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Exklusive Stimmen aus der Region

„Trainerdiskussion“ und „Befreiungsschlag“: So tickt die Fußball-Bezirksliga nach dem 12. Spieltag

Zu zwei spektakulären Aufnahmen kam es am Wochenende bei Saaldorf gegen Forstinning und Peterskirchen gegen Ebersberg.
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Zu zwei spektakulären Aufnahmen kam es am 12. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost bei SV Saaldorf gegen VfB Forstinning und TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg.

Der 12. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga hat die Emotionen wieder einmal ordentlich durchgeschüttelt: Von überraschenden Siegen bis hin zu enttäuschenden Punktverlusten – beinschuss.de hat exklusiv für euch die Reaktionen aus unserem Fußball-Kreis Inn/Salzach gesammelt.

Inn/Salzach – Der 11. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost ist Geschichte – und bei beinschuss.de haben wir für euch die Stimmen der Trainer, Spieler und Verantwortlichen aus unserem Fußball-Kreis Inn/Salzach eingefangen. Ob Niederlagen, Siege oder Remis: Wir geben euch den direkten Draht zu den Protagonisten vor Ort.

In exklusiven Statements sprechen die Beteiligten über die Höhen und Tiefen, die besonderen Herausforderungen und ihre Erwartungen für die nächsten Spiele. So bekommt ihr einen authentischen Einblick in das Geschehen abseits des Spielfelds – für alle Fans, die den Bezirksliga-Fußball in der Region wirklich erleben wollen – egal ob SV Bruckmühl, TSV Ampfing, TSV Siegsdorf, SB DJK Rosenheim, TSV Peterskirchen, SV Aschau/Inn, FC Töging und SV Saaldorf.

So tickt die Fußball-Bezirksliga nach dem 12. Spieltag

SV Bruckmühl-Coach Mike Probst nach der Bezirksliga-Nullnummer gegen den TSV Dorfen: „Ein in leistungsgerechtes Unentschieden, das durch starke Torhüter befeuert wurde. Wir haben jetzt vier bemerkenswerte Partien mit einer guten Balance zwischen Defensive und Offensive gespielt, dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Der Fokus liegt jetzt schon auf dem kommenden Match gegen Waldperlach.“

TSV Ampfings Interimscoach Burim Djimsiti zum 0:3 beim Tabellenzweiten FC Aschheim: „Wir haben lange gut mitgehalten, dann aber den Gegner durch eigene Fehler stark gemacht.“

Steht Siegsdorf nach wie vor hinter Coach Felix Maaßen?

TSV Siegsdorfs Teammanager Markus Wendlinger äußerte sich nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage gegen den TSV Zorneding um die Zukunft von Coach Felix Maaßen: „Ich bin es leid, jede Woche dasselbe. Die ersten 30 Minuten wirklich sehr stark, auch verdient das 1:0. Perfekter Konter, wie aus dem Lehrbuch, One-Touch. Da ging es richtig schön zur Sache. Man hat gesehen, die Jungs können und wollen Fußball spielen. Nach einer halben Stunde haben wir uns bisschen zurückgezogen und uns da einlullen lassen. Nicht mehr viel für das Spiel getan und kriegen dann das Tor. Unglücklicher, aber berechtigter Elfmeter. In der 44. Minute kriegen wir das Scheißding, gehen in die Halbzeit damit. Nach dem Seitenwechsel haben wir es nicht geschafft, wieder richtig hochzufahren. So verlierst du das Ding halt 2:1. Ich kann es auch nicht mehr recht schönreden, wie gesagt, eine halbe Stunde reicht einfach nicht, um in der Bezirksliga zu bestehen. Das war jetzt ein Schlag am Wochenende, hatten uns viel vorgenommen. Es ist schwierig gerade, die Situation sauber aufzuarbeiten. Eins aber vorweg: Es gibt auch nach wie vor, trotz sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz, keine Trainerdiskussion beim TSV Siegsdorf. Wir halten nach wie vor an dem Konzept fest, was der Felix mit seinem Team da auf die Beine stellt. Es hilft nichts, wir haben jetzt gefühlt nur noch Endspiele bis Mai, um den Rückstand aufzuholen, aber die werden wir versuchen positiv zu gestalten. Wir werden nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern werden weitermachen. Wir müssen ein bisschen nachjustieren, unter Umständen an der einen oder anderen Stelle, aber da arbeiten wir dran.“

Sportbund Rosenheim ist „stolz auf den Punktgewinn“ gegen Holzkirchen

Sportbund Rosenheims Trainer Patrick Zimpfer sagte zum 1:1-Remis gegen TuS Holzkirchen: „Verdientes Unentschieden – es war eine gute Teamleistung gegen eine starke Mannschaft. Leider konnten wir die numerische Überzahl nicht gewinnbringend nutzen, da wir unsere Offensivaktionen am Ende zu unsauber gespielt haben. Aber wir haben ein super gutes Spiel gemacht – wir haben Holzkirchen viel den Ball überlassen, aber vor allem in Halbzeit eins sehr gut umgeschaltet und sind nicht unverdient in Führung gegangen. Nach einer vermutlich berechtigten Zehn-Minuten-Strafe und anschließendem Kopfballtor nach Freistoß haben den Ausgleich kassiert – verdienter Halbzeitstand. Zweite Halbzeit war viel Geplänkel, wenig Nennenswertes bis zur roten Karte wegen gefährlichem Spiel für Holzkirchen. Ich finde, die war überzogen, wobei man sie geben kann. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Viel Erfolg weiterhin an Holzkirchen. Sehr faire Gäste mit zwei super Trainern, Akkurt und Scherer und natürlich einem echt stark besetztem Kader. Wir sind stolz auf den Punktgewinn.“

Peterskirchen „macht kein gutes Spiel“ – aber holt sich den Dreier

TSV Peterskirchens Übungsleiter Daniel Winklmaier über den glücklichen 1:0-Sieg gegen den TSV Ebersberg: „Das Wichtigste war, die drei Punkte zu holen. Das haben wir geschafft und war auch das Positive. An sich haben wir kein gutes Spiel gemacht über 90 Minuten. Die erste Viertelstunde war okay, wo wir offensiv agil waren und zu guten Torchancen gekommen sind. Man hat gemerkt, dass wir gegen den Ball nicht so gut waren, wie wir es zuletzt geschafft haben. Der Gegner war offensiv gefährlich und hat schnelle Leute dabeigehabt, das hat uns Probleme bereitet. Dann hatten wir Glück mit dem Elfmeter und der Großchance, die sie vergeben haben. Ab der Zeitstrafe für Christoph war es ein eigenes Spiel, weil dann kaum mehr ein Elf-gegen-Elf zustande gekommen ist. Das war speziell und dabei war positiv, dass wir uns in der zweiten Halbzeit gefangen haben und wesentlich kompakter gespielt haben. Bis auf ein bis zwei Chancen in Unterzahl, nach der völlig überflüssigen und ärgerlichen Roten Karte, haben wir nichts mehr zugelassen und gut verteidigt. In Summe war es spielerisch schwer überschaubar und wir mussten kreative Spieler auswechseln, weil es eine zähe Partie war, in der es nur um die Arbeit gegen den Ball ging. Am Ende können wir froh sein, dass wir gewonnen haben. Hervorheben darf man Alex Irlweg, der es super gemacht hat, und in der zweiten Halbzeit die Innenverteidiger Felix Ecker und Sam Kaltenhauser.“

Peterskirchen zittert sich zum Bezirksliga-Sieg gegen Ebersberg

TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg © Christian Muehlhofer
TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg © Christian Muehlhofer
TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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TSV Peterskirchen gegen TSV Ebersberg
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Aschau gelingt „brutaler Befreiungsschlag“ im Derby gegen Töging

SV Aschaus Spielertrainer Thomas Deißenböck nach dem ersten Sieg seit zwei Monaten ausgerechnet im Derby gegen den FC Töging: „Ich denke, dass der Sieg über die 90 Minuten in Ordnung geht und verdient ist. Wir erwischen natürlich einen Traumstart nach drei Minuten und müssen Mitte der ersten HZ das zweite Tor machen, als wir das leere Tor aus 5 Metern nicht treffen. Danach kam Töging besser ins Spiel, hatten allerdings nur eine gute Möglichkeit. Ansonsten in HZ 1 eigentlich nur sehr gefährlich bei ihren Standards. In Halbzeit 2 haben wir uns dann etwas hinten reindrücken lassen und hatten nicht mehr viel Entlastung. Töging mit sehr viel Ballbesitz, aber wenig zwingenden Chancen. Dann machen wir zu einem guten Zeitpunkt das 2:0, bekommen aber leider zu schnell den Anschlusstreffer. Die letzten 20 Minuten war dann nochmal Zittern angesagt. Wir haben es aber sehr gut und kompakt verteidigt. Ein brutaler Befreiungsschlag und der erste Sieg nach 2 Monaten, den sich die Jungs redlich verdient haben! Respekt an die ganze Mannschaft!

SV Aschau/Inn entscheidet Bezirksliga-Derby gegen FC Töging für sich

SV Aschau/Inn gegen FC Töging
SV Aschau/Inn gegen FC Töging © MB
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Beim FC Töging, um Chefcoach Robert Berg, erlebte man dagegen einen dicken Derby-Frust: „Wir haben heute leider nur phasenweise unsere Qualität auf den Platz gebracht und die Anfangsphase wieder mal komplett verschlafen. Natürlich ist das erste Tor klar Abseits und allgemein gab es sehr fragwürdige Entscheidungen. Aber letztendlich müssen wir selber viele Sachen besser machen, damit so was keinen Einfluss hat. Das schaffen wir leider nicht konstant und deswegen verdienen wir uns nicht mehr aktuell.“

Underdog Saaldorf verkauft sich teuer gegen den Bezirksliga-Tabellenführer

SV Saaldorf gegen VfB Forstinning
SV Saaldorf gegen VfB Forstinning © bit
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SV Saaldorf gegen VfB Forstinning
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SV Saaldorf gegen VfB Forstinning
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Saaldorf nach „bitterer Niederlage“ gegen den Spitzenreiter enttäuscht

Saaldorfs Übungsleiter Josef Rehrl war nach der verpassten Bezirksliga-Sensation gegen Spitzenreiter VfB Forstinning eher enttäuscht statt erfreut: „Bittere und unnötige Niederlage heute nach den 90 Minuten. Wir haben den Beginn etwas verschlafen und waren meist einen Schritt zu spät. Durch kleine Eigenfehler entstand der Doppelschlag. Trotzdem kamen wir zu genügend Chancen in der ersten Halbzeit, jedoch fehlte die Kaltschnäuzigkeit oder Alu verhindert den Einschlag. Die zweite Halbzeit waren wir deutlich besser. Haben uns wieder viele Chancen erarbeitet. Mit dem belohnen hat es viel zu lang gedauert. Auch in der zweiten Hälfte hat ein Alutreffer den Einschlag verhindert und ein verschossener Elfmeter waren zu viel für einen Punktgewinn. Darum steht Forstinning oben in der Tabelle. Mit weniger Chancen und kaum Spielkontrolle zu gewinnen.“ (mck)

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