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U21-Spieler nur Bankwärmer?

Effizienz-Monster, Bully-Bosse und Ironmen: Diese DEL2-Spieler dominieren das erste Saisonviertel

Jack Dugan (links) macht nicht nur wegen seines goldenen Helmes auf sich aufmerksam.
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Jack Dugan (links) macht nicht nur wegen seines goldenen Helmes auf sich aufmerksam.

Die DEL2-Eishockeysaison steht nach der Länderspielpause wieder in den Startlöchern. Diese Spieler dominieren das erste Saisonviertel – und diese Starbulls sind unter den Top-Akteuren der Liga!

Rosenheim – Nach der Eishockey-Länderspielpause fliegen diese Woche endlich wieder Pucks in der DEL2. Denn schon am Freitag startet die zweithöchste deutsche Spielklasse wieder in den Liga-Alltag. Das sind die Spieler mit den herausragendsten Werten aus dem ersten Saisonviertel.

Top-Torjäger: Die Torjägerliste führen vor dem 15. Spieltag ein US-Amerikaner und ein Deutsch-Brite an. Sowohl Jack Dugan von den Bietigheim Steelers als auch Dominic Walsh von den Eispiraten Crimmitschau haben in 14 Spielen zehn Treffer erzielt. Mit jeweils einem Tor weniger folgen Tor Immo und Trevor Gooch (beide EV Landshut), Ville Järveläinen (Starbulls Rosenheim) sowie Jordan Hickmott (EC Bad Nauheim).

Spielmacher: Auch bei den Vorlagen liegen ein Eispirat und ein Steeler an der Spitze. Corey Mackin (Crimmitschau) verbuchte bislang in 14 Spielen 17 Assists und liegt damit vier Punkte vor dem zweitplatzierten Bietigheimer Dugan (13). Damit ist der 27-jährige Neuzugang der Schwaben in seiner ersten Saison in Europa gemeinsam mit Mackin der Topscorer der bisherigen DEL2-Saison – denn auch Mackin kommt dank seiner sechs Tore auf 23 Scorerpunkte. Ebenfalls mit 13 Vorlagen folgen Dylan Wruck (Crimmitschau) und Jonathan Matsumoto (Krefeld Pinguine).

Corey Mackin ist der beste Vorlagengeber und einer der beiden DEL2-Topscorer.

Diese DEL2-Spieler dominieren das erste Saisonviertel

Effizienz-Monster: Viele Tore zu erzielen, ist das eine – aus wenig viel zu machen, das andere. Ein Blick auf die effizientesten Torschützen (mindestens zehn absolvierte Spiele im ersten Saisonviertel) zeigt: An der Spitze steht Michael Bartuli (Kassel Huskies) mit einer Verwertungsquote von 45,45 Prozent. Der 23-Jährige traf in 13 Spielen bei elf Schüssen aufs Tor sage und schreibe fünfmal. Knapp dahinter liegt Dominic Walsh (Crimmitschau) mit 43,48 Prozent. Für seine zehn Saisontore benötigte der Eispiraten-Kapitän lediglich 23 Schüsse. Zum Vergleich: Bietigheims Dugan brauchte für seine zehn Treffer mehr als doppelt so viele Versuche (54 Schüsse).

Game-Changer: Ein einfaches Prinzip im Eishockey: Wer mehr Tore schießt als Gegentore bekommt, der gewinnt. Die drei DEL2-Spieler mit der besten Plus-Minus-Bilanz tragen allesamt das Starbulls-Trikot, was zugleich die Stärke der Grün-Weißen im Fünf-gegen-Fünf unterstreicht. Angeführt wird das Trio von Scott Feser mit +14, gefolgt von Ville Järveläinen und Shane Hanna (je +12). Mirko Sacher (Crimmitschau) und Simon Sezemsky (Ravensburg Towerstars) komplettieren die Top-Fünf mit jeweils +11.

Strafbank-Stammgäste: Jack Dugan macht in allen Belangen auf sich aufmerksam – auch in puncto Strafen. In 14 Spielen saß Bietigheims Nummer acht bereits 16 Mal auf der Strafbank und kommt so auf 40 Strafminuten. Übertroffen wird er nur von Alex-Olivier Voyer (Ravensburg Towerstars), der aufgrund einer Spieldauerstrafe wegen Stockchecks zwar nur elf Strafzeiten, aber insgesamt 47 Minuten auf dem Konto hat. Dahinter folgen Tomas Schwamberger (Freiburg, 37 Minuten in acht Strafen) und Finn Serikow (Landshut, 34 Minuten in fünf Strafen). Serikow ist einer von nur zwei DEL2-Spielern mit zwei großen Strafen und einer von sieben, die bereits eine 20-Minuten-Strafe verbüßt haben.

Michael Bartuli ist Kassels Effizienz-Monster. Er trifft bei fast jedem zweiten Torschuss.

Rosenheimer U21-Spieler nur Bankwärmer?

Bully-Bosse: Alles beginnt am Anspielpunkt – eine oft entscheidende Statistik im Eishockey. Kein Wunder also, dass die beiden Teams an der Tabellenspitze auch in der Bully-Statistik vorn liegen. Die Krefeld Pinguine führen mit 57,7 Prozent gewonnenen Anspielen (bei einem Spiel weniger) knapp vor den Kassel Huskies (56 Prozent). Dahinter folgen der ESV Kaufbeuren (53,5 Prozent), die Düsseldorfer EG (52,3 Prozent) und die Starbulls Rosenheim (52,2 Prozent). Erfolgreichster Spieler am Anspielpunkt ist Dominic Turgeon (Kassel) mit 169 gewonnenen Bullys und einer Quote von 63,77 Prozent. Corey Trivino (Eisbären Regensburg) folgt mit 164 Siegen (52,56 Prozent). Ture Linden (Düsseldorf) und C.J. Stretch (Rosenheim) kommen ebenfalls auf 163 gewonnene Anspiele, wobei Stretch mit 56,99 Prozent vor Linden (54,33 Prozent) liegt. Bester Deutscher ist Nick Latta (Ravensburg) auf dem neunten Platz mit 129 gewonnenen Bullys und 52,72 Prozent Erfolgsquote.

Young Guns: Kilian Kühnhauser hat im Sommer seine Heimatstadt Rosenheim verlassen und mit seinem Wechsel nach Freiburg offenbar etwas richtig gemacht. Unter den U21-Spielern der DEL2 belegt der 20-Jährige mit 18:41 Minuten Eiszeit pro Spiel den zweiten Platz – nur Paul Mayer (Kaufbeuren, 19:16 Minuten) liegt knapp vor ihm. Dahinter folgen Moritz Kretzschmar (Lausitzer Füchse, 17 Minuten), Colin Schlenker (Freiburg, 16:50 Minuten) und Norwin Panocha (Weißwasser, 16:07 Minuten). Bei den Starbulls Rosenheim sucht man Spieler in dieser Kategorie vergeblich. Johannes Achatz ist mit 4:49 Minuten Eiszeit pro Partie der bestplatzierte Rosenheimer (Rang 35). Lars Bosecker (3:41) und Michael Musin (3:26) sind die weiteren Starbulls-U21-Spieler. Deutlich besser macht das Rivale EV Landshut: Trainer Uwe Krupp schenkt seinen „Young Guns“ spürbar mehr Vertrauen. Tobias Schwarz (13:57), Linus Brandl (13:03), Simon Seidl (12:32) und Finn Serikow (12:27) kommen alle auf solide Werte.

Kilian Kühnhauser hat mit seinem Wechsel nach Freiburg offenbar etwas richtig gemacht.

Sicherer Rückhalt für Regensburg

Ironmen: Manche Spieler scheinen einfach nie müde zu werden. Justin MacPherson (Bad Nauheim) ist das beste Beispiel: Mit 27:34 Minuten Eiszeit pro Spiel führt der Kanadier ligaweit die Ausdauerwertung an. Pro Wechsel steht er im Schnitt über eine Minute auf dem Eis, ehe er zur Bank zurückkehrt. Knapp dahinter folgt Mirko Sacher (Crimmitschau) mit 24:57 Minuten pro Spiel und kratzt mit 59 Sekunden pro Shift knapp an der Minuten-Marke. Tommy Muck (Blue Devils Weiden) komplettiert die Top drei mit 24:42 Minuten Eiszeit und durchschnittlich 51 Sekunden pro Wechsel.

Maskenmänner: Ein verlässlicher Torwart ist mindestens genauso wichtig wie ein treffsicherer Offensivspieler – wenn nicht sogar noch wichtiger. Jonas Neffin von den Eisbären Regensburg spielt bisher die Saison seines Lebens. Mit einer Fangquote von 94,54 Prozent führt der 25-Jährige das Ranking der DEL2-Goalies an und konnte bereits ein Spiel zu Null beenden. Hinter ihm lauert Kevin Reich (Crimmitschau) mit 92,92 Prozent Fangquote und den meisten Shutouts der Liga (drei Spiele ohne Gegentor). Gerald Kuhn (Bad Nauheim) folgt mit 92,8 Prozent und zwei Shutouts auf Rang drei, während der MVP aus der vergangenen Saison, Oskar Autio (Starbulls Rosenheim) mit 92,63 Prozent und einem Shutout auf Platz vier liegt. Die Top-Fünf komplettiert Philipp Dietl (EV Landshut) mit 91,95 Prozent bisher ohne Shutout. (mal)

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