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Beim Einkauf ist Vorsicht geboten

Stiftung Warentest gnadenlos: Teure Sonnencreme-Marke fällt mit „Mangelhaft“ durch

Stiftung Warentest nimmt Sonnencremes unter die Lupe und nimmt kein Blatt vor den Mund. Einige Marken sollte man vermeiden.

Kassel – Der Sommer ist da – Grund genug, sich mit Sonnencreme für die heißen Monate einzudecken. Den Schutz vor Hautkrebs sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Hilfe gibt es hierbei von Stiftung Warentest: Die Verbraucherschutz-Experten haben verschiedene Produkte getestet und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Effektiver Sonnenschutz muss nicht teuer sein. Der Testsieger unter den Sonnencremes ist zwar hochpreisig, doch es gibt günstige Alternativen, die fast ebenso gut abschneiden.

Nur eine Sonnencreme im Jahr 2025 mit „Sehr Gut“ bewertet

Der Testsieger des Jahres 2025 ist „Eau Thermale Avène Sonnenmilch Dry Touch“. Diese Sonnenmilch, die im Durchschnitt 25,25 Euro kostet, erhielt als einzige die Bewertung „Sehr gut“ mit der Note 1,5. Dicht dahinter, mit der Note 1,6, folgen drei preiswertere Produkte: „Garnier Ambre Solaire Hydra 24H Protect +“ für durchschnittlich 6,95 Euro, „Nivea Sun Schutz & Pflege Sonnenspray Citracell-Protect“ mit einem Preis von etwa 9,19 Euro und „V.Sun Find Me In The Sunshine Sun Cream Body Sensitive“, die im Mittel 14,95 Euro kostet. Die vollständigen Testergebnisse können bei Stiftung Warentest erworben werden.

Zwei Discounterprodukte vorn: Die im Test besten Sonnencremes kosten unter vier Euro – und wurden mit „sehr gut“ bewertet.

Stiftung Warentest: Diese Sonnencremes erhielten 2024 und 2025 „Mangelhaft“

  • Eco Cosmetics Sonnenlotion Neutral
  • Vichy Capital Soleil Sonnenspray Mit Feuchtigkeitsspendendem Hyaluron
  • Garnier Ambre Solaire Sensitive Expert + Ultraleichte Sonnenschutz-Milch

Diese drei Produkte bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch wenn sie minimal schlechter bewertet wurden als der Testsieger. Ebenfalls positiv aufgefallen ist die „Hawaiian Tropic Glowing Protection Lotion“, die für einen Durchschnittspreis von 8,54 Euro mit der Note 1,7 bewertet wurde. Diese Produkte sind die einzigen, die in diesem Jahr mit „Sehr gut“ oder „Gut“ ausgezeichnet wurden. Enttäuschend schnitten hingegen die „Eco Cosmetics Sonnenlotion Neutral“ (durchschnittlich 26,90 Euro) und das „Vichy Capital Soleil Sonnenspray Mit Feuchtigkeitsspendendem Hyaluron“ (durchschnittlich 25,50 Euro) ab, da der UV-Schutz bei diesen Produkten nicht eingehalten wurde.

Hautkrebs frühzeitig erkennen: Achten Sie auf erste Anzeichen der Erkrankung

Frau mit vielen Leberflecken am Hals
Um mögliche Anzeichen von Hautkrebs zu erkennen, ist eine regelmäßige Selbstkontrolle der Haut wichtig. Wer viele Muttermale, also mindestens 100 zunächst unauffällige oder mindestens fünf auffällige und 50 normal aussehende Leberflecken am Körper hat, ist besonders gefährdet, eine Hautkrebs-Erkrankung zu entwickeln. © AnnaStasia/Imago
Hautarzt prüft Muttermal an Patientin
Auch die empfohlenen Vorsorge-Untersuchungen beim Hautarzt sind wichtig, um gerade Stellen, die beim Selbstcheck nicht richtig kontrolliert werden können, genauer zu überprüfen. Dann werden Muttermale – also gutartige Veränderungen in der Haut – im Rahmen des Hautkrebs-Screenings genau geprüft, um festzustellen, ob der Fleck durch Auffälligkeiten auf Zellveränderungen und Krebs hindeuten könnte. © WavebreakmediaMicro/Imago
Muttermal, das in der Form verändert ist
Um einen Leberfleck richtig einschätzen zu können, hilft laut „Deutscher Krebsgesellschaft (DKG)“ die ABCDE-Regel, insbesondere zur Identifizierung des bösartigen, „schwarzen“ Hautkrebses. Wenn Sie mindestens eines der fünf charakteristischen Merkmale erkennen, sollten Sie den Leberfleck baldmöglichst von einem Hautarzt überprüfen lassen. Dies gilt zum einen, wenn der Leberfleck in seiner Form anders erscheint, ungleichmäßig, weder rund noch oval (A=Asymmetrie). (Symbolbild) © AnnaStasia/Imago
Hautarzt untersucht Muttermal
Scheint die Begrenzung eines Muttermals zu verwischen, wirkt der Rand zackig oder uneben, deutet dies auf eine Veränderung hin und kann ein Anzeichen für Hautkrebs sein. (B=Begrenzung) (Symbolbild) © africa_images/Imago
Hautkrebs
Eine mitunter starke Dunkelfärbung eines Leberflecks auf der Haut gibt dem schwarzen Hautkrebs seinen charakteristischen Namen. Dabei muss die Stelle nicht groß sein, entscheidend ist dabei die Farbe (C=Colorit/Farbe) (Symbolbild) © Science Photo Library/Imago
Muttermal wird auf Hautkrebs untersucht.
Ist der Durchmesser eines Pigmentmals an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter, lassen Sie es von einem Hautarzt überprüfen. „Es gibt auch Melanome, die kleiner als fünf Millimeter sind“, betont die „Deutsche Krebsgesellschaft“. (D=Durchmesser) (Symbolbild) © AnnaStasia/Imago
Haut mit Muttermalen
Entdecken Sie ein neues Hautmal, das sich in seiner Größe, Farbe und Form verändert – beispielsweise indem es erhaben wirkt – könnte dies ein Hinweis für eine bösartige Hautveränderung sein. (E=Entwicklung beziehungsweise Erhabenheit) (Symbolbild) © ingimage/Imago
Person juckt sich am Arm
Wer darüber hinaus bemerkt, dass ein Muttermal beziehungsweise Leberfleck plötzlich juckt, sollte dies beobachten und bei anhaltenden Beschwerden den Hautarzt aufsuchen. Auch dies könnte ein erster Hinweis für Hautkrebs sein. © AndreyPopov/Imago
Hautkrebs
Punktuelle Hautareale, die brennen und/oder nässen, können Hinweis für eine Krebserkrankung sein – eine Kontrolle durch den Hautarzt sollte so schnell wie möglich erfolgen. (Symbolbild) © Science Photo Library/Imago
Hautkrebs
Auch ein Muttermal, das blutet, sollte umgehend von einem Hautarzt untersucht werden. © Science Photo Library/Imago
Weißer Hautkrebs in Form eines Basalzellkarzinoms
Möglicherweise nur ein kleiner Pickel oder eine Entzündung – oder bereits ein Hinweis für hellen Hautkrebs. Hautfarbene bis rötliche knotige Knubbel sowie kleine Knötchen auf der Haut, die glänzen, sind typische Erscheinungsbilder. © Science Photo Library/Imago

Sonnencreme-Tests im Jahr 2024: Edeka und Rossmann vorne

Im Jahr 2024 führte Stiftung Warentest ebenfalls Tests durch, bei denen andere Marken untersucht wurden. Die Ergebnisse aus dem Juli 2024 zeigen, dass besonders günstige Produkte überzeugen konnten. Das „Edeka Sun D‘Or Sonnenspray transparent“ erreichte mit einem Durchschnittspreis von 4,31 Euro die beste Bewertung unter allen 18 getesteten Marken der letzten beiden Jahre und erhielt die Note 1,4 („Sehr gut“).

Auch das „Rossmann Sunozon Sonnenspray“ schnitt mit der Note 1,5 („Sehr gut“) ab und kostet im Durchschnitt nur 4,29 Euro. Weitere Sonnenschutzmittel von Eucerin, Jean&Len, Rewe, V.Sun, dm und Vichy wurden im Vorjahr mit „Gut“ bewertet. Enttäuschend war hingegen die „Garnier Ambre Solaire Sensitive Expert + Ultraleichte Sonnenschutz-Milch“ (durchschnittlich 10,00 Euro), die mit „Mangelhaft“ bewertet wurde.

Stiftung Warentest: Diese Sonnencremes erhielten 2024 und 2025 „Sehr Gut“

  • Eau Thermale Avène Sonnenmilch Dry Touch
  • Edeka Sun D‘Or Sonnenspray transparent
  • Rossmann Sunozon Sonnenspray

Stiftung Warentest legt bei der Bewertung den größten Wert auf das „Einhalten des ausgelobten UV-Schutzes“, was 55 Prozent der Gesamtnote ausmacht. Weitere 20 Prozent entfallen auf die Deklaration auf der Verpackung. Die Verpackung selbst wird mit zehn Prozent bewertet, ebenso wie die Anwendung. Fünf Prozent der Bewertung entfallen auf Inhaltsstoffe, die von der EU kritisch betrachtet werden.

Sonnencreme als wichtiger Schutz: Wie vermeidet man Hautkrebs?

Mit Sonnencreme allein ist bei der Vorsorge gegen Hautkrebs nicht getan. „Prävention ist der beste Schutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, langärmlige Kleidung, Sonnenhüte und das Vermeiden direkter Sonne sind essenziell“, erläuterte Barmer-Landesgeschäftsführer Alfred Kindshofer. „Heute zeigen sich Spätfolgen einer Zeit, in der Sonnenbaden ohne UV-Schutz weit verbreitet war.“ Auch künstliche UV-Strahlung aus Solarien solle gemieden werden. Es helfen zudem regelmäßige Hautkontrollen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

In der Bundesrepublik kommen nach Angaben des Krebsinformationsdienstes am häufigsten der sogenannte weiße und der schwarze Hautkrebs vor. Ersterer wächst langsam und lässt sich in der Regel gut behandeln, die Betroffenen etwa eines Basalzellkarzinoms (Basaliom) oder Plattenepithelkarzinoms haben gute Heilungschancen. Schwarzer Hautkrebs hingegen, auch (malignes) Melanom genannt, wächst aggressiver, was die Behandlung erschweren kann. Die Heilungschancen beim Melanom steigen aber, wenn der Tumor frühzeitig erkannt wurde. Fachleute raten deshalb neben der Kontrolle beim Hautarzt auch zu regelmäßigen Eigenuntersuchungen. (cgsc mit dpa)

Rubriklistenbild: © Christoph Soeder/dpa/dpa-tmn

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