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Interview nach DEG-Debakel

„Es geht nicht so einfach“: Diese Forderung stellt Starbulls-Verteidiger Adam seinen Mitspielern

Maximilian Adam ist sich sicher, dass die Starbulls Rosenheim schnell wieder in ihre gewohnte Spur finden.
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Maximilian Adam ist sich sicher, dass die Starbulls Rosenheim schnell wieder in ihre gewohnte Spur finden. Dafür stellt er aber eine Forderung an seine Mitspieler.

Die Starbulls Rosenheim haben gegen die Düsseldorfer EG die höchste Heimniederlage der DEL2-Saison einstecken müssen. Rosenheims Verteidiger Maximilian Adam spricht im OVB-Interview über die Gründe und verrät, was er nun von seinen Mitspielern fordert.

Rosenheim – 1:6 hatte die Anzeigetafel im Rofa-Stadion nach dem Duell zwischen den Starbulls Rosenheim und der Düsseldorfer EG am Freitagabend angezeigt. Für die Eishockeyspieler von der Mangfall war es nicht nur die zweite Heimniederlage in Folge, sondern auch die höchste Pleite auf eigenem Eis in dieser DEL2-Saison.

Für Starbulls-Verteidiger Maximilian Adam war diese Pleite aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Interview mit der OVB-Sportredaktion sprach der 27-Jährige über die Stimmung im Team, die Bedeutung dieser Niederlage und seinen Stil auf dem Eis.

Maximilian Adam Interview über die Starbulls-Pleite gegen die DEG

Wie tief hängen die Köpfe nach dieser deutlichen Niederlage?
Maximilian Adam: Ich glaube, im Sport ist es wichtig, abzuhaken und zu vergessen. Es war ein gebrauchter Abend. Klar ist es frustrierend, unsere Fans so enttäuscht zu haben. Die haben wirklich eine gute Stimmung gemacht. Aber nichtsdestotrotz steht schon das nächste Spiel an, da wollen wir wieder angreifen.
Normalerweise ist die Defensive Ihre Stärke. Diesmal waren es aber relativ viele einfache Fehler, die auch zu Gegentoren führten.
Adam: Das Gute bei einfachen Fehlern ist, man kann sie leicht abstellen. Da muss einfach jeder selbst in den Spiegel schauen. Es ist aber besser, dass sowas jetzt passiert, als in den Playoffs. Unterm Strich muss man auch sagen, dass die DEG eiskalt war. Jedes Mal, wenn wir eine schlechte Entscheidung getroffen haben, ein schlechtes Play gemacht haben, haben sie uns sofort bestraft. Und wir haben es nicht geschafft, in den entscheidenden Momenten das Momentum wieder auf unsere Seite zu ziehen und ein Tor zu schießen.

Ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt

Sie haben die Playoffs angesprochen. Ist so ein Spiel, in dem man sieht, dass noch nicht alles perfekt ist, wichtig?
Adam: Ja, definitiv. Es ist besser, dass es jetzt passiert ist, als in den Playoffs. Natürlich ist es nicht schön, dass es passiert ist, aber es ist auf jeden Fall auch gut, dass wir sehen, dass es nicht so einfach geht. Wir haben hart gearbeitet, wir haben phasenweise auch gutes Hockey gezeigt – aber halt nur phasenweise. Jetzt gilt es zu analysieren, aber genauso auch abzuhaken. Ich denke, wir werden es auch hinkriegen, dass wir schnellstmöglich wieder in unsere gewohnte Spur zurückkommen.
Sie selbst suchen auf dem Eis oft den Weg nach vorne. Ist das eine Vorgabe vom Trainer oder einfach Ihr Spielstil?
Adam: Schlittschuhlaufen ist meine Stärke und ich bin ein Verteidiger, der eher offensiv angehaucht ist. Deshalb versuche ich, mich mit einzuschalten und was zu kreieren. Manchmal klappt’s, manchmal nicht.

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