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Digitale Rentenübersicht: So prüfen Sie, wie hoch Ihre Rente ausfällt
Die digitale Rentenübersicht gibt einen Einblick in Ihre Rentenvorsorge. Mit wenigen Klicks können finanzielle Unvorhersehbarkeiten umgangen werden.
München – In Deutschland sind zahlreiche Menschen nicht in der Lage, ihren Lebensbedarf im Ruhestand eigenständig zu decken. Die Rentenverteilung wird von vielen als ungerecht empfunden. Doch wie hoch ist Ihre Rente tatsächlich? Dies lässt sich mit einigen wenigen Mausklicks ermitteln.
Mit wenigen Klicks einen Überblick über die eigene Rente erhalten
Es existieren diverse Optionen für die Altersvorsorge. Seien es private Investitionen, die staatliche Rente oder gar eine Betriebsrente: Dabei ist es leicht, den Überblick über die Finanzen zu verlieren. Schwierig wird es, wenn bei Eintritt in den Ruhestand unerwartet weniger Geld auf dem Konto eingezahlt wird, als ursprünglich erwartet. In diesem Fall könnte es unumgänglich sein, den eigenen Lebensstandard erheblich zu reduzieren.
Seit dem Sommer 2023 ist es Ihnen daher möglich, sich online einen Überblick über Ihre zukünftige Rente zu verschaffen. Das entsprechende Gesetz für die digitale Rentenübersicht wurde im Jahr 2021 verabschiedet und soll ab Januar 2025 in einer neuen Version zur Verfügung stehen. Die Deutsche Rentenversicherung garantiert „einen komfortableren und umfangreicheren Online-Zugriff auf persönliche Informationen zur Altersvorsorge.“
So können Sie die digitale Rentenübersicht über die Altersvorsorge erhalten
Um die digitale Rentenübersicht einzusehen, sind auf der Webseite rentenübersicht.de nur wenige Mausklicks erforderlich. Sie sollten Ihre Steuer-ID griffbereit haben. Diese persönliche Identifikationsnummer finden Sie unter anderem auf Ihrem Einkommenssteuerbescheid. Zudem wird ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion benötigt. Aus einer Liste können Sie dann die Anbieter Ihrer Altersvorsorge-Produkte auswählen. Innerhalb von maximal fünf Tagen sollten Sie den aktuellen Stand Ihrer Altersvorsorge einsehen können.
Laut eines Berichts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sind ab Januar 2025 alle Anbieter, die mehr als 1000 Vorsorgeansprüche verwalten, dazu verpflichtet, die Daten auf Anfrage bereitzustellen. „Es ist eine gute Übersicht, wenn alle Anbieter mitmachen“, so Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. In der Zukunft soll es zudem möglich sein, private Ersparnisse in die Übersicht einzubinden – dazu gehören Aktien oder ETFs. (rd)
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