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Bettenobergrenze beschlossen

Italienische Touristenregion verhängt Bettenstopp

Ab August gibt es die lang diskutierte Bettenobergrenze für Südtirol. Für die Gemeinden hat dieser Schritt deutliche Auswirkungen auf den Tourismus.

Die italienische Provinz Südtirol ist in den vergangenen Jahren bei Touristen immer beliebter geworden. Kein Wunder, schließlich hat das Gebiet von toller Natur, über Skigebiete bis zu kulinarischen Genüssen viel zu bieten. Eine große Aufgabe für die Zukunft ist es daher, die Region lebens- und besuchenswert zu erhalten. Um die Wege für einen nachhaltigeren Tourismus zu ebnen, beschloss der Südtiroler Landtag nun eine Obergrenze für touristische Übernachtungsmöglichkeiten. Für die Gemeinden bedeutet dies, dass sie keine neuen Betten mehr genehmigen dürfen, so das lokale Nachrichtenportal „Südtirol News“.

Südtirol mit den Dolomiten ist bei Touristen besonders beliebt.

Bettenobergrenze in Südtirol: Jahrelanges Tauziehen findet ein Ende

Über den Bettenstopp hatte es unter den Regierungsparteien ein langjähriges Tauziehen gegeben. Immer wieder war das Thema „Nachhaltigkeit“ zur Disposition gestellt worden. Mit einer Mehrheit einigten sich die Südtiroler Volkspartei und Lega auf die Bettenanzahl aus dem Jahr 2019. Auf genau 229.088 Gästebetten beläuft sich diese Anzahl, die noch um 10.000 aufgestockt werden dürfen, für welche bereits vorhandene Rechte vorliegen. Weitere Genehmigungen werden dann nicht mehr erteilt. Außerdem sind pro Beherbergungsbetrieb nur noch höchstens 150 Betten erlaubt.

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

Verschiedene Medikamente, Verbandszeug und Sonnencreme liegen ausgebreitet auf einem Tuch.
Im Urlaub in wärmeren Gegenden ist es am schönsten, die meiste Zeit barfuß zu laufen. Da hat man sich leicht eine kleine Verletzung zugezogen. Denken Sie also unbedingt an den Verbandskasten. © Imago
Eine Frau gibt sich Augentropfen in die Augen.
Zu viel Zug von der Klimaanlage und schon droht eine Bindehautentzündung. Dem beugen Augentropfen vor. © Imago
400mg Filmtabletten von der Firma Zentiva.
Schmerztabletten helfen gegen Kopfweh und andere Leiden. © Bernd Feil/Imago
PWeiße Tabletten in der Packung.
Etwas falsches am üppigen Buffet erwischt? Mit einem Mittel gegen Übelkeit vermeiden Sie unschöne Urlaubsmomente. © Sven Weber/Imago
Eine Frau hält sich mit einer Hand den Bauch und in der anderen Hand eine weiße Pille.
Das Gleiche gilt für Durchfallerkrankungen. Als Mittel gegen Durchfall sind vor allem Kohletabletten ratsam. Sie befördern durchfallerregende Keime aus dem Darm. © Andriy Popov/Imago
Ein Mann erhält eine Impfung in den rechten Oberarm.
Impfungen sind schon vor der Abreise wichtig. Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie Ihren Impfpass mit auf die Reise. © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Frau in Sandalen trägt an jeder Ferse ein Pflaster.
Blasenpflaster für unterwegs sind gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Touren und Wanderungen unternehmen. Es empfiehlt sich auch, ein kleines Päckchen Pflaster für Kratzer und Abschürfungen einzustecken. © Imago
Flüssige Medizin wird auf einen Löffel gegeben.
Halspastillen und Hustensaft sind ebenso wichtige Begleiter auf Reisen. Vor allem dann, wenn es im Urlaubsland kälter als erhofft ist. © Imago
Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf.
Kühlendes Spray und Mittel gegen Sonnenbrand gehören zu den Basics im Urlaub. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Eine Mücke befindet sich der Haut.
Mittel gegen Juckreiz sind wichtig, ebenso ein Spray gegen Mücken und andere Insekten. © Imago
Taschentücher und ein Nasenspray befinden sich auf einem Tisch.
Ein Nasenspray verschafft bei Schnupfen  Erleichterung. © Sascha Steinach/Imago

Wichtig: Unter diese Regelungen fallen nicht nur Hotels, Pensionen und Gasthäuser, sondern auch Privat- und Airbnb-Anbieter. Jahrelang hatte es einen Schlagabtausch zwischen Regierung und dem Gastwirteverband HGV gegeben. Letzterer sah eine Gefahr, dass es für bestimmte gastronomische Betriebe keinen Nachfolger mehr geben könnte, sollte es eine Beschränkung bei den Gästebetten geben. Nur der Bereich „Urlaub auf dem Bauernhof“ konnte von der Beschränkung ausgenommen werden.

Südtirol: Beliebt bei Touristen

Kann eine beliebte Urlaubsregion so nachhaltig werden? Mit der Begrenzung der Betten ist Südtirol die erste Alpenregion mit einer Tourismus-Obergrenze, also auch ein Experiment. Laut dem Reiseportal „travelbook“ ist Südtriol als Urlaubsregion immer beliebter geworden. Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte es knapp 34 Millionen Übernachtungen in der Region gegeben. Für knapp 8 Millionen Touristen im Jahr bietet Südtirol Abwechslung. Nicht nur Wanderer kommen in den Naturparks auf ihre Kosten. Wie sich der Bettenstopp ab August auf die Entwicklung in der Region auswirkt, muss sich nun zeigen.

Rubriklistenbild: © Vedran Galijas/Imago Images

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