Vier Tipps zum Trocknen
Wäsche draußen trocknen? Diesen Fehler solltet Ihr im Sommer unbedingt vermeiden
Es ist nachhaltig, günstig und praktisch: Die Wäsche draußen zum Trocknen aufhängen. Gerade im Sommer greifen viele Menschen auf diese Methode zurück. Doch es gibt einen Fehler, den Ihr dabei unbedingt vermeiden solltet.
Wer die Möglichkeit hat, hängt bei gutem Wetter gerne seine Wäsche draußen auf. An der frischen Luft wird sie schneller trocken und der Wäscheständer steht in einer engen Wohnung nicht im Weg. Außerdem enthält frisch gewaschene Wäsche viel Feuchtigkeit, die an die Umgebung abgegeben wird. Wenn ihr also eure Wäsche in einem Innenraum trocknet, erhöht das die Luftfeuchtigkeit und trägt zur Bildung von Schimmel bei. Daher solltet ihr in den Räumen immer gründlich lüften.
Diesen Fehler solltet ihr vermeiden
Doch eins muss man beachten, wenn man seine Wäsche draußen aufhängt: Vermeidet es, nasse Kleidung in die pralle Sonne zu hängen. Zwar ist die Wäsche schneller trocken, jedoch kann es passieren, dass die Kleidung Streifen bekommt oder fleckig wird. Denn wenn UV-Strahlen auf nasse Kleidungsstücke trifft, kommt es zu einer chemischen Reaktion. Die Folge: es entsteht Wasserstoffperoxid, was, wie ein Bleichmittel, leuchtende Farben verblassen lässt.
Sonne als Hilfsmittel gegen Flecken
Laut der Ratgeber-Plattform Utopia, kann das Sonnenlicht aber auch als ein natürliches Hilfsmittel verwendet werden. Denn bei weißer Wäsche können Sonnenstrahlen dazu beitragen, hartnäckige Flecken rauszubekommen. Wie zum Beispiel Grasflecken, Ölflecken oder Erdbeer- und Tomatenflecken. Allerdings gehe das nur bei Stoffen aus Baumwolle und Leinen. Die Sonne wirkt als natürliches Bleichmittel und zerstört gezielt die Farbstoffe, die den Fleck verursachen.
Sollte also ein Tomatenfleck auf euer Kleidungsstück kommen, solltet ihr es sofort nass machen und in die Sonne hängen oder legen. Damit kein ungleichmäßiges Bleichen entsteht, solltet ihr darauf achten, dass das Kleidungsstück komplett von der Sonne beschienen wird. Auch bei gelben Flecken auf Kissen kann die Sonne zum natürlichen Hilfsmittel werden.
Vier Tipps für das Trocknen der Wäsche im Sommer
- Buntwäsche sollte besser immer an einem schattigen Ort aufgehängt werden.
- Kleidung sollte auf links gedreht werden.
- Die Wäsche sollte abgehangen werden, sobald sie trocken ist.
- Solltet ihr eine Pollenallergie haben, solltet ihr eure Wäsche grundsätzlich im Haus trocknen lassen. Draußen können sich die Pollen leichter an die Kleidung heften und so in die Wohnung getragen werden.
Tipps fürs Trocknen in Innenräumen
Wenn keine Möglichkeit besteht, die Wäsche an der frischen Luft zu trocknen, sollte ihr laut Utopia, auf einige Dinge achten:
- Die Wäsche sollte am besten nicht im Keller aufgehängt werden. Denn dort ist es auch im Sommer sehr feucht und mit der nassen Wäsche steigt die Gefahr für Schimmel deutlich an.
- Auch in fensterlosen Räumen sollte keine feuchte Kleidung zum Trocknen verstaut werden. Denn hier kann die Feuchtigkeit nicht entweichen.
- Bevor ihr eure Wäsche aufhängt, solltet ihr eure Kleidungsstücke einmal gut ausschütteln oder schleudern, denn dann bleibt nicht mehr so viel Wasser darin zurück. (beu)