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Abzocke im Internet

Eine SMS reichte – Mann verliert durch miese Betrugsmasche Tausende Euro

Betrüger arbeiten oft mit perfiden Methoden, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. In einigen Fällen reicht eine SMS.

Hermagor – Es werden immer mehr Fälle von Phishing und Betrug gemeldet, bei welchen die Opfer um mehrere Tausend Euro gebracht werden. So erging es auch einem 52-jährigen Mann aus dem Bezirk Hermagor in Österreich. Mit mehreren Überweisungen wurden sein Konto und Sparbuch leergeräumt.

Fiese Betrugsmasche: Betrüger stehlen Tausende Euro von Konto und Sparbuch

Innerhalb kurzer Zeit wurden sieben Überweisungen mit einer Gesamthöhe von mehreren Tausend Euro durchgeführt. Ermittlungen der Polizei Kärnten ergaben, dass die Zahlungen auf einem österreichischen sowie drei irischen Konten eingegangen sind. Weitere Überweisungen seien durch eine Sperre seines Kontos verhindert worden, heißt es in der Polizeimeldung.

Der Schock sitzt tief: Mann fällt auf Phishing-Seite rein und verliert mehrere Tausend Euro. (Symbolfoto)

Zuvor erhielt der 52-Jährige eine SMS auf dem Smartphone. Laut Polizei Kärnten wurde er darin aufgefordert, einem Link zu folgen, um sein Online-Banking „neu zu autorisieren“, den er nichtsahnend aufrief. Auf einer Phishing-Seite gab er demnach seine Zugangsdaten ein, wodurch es den bislang unbekannten Tätern möglich war, auf das Konto des Mannes zuzugreifen.

Opfer von Betrug geworden? Schnelles Handeln ist entscheidend

Jetzt bloß den kühlen Kopf bewahren: Wer Opfer eines Betrugs im Internet wurde, sollte dies unverzüglich bei der Polizei oder einer Verbraucherschutzorganisation melden. Oft ist es sinnvoll, beide Institutionen zu kontaktieren, da sie auf unterschiedliche Weise helfen können.

Ist das eigene Konto vom Betrug betroffen, sollte die Bank- oder Kreditkarte unter der kostenfreien Telefonnummer 116 116 gesperrt werden, berichtet die Polizei. Falls unerlaubt Geld per Lastschrift oder Überweisung eingezogen wurde, sollte sofort die Hausbank kontaktiert werden.

Den Betrügern gelang es außerdem, an das Geld auf dem Sparbuch zu kommen. Da dieses mit dem Konto verbunden war, konnten sie mehrere Tausend Euro auf das Gehaltskonto des Opfers umbuchen. So wurden weitere unautorisierte Überweisungen durchgeführt. Ob der 52-Jährige das Geld wiedersieht, kann die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht versprechen.

Warnung vor Abzocke: Darum kommen Betrüger mit ihren Taten davon

Generell ist es kein leichtes Unterfangen, Betrüger wie diese zu entlarven. Kriminalbeamter und stellvertretender Vorsitz der Polizeigewerkschaft (GdP) Alexander Poitz erklärt gegenüber dem MDR: „Wir haben es mit organisierter Kriminalität zu tun, Bandenstrukturen, professionell aufgebaut, mit Strohmännern und Hierarchien.“ 

Weiter berichtet der MDR, dass die Ermittler mit einer gemeldeten Telefonnummer und den damit verbundenen Möglichkeiten zur Ortung „erfahrungsgemäß nicht zum Ziel“ kommen. Am Ende sei es viel Arbeit, viel Schreibkram und die nahezu 100-prozentige Sicherheit, dass die Ermittlungen in einer Sackgasse enden. (cln)

Rubriklistenbild: © E. Iliopoulou/Imago

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