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Bei frostigen Temperaturen

Warum Ihr Eure Wäsche im Winter draußen trocknen solltet

Wäsche trocknen im Winter
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Auch im Winter kann man die Wäsche draußen zum Trocknen aufhängen.

Bei sommerlichen Temperaturen hängen viele Menschen Ihre Wäsche zum Trocknen draußen auf. Herrschen draußen jedoch Minusgrade, wird die Wäsche oft in der Wohnung getrocknet. Doch gerade bei frostigen Temperaturen könnt Ihr Eure Wäsche zum Trocknen draußen aufhängen.

Wer keinen Trockner oder Wäschekeller hat, hängt seine Wäsche im Winter meist in der Wohnung auf. Auf Dauer könnte dies jedoch zu Schimmelbildung führen, da die nasse Kleidung die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum erhöht. Statt das Schimmelrisiko in Eurer Wohnung zu erhöhen, könnt Ihr Eure Wäsche im Winter auch draußen trocknen. Voraussetzung dafür: Frostige Temperaturen.

Das Wetter beachten

Bevor Ihr Eure Wäsche draußen aufhängt, solltet Ihr einen Blick aus dem Fenster werfen. Wenn es draußen nämlich zu nass ist, sei es durch Schnee, Regen oder Nebel, trocknet Eure Wäsche nicht richtig. Grund dafür ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Diese hindert die Luft daran, die Feuchtigkeit der nassen Wäsche aufzunehmen. Um die Wäsche schnell trocken zu kriegen, ist es am besten, wenn die Luft trocken und frostig ist.

Wie Frost-Trocknen funktioniert

Das sogenannte Frost-Trocknen funktioniert durch Sublimation. Dabei handelt es sich um einen physikalischen Prozess, bei dem gefrorenes Wasser sich in gasförmigen Wasserdampf verwandelt. Folglich friert die Feuchtigkeit in den nassen Kleidungsstücken ein und geht direkt in den gasförmigen Zustand über, ohne sich wieder zu verflüssigen. Ideal sind dafür Temperaturen unter null, da bei konstanten Minusgraden die Luft besonders trocken ist und somit die Feuchtigkeit der Wäsche sehr gut aufnehmen kann.

Bis der Sublimationsprozess abgeschlossen ist, dauert es in der Regel etwa 24 bis 48 Stunden. Ideale Wetterbedingungen sind Sonnenschein und etwas Wind. Wie schnell die Wäsche bei Minusgraden trocknet, hängt zudem von der Art der Faser ab. Synthetische Stoffe trocknen häufig schnell, ohne zuvor zu gefrieren, während Kleidungsstücke aus Baumwolle, bevor sie trocknen, zunächst einfrieren.

Wichtig ist, dass Ihr die Wäsche in Ruhe lasst, bis sie vollständig getrocknet ist. Ihr könnt sie abnehmen, wenn sie trocken und wieder weich ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Textilien brechen könnten.

Wäsche drinnen trocknen: Worauf Ihr achten solltet

Wenn Ihr Eure Wäsche drinnen aufhängen müsst, weil Ihr beispielsweise keinen Balkon habt oder das Wetter einfach nicht mitspielt, solltet Ihr laut Ökotest folgende Dinge beachten:

  • Hängt die nasse Wäsche nur in beheizten Räumen auf; in kalten zieht die Feuchtigkeit leichter in die Wände.
  • Lasst Eure Wäsche mit möglichst hoher Drehzahl schleudern, damit sie nicht mehr so nass ist. Bei empfindlichen Textilien solltet Ihr jedoch aufpassen.
  • Achtet darauf, dass die Kleidungsstücke auf dem Wäscheständer genug Abstand zueinander haben. So kann die Luft zwischen den Teilen besser zirkulieren.
  • Vergesst nicht, auch bei kühlen Temperaturen regelmäßig zu lüften, damit die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch wird. So minimiert Ihr das Risiko einer möglichen Schimmelbildung.

nz

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