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Trotz Zahlung keine Ware

Internet-Betrug: Verbraucher können sich das Geld wieder zurückholen

Beim Online-Shoppen kann man schnell an Betrüger geraten und Geld verlieren. Mit einigen Tricks bekommen Verbraucher dieses allerdings wieder zurück.

Dortmund – Gerade während des Lockdowns haben viele Menschen auf das Online-Shopping zurückgegriffen. Doch auch sonst bevorzugen einige Verbraucher das Einkaufen von zu Hause. Das bringt jedoch Gefahren mit sich, denn das Betrugsrisiko ist dabei deutlich höher, wie RUHR24 berichtet.

BetrugsmascheInternet-Betrug
BetroffenOnline-Handel

Internet-Betrug: Verbraucher können sich das Geld wieder zurückholen

Betrüger finden immer wieder neue Maschen, um an Geld zu kommen – so auch bei Ebay Kleinanzeigen. Bei einem Betrug kann es dazu kommen, dass Verbraucher ihren Einkauf zahlen, aber nie die Ware erhalten. Das geschieht nicht nur bei Ebay, sondern auch bei teuren Einkäufen in vermeintlichen Online-Shops. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das verlorene Geld wieder zurückzuerhalten, wie die Verbraucherzentrale berichtet.

Bei Überweisungen sieht es meist schlecht aus, denn sobald die Bank die Zahlung erstmal getätigt hat, kann dies nicht mehr rückgängig gemacht werden. Anders sieht es hingegen bei der Sepa-Lastschrift aus, denn bei dieser Zahlungsmethode soll es am einfachsten sein, das Geld wieder zurückzubekommen (mehr Digitale-News bei RUHR24).

Denn laut Verbraucherzentrale hat man ab dem Zeitpunkt der Abbuchung acht Wochen Zeit, eine berechtigte oder genehmigte Lastschrift zurückzubuchen.

Internet-Betrug: So erhalten Verbraucher bei Kreditkartenzahlungen ihr Geld

Auch bei Einkäufen per Kreditkartenzahlung besteht die Möglichkeit, das Geld wiederzuerhalten. Denn in der Regel können Zahlungen ganz einfach über das Charge-Back-Verfahren storniert werden. Dabei kann zwar eine Bearbeitungsgebühr anfallen, doch gerade bei großen Bestellungen, kann sich diese auszahlen.

Bei Anbietern wie Paypal gibt es dafür den sogenannten Käuferschutz. Damit es gar nicht erst zu einem Betrug kommt, können Kunden bereits vor dem Kauf hilfreiche Tipps und Tricks beachten.

Internet-Betrug: So können sich Verbraucher vor dem Online-Kauf schützen

In den meisten Fällen reicht es bereits genauer hinzuschauen, wie der NDR berichtet. So können Verbraucher ganz genau auf den Namen des Anbieters achten – oft reicht eine minimale Änderung des Namens, um Käufer reinzulegen. Zusätzlich kann der Name des Unternehmens mit den Begriffen „Betrug“ oder „Erfahrungsbericht“ in einer Suchmaschine eingegeben werden.

Sollte es sich um einen Fake-Shop handeln, finden Verbraucher möglicherweise Hinweise darauf. Oft kann ein Anruf bei der angegebenen Service-Hotline ebenfalls helfen. Melden sich daraufhin beispielsweise Privatpersonen, kann bereits von einem Betrug ausgegangen werden.

Bei einem Internet-Betrug können sich Betroffene mit einigen Tricks das Geld zurückholen.

Eine weitere Warnung für einen Fake-Shop ist zudem ein nicht vorhandenes oder unvollständiges Impressum. Angegebene Adresse können außerdem mithilfe von Google Maps ausfindig gemacht werden. Sollte eine Adresse gar nicht erst existieren, ist es ebenfalls verdächtig.

Digitales Leben? Der Verbraucherschutz hinkt dennoch Jahrzehnte hinterher – das soll sich bald ändern.

Rubriklistenbild: © Imago Images/Symbolfoto

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