Vorwerk präsentiert neueste Thermomix Generation
Der neue Thermomix TM7 - Für wen sich die Anschaffung lohnt
Er ist die Mutter aller Küchenmaschinen: Der Thermomix. Nun präsentiert die Firma Vorwerk die neueste Generation des Klassikers, den TM7. Was er kann, was nicht - und für wen sich die Anschaffung lohnt:
Sechs Jahre mussten Thermomix-Fans auf das neueste Modell warten, in der Gerüchteküche der einschlägigen Foren brodelte es bereits und nun endlich ist es so weit: Die Firma Vorwerk hat die neueste Generation der Kult-Küchenmaschine vorgestellt. Den TM7.
Eins vorweg: Beim Thermomix scheiden sich die Geister - seit jeher. Die einen schwören auf die Marke, wollen das Gerät in ihrer Küche nicht mehr missen. Die anderen belächeln ihn als überteuertes Küchen-Spielzeug. „Thermomix ist Kult und hat einen ikonischen Status. Starke Marken polarisieren, Leute lieben oder hassen sie“, sagt auch Martin Fassnacht, Professor für Strategie und Marketing an der Düsseldorfer Wirtschaftshochschule WHU. Dennoch: Trotz vieler Mitbewerber auf dem Markt, hat sich der Thermomix als Oberbegriff für Küchenmaschinen durchgesetzt.
Der TM7 - Das ist neu
Doch nehmen wir das neueste Model, den TM7, mal genauer unter die Lupe. Die Küchenmaschine kommt in dieser Version erstmals in elegantem schwarz daher. Dies war laut einer Umfrage der Wunsch von rund der Hälfte aller Thermomix-Kunden, so die Firma Vorwerk. Auch neu: Fast ein Drittel der Mixtopf-Hülle, die in ganz neuem Design erstrahlt, besteht aus recycelten Materialien. Der Clou ist, dass man darauf keine Fingerabdrücke sieht. Im Inneren besteht er jedoch wie bislang aus Edelstahl.
Die wichtigsten technischen Neuerungen bestehen aber wohl aus dem neuen, sehr großen Touch-Display. Dieses ist mit stattlichen 10 Zoll in etwa so groß wie ein iPad. Außerdem wurde die Steuereinheit und der Motor vollkommen neu gestaltet, so dass der Mixtopf quasi frei steht und von allen Seiten bedienbar ist. Ein weiteres Feature ist das eingebaute kleine Rad an der Unterseite, so dass sich der Thermomix endlich auf der Arbeitsplatte bewegen lässt.
Die neuen Features des TM7 im Überblick
Die Funktionen des Vorgängermodells TM6 werden alle übernommen. Zusätzlich sind in der neuesten Generation diese Features eingebaut:
- Garen mit offenem Deckel: Auf den niedrigsten Stufen 1 und 2 soll es mit dem Thermomix 7 möglich sein, ohne Deckel zu garen. Das ist besonders für das Anbraten interessant, wobei Temperaturen bis 160 Grad erreicht werden können.
- Größerer Varoma: Der Varoma-Behälter ist etwas eckiger ausgefallen, wodurch bis zu 45 Prozent mehr Inhalt hineinpassen.
- Der leiseste Thermomix aller Zeiten: Die Firma Vorwerk meint, das neueste Modell ist so leise, dass man manchmal gar nicht hört, dass er läuft. Bei Stufe vier liegt die Lautstärke bei 50 dB(A).
- Und noch mehr Neues: Der Deckel ist mit einem Sensor und mit Magneten ausgestattet, die leichteres Verschließen ermöglichen sollen. An der Seite des Topfes befindet sich nun ein Slider, der das Messer per Klick aus dem Mixtopf löst. Ein neu geformter Spatel verspricht außerdem, den Inhalt leichter aus dem Topf holen zu können.
Cookidoo in neuem Gewand
Und auch die dazugehörige Cookidoo-App wurde nicht vergessen: Die Rezepte sollen zukünftig einfach in der App angeklickt und so auf das Display des Thermomix übertragen werden. Diese Neuerung soll ab dem Sommer 2025 eingeführt werden. Außerdem soll dann die App via Benachrichtigung Bescheid geben, wenn das Gericht im Thermomix fertig gekocht ist.
Worauf die Fans weiterhin warten müssen:
In Blogs und Internetforen war lange gerätselt worden, welche Eigenschaften ein neuer Thermomix haben könnte. Spekuliert wurde unter anderem über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und einer Möglichkeit, das Gerät per Sprache zu steuern. Solche Funktionen sind zunächst nicht enthalten, sollen künftig aber verfügbar sein. Ein genauer Zeitpunkt steht bislang nicht fest.
Was der Thermomix 7 kostet und wo man ihn bekommt:
Der Thermomix war schon immer ein hochpreisiges Gerät. Aber: Beim Preis ändert sich gar nicht viel. Mit 1.549 Euro kostet das Gerät 50 Euro mehr als bisher. Auch nicht neu ist, dass es die Kult-Küchenmaschine nicht im freien Handel gibt, sondern ausschließlich über den Direktvertrieb der Firma Vorwerk zu bekommen ist. Der TM7 ist dort ab sofort bestellbar und soll im April ausgeliefert werden.
Für wen lohnt sich die Anschaffung?
Das hängt ganz von den individuellen Bedürfnisen ab. Design-Fans dürften beim überarbeiteten Aussehen natürlich voll auf ihre Kosten kommen. Und auch für eingefleischte Thermomix-Fans wird der Kauf der neuesten Generation ein Muss darstellen. Wer bereits einen Thermomix hat und mit diesem zufrieden ist, sollte sich die neuesten Features nochmal gründlich durchsehen und für sich überlegen, ob sich die Investition ins neue Gerät lohnt. Das schicke Design, der deutlich leisere Motor, das große und sehr komfortable Display in Kombination mit den neuesten Features der Cookidoo-App könnten da ein großer Pluspunkt sein. (rr/dpa)