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Von der Augenbraue bis zum Scheitel

„Das war brutal“: Tattenhausens Daxenbichler nach Horror-Verletzung mit 23 Stichen genäht

Musste mit dem Sanka ins Krankenhaus: Tattenhausens Andreas Daxenbichler.
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Musste mit dem Sanka ins Krankenhaus: Tattenhausens Andreas Daxenbichler.

Eine Horror-Verletzung überschattete die Kreisklassenpartie zwischen Tattenhausen und Au. Andreas Daxenbichler bekam den Fuß seines Gegenspielers ins Gesicht – und musste mit 23 Stichen genäht werden.

Tattenhausen – Was als reguläres Kreisklassenspiel zwischen dem SV Tattenhausen und dem ASV Au begann, fand in der 27. Minute ein jähes und dramatisches Ende. Ein schwerer Unfall auf dem Spielfeld sorgte dafür, dass das sportliche Ergebnis zur Nebensache wurde und die Partie schließlich abgebrochen werden musste.

Horror-Verletzung: Andreas Daxenbichler erleidet Risswunde von Augenbraue bis Scheitel

In einer unübersichtlichen Spielszene traf der Auer Spieler Fatih Demirkiran seinen Gegenspieler Andreas Daxenbichler mit hohem Bein unglücklich am Kopf. Die Folgen waren gravierend: Daxenbichler erlitt eine Risswunde, die von der Augenbraue bis zum Scheitel reichte. Abteilungsleiter Patrick Bonnetsmüller beschreibt die Szene als extrem unglücklich: „Der Ball ist aufgehüpft. Ein Spieler geht mit dem Kopf hin, der andere mit der Sohle. Das passiert 50 Mal gut, aber einmal geht es eben schief. Das war schon brutal.“ Daxenbichler wurde umgehend medizinisch versorgt und musste später mit 23 Stichen genäht werden. Ihm geht es den Umständen entsprechend aber wieder gut.

Kein böses Blut zwischen den Spielern

Der Spieler des ASV wurde von Schiedsrichter Laurin Schmitt mit einer roten Karte vom Platz gestellt, böses Blut gibt es zwischen den Akteuren aber nicht. „Der Verein hat sich gleich am Abend bei uns gemeldet und der Spieler war auch gleich mit unserem Spieler in Kontakt. Also da ist alles gut“, erklärt Bonnetsmüller.

Nach einer rund 30-minütigen Unterbrechung kamen beide Trainer und das Schiedsrichtergespann überein, die Partie nicht fortzusetzen. Die emotionale Belastung auf dem Platz war zu groß, um den Fokus zurück auf den Fußball zu richten.
Wann die Partie nachgeholt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch offen. Im Vordergrund steht für beide Vereine nun die Genesung des verletzten Spielers.

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