PM: FC Augsburg II - TSV 1860 Rosenheim: Vorschau

1860 Rosenheim fährt ambitioniert zum letztem Auswärtsspiel

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Augsburg - Am 20. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 17. November um 14 Uhr bei der U23 des FC Augsburg antreten.

Nach der äußerst unglücklichen und völlig unnötigen Punkteteilung im Heimspiel gegen den SV Viktoria Aschaffenburg vom letzten Wochenende (2:2) steht nun am dritten Rückrunden-Spieltag für die Rosenheimer die Begegnung bei der U23 des FC Augsburg auf dem Programm. Die Heimelf reitet aktuell nicht gerade auf einer Erfolgswelle. Aus den letzten fünf Partien konnte die Mannschaft von Trainer Alexander Frankenberger gerade einmal gegen den VfR Garching beim 1:1 Unentschieden was Zählbares einfahren, die restlichen vier Auseinandersetzungen gingen alle verloren. Vor acht Tagen mussten die Mannen um Kapitän und Torhüter Flemming Niemann in Buchbach sogar eine herbe 0:4 Schlappe hinnehmen. Somit fielen die Fuggerstädter bei derzeit 16 Zählern auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.

Augsburg will gegen Rosenheim wieder zurück in die Erfolgsspur

Das hat man sich in den Reihen der Zweitvertretung des Bundesligisten sicherlich ganz anders vorgestellt. Mitte Oktober trat der bis dahin tätige Trainer Dominik Reinhardt vom Posten des Chefcoach freiwillig zurück, seither hat der Fußballehrer Alexander Frankenberger – er ist gleichzeitig auch noch Leiter des Nachwuchsleistungszentrum des FCA - interimsmäßig die Verantwortung auf der Bank der Augsburger übernommen. Bisher jedoch konnte sich der dadurch erhoffte Erfolg jedoch nicht einstellen. Nun im Heimspiel gegen den TSV 1860 soll sich dies möglichst aber ändern, obgleich die Fuggerstädter bisher lediglich sechs Zähler auf eigenem Platz einfahren konnten.

Unglückliches Unentschieden gegen Aschaffenburg ist abgehakt

Dem Vorhaben der Gastgeber werden die Rosenheimer sicherlich alles dagegensetzen was in ihrer Macht steht. Und auf des Gegners Plätzen ist man ja mittlerweile äußerst gefürchtet, die letzten drei Begegnungen konnte das Team von Trainer Ogi Zaric allesamt für sich entscheiden – dies sogar jeweils zu null. „Wir wollen unsere Serie unbedingt ausbauen und werden am Samstag alles daran setzen weiter zu punkten. Das sehr ärgerliche Unentschieden gegen Aschaffenburg haben wir ad acta gelegt, nun ist der Blick wieder nach vorne gerichtet. Die U23 des FC Augsburg ist ein spielstarkes Team und sicherlich um einiges besser als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt, dies ist uns bewusst. Der Fokus liegt aber in erster Linie auf uns selbst und unserer Philosophie. Wir wollen, dass unser Team eine hohe Intensität an den Tag legt und gleichzeitig die Gier in den Augen der Spieler nach Erfolg sichtbar ist. Dann sind wir überzeugt, auch aus Augsburg was Zählbares mitnehmen zu können“, ist sicher Ogi Zaric sicher.

Leidenschaft und Wille sind für den aktuellen Erfolg ausschlaggebend

Mit aktuell 22 Punkten auf der Habenseite und Platz 13 konnten die Sechzger den Abstand auf den ersten Relegationsplatz innerhalb kürzester Zeit auf vier Zähler ausbauen. Wer hätte dies noch vor einigen Wochen gedacht, als man sogar noch die Rote Laterne innehatte. Doch eine durchaus in dieser nicht ganz einfachen Situation beeindruckende Serie mit zehn Punkten aus fünf Partien führte zur sehr erfreulichen Entwicklung. Die harte Arbeit der Trainer und des Teams macht sich nun bezahlt, die Jungs haben Blut geleckt und wollen weiter erfolgreich sein. Dennoch wissen alle, dass in der sehr ausgeglichen und qualitativ hochwertigen Liga jedes Spiel ein neuer Kampf um Punkte sein wird. Neben dem so oft entscheidenden Spielglück ist vor allem Leidenschaft, eine geschlossene Mannschaftsleistung und der Wille die Leistungsgrenze erreichen zu wollen ausschlaggebend.

Rosenheim will im letzten Auswärtsspiel nochmal was mitnehmen

An der Mission „Serie ausbauen“ kann der nach der erhaltenen Ampelkarte gegen Aschaffenburg gesperrte Angreifer Andrija Bosnjak nicht teilnehmen. Neben ihm fehlt auch weiterhin Korbinian Linner (Außenbandanriss im Knie). In den Kader zurückkehren wird hingegen nach abgesessener Gelbsperre wieder Mittelfeldstratege Philipp Maier. Ansonsten sind alle Mann fit und einsatzbereit.

Die Rothemden wollen nun auch das altehrwürdige Rosenaustadion erstürmen – „wir freuen uns sehr auf ein wirklich cooles Stadion und wollen auch das letzte Auswärtsmatch in diesem Jahr erfolgreich gestalten“, so Zaric – und weiterhin fleißig Punkte sammeln. Ehe es in den letzten beiden Partien in 2018 auf heimischem Geläuf gegen Buchbach und Nürnberg II geht, soll nun möglichst die beachtliche Auswärtsserie ausgebaut werden, um im Verlauf der Rückrunde schnellstens die so wichtige 40-Punkte-Schallmauer durchbrechen zu können. Wenn der TSV an die wirklich bärenstarken und hochkonzentrierten ersten 45 Minuten aus dem Spiel gegen Aschaffenburg anknüpfen kann, stehen die Chancen auf weitere Zähler bei den Schwaben wahrhaft gut bis sehr gut.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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