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Im Flugzeug trinken viele Passagiere Tomatensaft. Und das, obwohl sie es sonst nicht tun. Warum eigentlich? Schmeckt er an Bord wirklich besser?
An Bord eines Flugzeuges schmeckt vielen Tomatensaft. Was steckt dahinter? Tatsächlich liegt das laut Experten am besseren Geschmack.
Luftdruck verändert Geschmacksnerven
«Am Boden riecht Tomatensaft leicht muffig und schmeckt lasch». So erklärt es Volker Scheible, Produktleiter Bordservice und Lounges bei Lufthansa. «An Bord tritt er harmonisch in Erscheinung, schmeckt tendenziell süß und fruchtig und deutlich nach Tomaten.»
Dass Tomatensaft an Bord besser schmeckt, haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP in Holzkirchen wissenschaftlich nachweisen können. Der Grund: In einem Flugzeug in rund 10 000 Meter Höhe nehmen die Geschmacksnerven wegen des anderen Luftdrucks und der geringeren Luftfeuchtigkeit anders wahr. Das fruchtige Aroma des Tomatensaftes kommt dort besonders gut heraus. Man muss den Saft aber gut salzen, weil Salz nicht so stark geschmeckt wird.
Nachahmer-Effekt
«Hinzu kommt sicherlich der Nachahmer-Effekt», sagt Scheible. «Wenn man sieht, dass andere Fluggäste Tomatensaft bestellen, kommt man dadurch ebenfalls auf die Idee.» Außerdem sei Tomatensaft besonders nahrhaft und ersetze so auch schon mal eine kleine Mahlzeit.