Rückzug ins Privatleben
Verein immer ein wichtiger Teil meines Lebens“: Fenk als Sportlicher Leiter zurückgetreten
Karl-Heinz Fenk beendet beim Fußball-Regionalligisten SV Wacker Burghausen seine Tätigkeit als Sportlicher Leiter und zieht sich mehr ins Privatleben zurück.
Burghausen - Mit seinem Abschied geht bei Wacker eine Ära zu Ende, die den Verein nachhaltig geprägt hat. Indes ist der Regionalligist nun auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger auf der Position des Teamanagers und Sportlichen Leiters.
SV Wacker Burghausen: Karl-Heinz Fenk als Sportlicher Leiter zurückgetreten
„Nach vielen Jahrzehnten in unterschiedlichen Funktionen verabschiedet der SV Wacker Burghausen seinen langjährigen Wegbegleiter Karl-Heinz Fenk aus der Position des Sportlichen Leiters“, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit. Der 58-jährige Funktionär hatte schon im Sommer mit einem Abschied geliebäugelt, hat sich dann aber doch noch fürs Weitermachen entschieden, zeiht jetzt aber den Schlussstrich: „Der Verein war immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich durfte hier in verschiedenen Rollen arbeiten, großartige Menschen kennenlernen und viele besondere Momente erleben. Für das Vertrauen, das mir über all die Jahre entgegengebracht wurde, bin ich sehr dankbar.“
Fenk war bereits in den 1990er-Jahren als Torwart für den SV Wacker aktiv und legte damit den Grundstein für seine außergewöhnliche Verbundenheit zum Verein. Nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Klub treu und arbeitete als Torwarttrainer und Co-Trainer in den Jahren 2004 bis 2007 bzw. 2009/2010 unter diversen Cheftrainern, darunter Markus Schupp oder Jürgen Press. Nach einer Pause kehrte Fenk im Frühjahr 2017 als Teammanager zurück an seine alte Wirkungsstätte.
Verabschiedung in Burghausen im Frühjahr
„Seine akribische, zuverlässige und menschlich geprägte Arbeitsweise führte ihn anschließend in die Rolle des Sportlichen Leiters, die er in den vergangenen Jahren mit großer Hingabe ausfüllte. In dieser Funktion war er für zahlreiche Transfers verantwortlich und trug entscheidend zur sportlichen Weiterentwicklung der Regionalliga-Mannschaft sowie zur Stabilisierung der Kaderstruktur bei“, so der Verein in seiner Pressemitteilung, in der Vorstandsmitglied Josef Berger zitiert wird: „Karl-Heinz Fenk hat unseren Verein über Jahrzehnte mit seiner Leidenschaft, seinem Engagement und seiner Expertise bereichert. Berger, ein jahrelanger Weggefährte von Fenk, ergänzt: „Sein Einsatz war stets vorbildlich. Wir verlieren einen äußerst geschätzten Kollegen, der sportlich wie menschlich große Fußspuren hinterlässt.“
Und auch Geschäftsführer Andreas Huber ist voll des Lobes und der Dankbarkeit: „Seit 2017 hat uns mit Karl-Heinz Fenk eine außergewöhnlich vertrauensvolle, offene und immer konstruktive Zusammenarbeit verbunden. Daher verbleibt es mir, ihn mit großem Respekt und dankbarer Wertschätzung zu verabschieden. Er ist beim SV Wacker immer herzlich willkommen.“ Fenk wurde am vergangenen Samstag auf der Fußball-Weihnachtsfeier verabschiedet. Aufgrund der witterungsbedingten Absage gegen Nürnberg entfiel leider die offizielle Verabschiedung auf dem Rasen, soll aber im Frühjahr nachgeholt werden. Seinen letzten Einsatz als Sportlicher Leiter hat Fenk am kommenden Freitag, wenn der SVW bei den Bayern-Amateuren im Grünwalder Stadion zu Gast ist. (MB)