Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Reiseveranstalter exklusiv

„Neue Perle des Mittelmeers“ und „Land der schwarzen Berge“: Geheimtipps für den Sommerurlaub 2024

Urlaub schon gebucht – oder lieber eine Last-Minute-Entscheidung? Wer letzteres bevorzugt, könnte sich von den Tipps der Reiseveranstalter inspirieren lassen.

München – Sonne, Strand und Meer: Der Sommerurlaub steht für viele Menschen kurz bevor. Nach teils wechselhaftem Wetter im Mai und Juni ist die Sehnsucht nach sommerlichen Temperaturen groß.

Doch nicht alle Urlauber haben schon einen Trip für den Sommer gebucht. Stellt sich also die Frage: Wieder nach Italien, Spanien oder Österreich reisen? Oder vielleicht doch eine ganz neue Destination wählen, die nicht sofort jedem in den Sinn kommt? Zwei Reiseveranstalter teilen ihre Insider-Tipps für das Jahr 2024 bei IPPEN.MEDIA – darunter ein Nachbarland und zwei Mittelmeerländer.

Albanien steht hoch im Kurs – Geheimtipp Nummer eins für den Sommerurlaub 2024

Wenn die ersten Auto- und Camperkarawanen von Deutschland aus gen Süden ziehen, dann machen viele an Italiens oder Kroatiens Mittelmeerküste halt. Oder sie stranden direkt an österreichischen Badeseen. Steigende Urlaubspreise – etwa in Kroatien – bewegen jedoch immer mal wieder Touristen dazu, ein paar Kilometer weiterzufahren. Ein wahrer Geheimtipp: Albanien. Auch 2024 zählt es für Reiseveranstalter eindeutig zu dieser Kategorie.

„Albanien ist für viele Urlauber noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, doch der kleine Balkanstaat begeistert derzeit immer mehr deutsche Urlauber und ist auch noch ein Geheimtipp im östlichen Mittelmeer.“

TUI auf Anfrage von IPPEN.MEDIA

Lage, Strände und die „natürliche Vielfalt“ Albaniens könnten dem Reiseveranstalter zufolge dafür sorgen, dass sich das Land als „neue Perle des Mittelmeers“ etabliert. Zumindest die Nachfrage steige laut TUI kontinuierlich. Empfehlenswert sei ein Trip ab Mitte September und im Oktober – wenn dieser zu besonders attraktiven Preisen verfügbar ist.

Faszinierende Balkan-Schönheit: Zehn der sehenswertesten Orte in Albanien

Panorama von Albaniens Hauptstadt Tirana
Die Hauptstadt Albaniens wird bei der Urlaubsplanung oft übergangen. Im Vergleich zu Metropolen wie London oder Rom sind die Attraktionen meist schnell gesehen, doch das macht sie nicht minder sehenswert. Tirana blickt nämlich auf eine wechselvolle Geschichte zurück, was an den Bauwerken aus osmanischer oder sowjetischer Zeit zu sehen ist. Zentrum der Stadt ist der Skanderberg-Platz, an dem sich die Et’hem-Bey-Moschee aus dem 18. und 19. Jahrhundert befindet. Noch größer ist die Namazgja-Moschee, die mit ihren vier eindrucksvollen Minaretten schon jetzt zum Wahrzeichen der Stadt wird (siehe Foto) – obwohl der Bau noch nicht beendet ist. © Pond5 Images/Imago
Stadt Gjirokaster in Albanien
Im Süden Albaniens befindet sich Gjirokaster, auch bekannt als „Stadt der tausend Stufen“. Sie schmiegt sich an die Hänge des Gipfels Mali i Gjerë und offenbart einen wunderbaren Panoramablick auf das Drinostal. Die Altstadt gilt aufgrund ihrer einzigartigen osmanischen Architektur als Unesco-Welterbe. Viele der zweistöckigen Gebäude entstanden im 17. Jahrhundert, genauso wie die Basar-Moschee. Besucher können durch die faszinierenden, schmalen Gassen schlendern und die authentische albanische Küche genießen. © Pond5 Images/Imago
Strand in der Nähe von Dhërmi in Albanien
Dhërmi ist ein wunderschönes Dorf an der Küste der Albanischen Riviera – und somit ein perfekter Ort für einen Strandurlaub. Im Sommer gibt es hier laute Musik sowie gut gefüllte Restaurants und Bars. Wer dem Getümmel entgehen will, findet an dem weitläufigen Küstenabschnitt aber dennoch ein ruhiges Plätzchen. Das Dorf selbst ist mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen, kleinen Kirchen und weißen Häuschen, die an griechische Dörfer erinnern, ebenfalls einen Abstecher wert. © Pond5 Images/Imago
Ehemalige Handelsbrücke Ura e Mesit nördlich der Stadt Shkodra in Albanien
Weit im Norden Albaniens, nahe der Grenze zu Montenegro, befindet sich die Stadt Shkodra. Historisch gesehen ist sie die älteste des Landes, zum ersten Mal erwähnt wurde sie im 4. Jahrhundert v. Chr. Aufgrund ihrer Lage entlang von wichtigen Handelsrouten war sie des Öfteren das Zentrum von Konflikten – und lag mal in römischer, mal in serbischer und mal in osmanischer Hand. Zu sehen ist das auch an der ehemaligen Handelsbrücke Ura e Mesit etwa acht Kilometer entfernt von Shkodra, die heute ein beliebtes Fotomotiv ist (siehe Bild). In Shkodra gibt es für Touristen ebenfalls viel zu bestaunen: Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Festung Rozafa am südlichen Rand der Stadt. Gleich danach folgt die Bleimoschee, die ihren Namen den Blei-Kuppeln verdankt, mit denen sie überdacht ist. © Benedetta Barbanti/Imago
Berat in Albanien
Nach der „Stadt der tausend Stufen“ folgt die „Stadt der tausend Fenster“: Berat zählt wie Gjirokaster zum Unesco-Welterbe und ist von der typischen Architektur der osmanischen Zeit geprägt. Ihren Namen verdankt sie den gleichmäßig in die Steinfassaden eingelassenen Fenstern. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Königsmoschee aus dem 15. Jahrhundert, die zu den ältesten der Stadt gehört. Auch die Burg Kalaja blickt auf eine lange Geschichte zurück: In ihrer jetzigen Form wurde sie im 13. Jahrhundert errichtet, ihre Ursprünge gehen jedoch bis ins vorchristliche 4. Jahrhundert zurück. © Nikola Dubivská/Imago
Blick in die fantastische Landschaft der Osum Schlucht
Nicht weit von Berat entfernt liegt die atemberaubende Osum-Schlucht. Sie gehört aufgrund ihrer spektakulären Felsformationen und üppigen Vegetation zu den beeindruckendsten Landschaften Albaniens. An natürlichen Becken und Wasserläufen können Aktivurlauber sich sogar ins Wasser wagen, um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Ganz in der Nähe befindet sich, versteckt zwischen den Wäldern, außerdem der idyllische Bogove-Wasserfall. © Bruno Kickner/Imago
Saranda in Albanien
Viele Jahre lang war Saranda vor allem den Einheimischen als Badeort bekannt. Mittlerweile wächst Albanien jedoch über seinen Status als „Geheimtipp“ hinaus und so entdecken auch immer mehr Touristen die charmante Hafenstadt. Als der schönste Strand in der Gegend gilt der Mirror Beach, doch auch der Pulebardha Beach lockt zahlreiche Sonnenhungrige an. Übrigens kann von Saranda aus auch ganz einfach die griechische Insel Korfu erreicht werden – eine Fahrt mit der Fähre dauert nur 30 Minuten. © Pond5 Images/Imago
Ruinenstadt Butrint im Nationalpark Butrint in Albanien
Unweit des Badeparadieses Saranda befindet sich der Nationalpark Butrint. Sein Zentrum bildet die gleichnamige Ruinenstadt, die zum Unesco-Welterbe zählt. Besucher stoßen auf zahlreiche Spuren aus der Antike, wie die Überreste eines römischen Amphitheaters. Doch auch eine byzantinische Kirche und ein Baptisterium sowie eine Hügelburg aus der venezianischen Zeit gibt es zu besichtigen. © Maria Maar/Imago
Orthodoxe Kirche in der Stadt Korca in Albanien
Die Stadt Korça befindet sich im Südosten Albaniens und ist weit entfernt von Stränden und anderen Touristen-Hotspots. Somit können Urlauber sich die „Wiege der albanischen Kultur”, wie sie auch gerne genannt wird, ganz ohne Menschenmassen ansehen. Die Architektur der Stadt ist von osmanischen und französischen Einflüssen geprägt. Es gibt breite Boulevards, grüne Parkanlagen und neoklassizistische Villen – weshalb Korça einst auch als das Paris Albaniens galt. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählen die Auferstehungskathedrale (siehe Foto), die Mirahor-Moschee, der alte Basar und das Museum für Mittelalterliche Kunst. © Martin Siepmann/Imago
Luftaufnahme im Tal des Theth Nationalparks
Wer auf der Suche nach Bewegung und wundervollen Landschaften ist, liegt mit den Albanischen Alpen genau richtig. In der Abgeschiedenheit des Nationalparks befinden sich nur kleinere Siedlungen wie Theth oder Valbona, von denen Wanderer ihren Weg durch das beeindruckende Bergpanorama starten können. Unterwegs gibt unter anderem der Grunas-Wasserfall und den See Syri i Kaltër (dt. „blaues Auge“) zu entdecken. © Unai Huizi/Imago

Michael Kinkel vom Reiseveranstalter Dertour sieht das ähnlich: „Oftmals noch als Geheimtipp gehandelt, bietet die Destination ein attraktives Preisniveau und lange, unberührte Küstenabschnitte.“

Bereits jetzt ist das Land gut per Flugzeug von mehreren deutschen Städten aus erreichbar. Ab 2025 soll dann auch der Tourismus im Süden des Landes durch die Inbetriebnahme eines neuen Flughafens in der Region Vlora „einen zusätzlichen Schub“ erfahren. Auch für einen Camper ist Albanien ein Mittelmeer-Geheimtipp.

Geheimtipp Nummer zwei: Das „Land der schwarzen Berge“ – Montenegro lockt vermehrt Urlauber an

Wer der Meinung ist, Albanien sei längst kein Geheimtipp mehr, muss nicht unbedingt weiter in die Ferne schweifen. Auch bei einem kleinen Nachbarn im Norden lässt es sich gut erholen. Mit Montenegro erfreut sich laut Reiseveranstalter Dertour ein zweites Land in der Region zunehmender Beliebtheit.

Das ‚Land der schwarzen Berge‘ bietet schöne Sandstrände, beeindruckende Wanderrouten durch die Nationalparks und Canyons und ist auch in Kombination mit einer Albanien-Reise interessant.

Reiseveranstalter Dertour auf Anfrage von IPPEN.MEDIA

Die malerische Stadt Kotor kann mit seiner historischen Altstadt zudem auch kulturell einiges bieten. Wessen Urlaubsbudget wenig Spielraum hergibt, kommt in Montenegro dennoch auf seine Kosten. Der Long Beach in Ulcinj zählte 2023 zu den preiswertesten Stränden.

Zwei Reiseveranstalter verraten, welche Geheimtipps Sie für Ihren Sommerurlaub beherzigen sollten. (Collage)

Geheimtipp Nummer 3: Nachbarland Belgien – Sommerurlaub an der Nordsee

Immer nur Adria? Wie wäre es stattdessen mit Erholung an der Nordsee? Für viele deutsche Urlauber ist eine näher gelegene Alternative laut TUI Belgien. Wer nach „Strand und Dünen so weit das Auge reicht“ sehnt, ist hier richtig.

Die belgische Küste „von Blankenberge bis De Haan biete alles für einen erholsamen und sportlichen Strandurlaub oder für einen Badeurlaub mit der Familie“, heißt es vom großen Reiseveranstalter. Und weiter: „Für Familien gibt es attraktive Ferienparks wie Centerparcs de Haan oder Sunparks Oostduinkerke aan Zee mit Ferienhäusern und Appartements auch für Selbstversorger“.

Kulturelle Aspekte sind ebenso inbegriffen. De Haan in der Region Flandern lade etwa zu Erkundungstouren der historischen Jugendstil-Bauten und Fachwerk-Kunst ein und auch der Yachthafen und die Promenade von Blankenberge sind laut TUI einen Besuch wert. Zudem sind die Hauptstadt Brüssel und andere städtische Zentren wie Antwerpen, Gent und Brügge nicht weit entfernt.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Karl F. Schöfmann/Imago

Kommentare