Nach 94 Buden in 144 Spielen
„Wir verstehen Lukis Wunsch“: Bayerisch Gmainer Torjäger wechselt nach Bad Reichenhall
Er war über Jahre die Lebensversicherung im Angriff des WSC Bayerisch Gmain – jetzt sucht Lukas Höller eine neue Herausforderung. Nach 94 Toren in 144 Partien verabschiedet sich der Torjäger Richtung Bad Reichenhall. Warum der Wechsel für beide Seiten Sinn ergibt, erklären die Verantwortlichen.
Bayerisch Gmain/Bad Reichenhall – In 144 Spielen für den WSC Bayerisch Gmain erzielte Stürmer Lukas Höller 94 Tore: Das ist Rang 6 in der ewigen Torjägerliste des Vereins sowie natürlich auch ein satter Wert in der A-Klasse. In der kommenden Saison probiert es der 25-Jährige nun eine Liga höher bei Kreisliga-Absteiger TSV Bad Reichenhall. Die Kurstädter sicherten sich erst mal die Dienste des treffsicheren Kickers, haben sie doch gerade auf dieser Position erheblichen Nachholbedarf: In der kürzlich abgelaufenen Saison erzielten die TSV-Offensiven mit nur 38 Toren die zweitwenigsten der gesamten Liga.
Bayerisch Gmain: Torjäger Lukas Höller wechselt nach Bad Reichenhall
Luki Höller wurde nach dem Meisterschaftsgewinn der „Zweiten“ in der C6 (die Erste hatte spielfrei) von Abteilungsleiter Michael Färbinger mit einem personalisierten WSC-Trikot inklusive Ehrenurkunde, Wimpel und Teamfoto aufgrund seiner stattlichen Treffer-Anzahl würdig verabschiedet: „Wir verstehen Lukis Wunsch, eine neue sportliche Herausforderung zu suchen, um es eine Liga höher zu probieren. Darum legten wir ihm keine Steine in den Weg, sind dankbar, ihn gehabt zu haben und wünschen ihm beim TSV alles Gute.“ In der A-Klasse war Höller in der Corona-Spielzeit 2019/20 mit 19 Treffern Liga-Spitze, in der jüngsten Saison wurde er mit 16 Toren Fünfter. (bit)