Rosenheim eigentlich nicht passieren. Dazu kam, dass die Starbulls wieder beste Chancen liegen ließen. So wie Hauner, der nach einer tollen Kombination an Landsbergs starkem Keeper Andreas Magg scheiterte.

Landsberg kam nioch einmal zurück

Nach ausgeglichenem Beginn in den letzten 20 Minuten fiel das Rosenheimer 3:1 genau zum richtigen Zeitpunkt. Marc Schmidpeter bereitete herrlich vor und Maxi Vollmayer verwandelte eiskalt (46.). War das die Vorentscheidung? Nein, denn Landsberg kam noch einmal zurück – durch ein tolles Tor von Mika Reuter.

Am Sonntag Heimspiel gegen Lindau

Jetzt ging es hin und her, beide Torhüter konnten sich auszeichnen, wobei Rosenheim die klar besseren Chancen besaß. Wieder war es Hauner, der die beste Möglichkeit vergab. Am Ende versuchte Landsberg alles, Rosenheim verteidigte gut und so blieb es beim 3:2.

Am Sonntag, 17 Uhr, steht das Heimspiel gegen Lindau auf dem Programm, das am Freitag den EC Peiting mit 8:1 aus der Halle schoss. Trotzdem sind die Rosenheimer klarer Favorit.

Tore: 0:1 (5.) Hauner (Laub, Reinig), 2:0 (14.) Schmidpeter (Daxlberger, Pretnar), 1:2 (23.) Reicheneder (Amort), 1:3 (46.) Vollmayer (Schmidpeter, Edfelder), 2:3 (52.) Reuter (Rypar - PP1).

Zuschauer: 850 –Schiedsrichter: Zeliko/Flad –Strafzeiten: Landsberg 10, Rosenheim 12.

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