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Verhandlungen unter Druck

Krieg in Nahost aktuell: US-Militär erklärt neue Angriffe für beendet – Iran attackiert US-Stützpunkte

News zum aktuellen Nahost-Krieg im Ticker: Straße von Hormus angeblich komplett gesperrt. USA und Iran starten neue Angriffe. Der Ticker.

Dieser Ticker ist beendet. Aktuelle Informationen zur Lage rund um den Nahen Osten finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 6:55 Uhr: Der Golfstaat Kuwait hat seinen Luftraum wegen erneuten Beschusses aus dem Iran vorübergehend für die zivile Luftfahrt gesperrt. Ankommende Flüge würden auf Ausweichflughäfen umgeleitet, teilten die Behörden des Emirats am Morgen auf X mit. Diese Maßnahme erfolge angesichts der „iranischen Aggressionen gegen den Staat Kuwait“, hieß es. Die Luftabwehr sei im Einsatz, meldete die Armee auf X.

Nahost-Krieg aktuell: Iran attackiert Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait

Update, 5:50 Uhr: Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot. Irans Revolutionsgarden attackierten eigenen Angaben zufolge unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. 

US-Präsident Donald Trump: Der Iran-Krieg läuft aus dem Ruder, innenpolitisch schwindet die Unterstützung.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien. Die Angaben zum Iran-Krieg lassen sich nicht immer unabhängig überprüfen.

Update, 4:55 Uhr: Das US-Militär hat seine erneuten Angriffe auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben eingestellt. Das teilte das zuständige Regionalkommando Centcom am frühen Morgen auf X mit. Es seien militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land attackiert worden. Sie hätten eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe dargestellt, hieß es weiter. Auch nach Abschluss der Angriffe bleibe das US-Militär wachsam und kampfbereit.

Nahost-Krieg aktuell: Iran erklärt Straße von Hormus für komplett gesperrt

Update, 4:45 Uhr: Das iranische Militär hat die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt. Jedes Schiff, das die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Dagegen hat das US-Militär die angebliche Komplettsperrung dementiert. „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Nahost-Krieg aktuell: Explosionen in Teheran

Update, 4:30 Uhr: Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet. Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Teheran entfernt liegt. Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Details dazu lagen zunächst nicht vor. In den sozialen Medien gab es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte. 

Nahost-Krieg aktuell: Trump wirft Iran besonders schweren Bruch der Waffenruhe vor

Update, 11. Juni, 4:00 Uhr: Nach der jüngsten militärischen Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der iranischen Führung laut einem Medienbericht einen besonders schweren Bruch der Waffenruhe vorgeworfen. Die im April mit Teheran vereinbarte Feuerpause sei die „die am häufigsten gebrochene Waffenruhe in der Geschichte der Welt“, zitierte ein Reporter des US-Senders Fox News Aussagen des Präsidenten aus einem Gespräch mit Trump.

Nahost-Krieg aktuell: US-Militär startet neue Angriffe

Update, 23.50 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen. „Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.

Iranische Staatsmedien meldeten Explosionen an der Südküste. Wie die Nachrichtenagentur Irna und der Rundfunk übereinstimmend berichteten, wurden Explosionen nahe den Städten Minab und Sirik beobachtet. In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär in Sirik am Golf von Oman Angriffe geflogen. 

Explosionen gab es Medienberichten zufolge auch auf der Insel Gheschm und der Hafenstadt Bandar Abbas. Aus anderen Landesteilen gab es unbestätigte Berichte über Aktivität der Flugabwehr.

Nahost-Krieg aktuell: IAEA fordert den Iran zur Offenlegung seiner Bestände atomaren Materials auf

Update, 23 Uhr: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Iran zur vollständigen und „unverzüglichen“ Offenlegung seiner Bestände atomaren Materials aufgefordert. Auch müsse das Land der IAEA die Grundrisse seiner Nuklearanlagen übermitteln, hieß es in einer am Mittwoch vom Gouverneursrat der Organisation verabschiedeten Resolution. Hintergrund ist die bei der IAEA herrschende Sorge, dass es zur unkontrollierten Weiterverbreitung von iranischem Atommaterial gekommen sein könnte.

Der Resolutionstext war von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA gemeinsam bei der Sitzung des Gouverneursrats eingebracht worden. Darin wird es als „essenziell und dringlich“ bezeichnet, dass der Iran die angeforderten Informationen und Unterlagen „unverzüglich“ übermittelt. Die IAEA wolle verifizieren, dass es keine „Abzweigung nuklearer Materialien“ gegeben habe. Die Resolution wurde nach Angaben aus diplomatischen Kreisen mit den Stimmen von 21 der 35 Mitglieder des Gouverneursrats abgenommen.

Nahost-Krieg aktuell: US-Militär greift Tanker im Golf von Oman an

Update, 20:38 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Der Maschinenraum des unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau fahrenden Schiffes „Settebello“ sei beschossen worden, nachdem sich die Besatzung den Anweisungen der Streitkräfte widersetzt habe, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. 

Nach Angaben des indischen Außenministeriums gelten drei indische Besatzungsmitglieder als vermisst. Die übrigen 24 seien gerettet worden. In Zusammenarbeit mit den Behörden in Oman laufe eine Suchaktion nach den vermissten Seeleuten. 

Nahost-Krieg aktuell: Ölpreisschock treibt Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe

Update, 15:02 Uhr: Der Ölpreisschock im Iran-Krieg hat die Verbraucherpreise in den USA weiter in die Höhe getrieben. Die Inflation stieg im Mai um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das war der höchste Stand in rund drei Jahren. Hauptgrund für den Preisanstieg sind Treibstoffe.

US-Präsident Donald Trump beschwichtigt seit Monaten und betonte zuletzt, der Anstieg sei nur „von kurzer Dauer“. Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA im Mittelpunkt der politischen Debatte. Umfragen zeigen eine stark gesunkene Zustimmung zur Wirtschaftspolitik von Präsident Donald Trump. Der Iran-Krieg hat die Kritik auch im Lager des Präsidenten verschärft.

Nahost-Krieg aktuell: Trump steht kurz davor, neue Angriffe auf den Iran anzuordnen

Update, 14:17 Uhr: Im Nahost-Krieg erhöht Donald Trump den Druck auf Teheran: Der Iran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagte der US-Präsident laut Reuters bei Fox News. Deshalb stehe er kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken anzuordnen. Zuvor hatte er in einem Social-Media-Post angekündigt, der Iran müsse nun den Preis dafür zahlen – konkrete Details ließ er offen.

Nahost-Krieg aktuell: Putins Russland nach Trumps Vergeltungsangriffen „extrem besorgt“

Update, 12:54 Uhr: Nach den jüngsten gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran hat Russland beide Seiten zur „Zurückhaltung“ aufgerufen. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte vor Journalisten in Moskau: „Wir sind extrem besorgt über die neue Runde bewaffneter US-iranischer Konfrontation.“

Diese habe mit „unprovozierter US-israelischer Aggression“ gegen den Iran begonnen. Sie appellierte an Washington und Teheran, „Zurückhaltung zu üben und die militärischen Angriffe unverzüglich einzustellen“. Das aktuelle Verhältnis zwischen Russland und Iran ist eine Zweckgemeinschaft, die vor allem durch die gemeinsame Ablehnung des Westens und strenge internationale Sanktionen angetrieben wird. Es handelt sich jedoch um keine formelle Verteidigungsallianz.

Update, 11:08 Uhr: Es deuten sich Konsequenzen für US-Präsident Trump an: Iran hat eine Neubewertung der Gespräche angekündigt. Anlass sind die jüngsten nächtlichen Angriffe. Teheran wirft Washington vor, durch fortgesetzte Verstöße gegen die Waffenruhe den diplomatischen Prozess zu beschädigen.

Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei erklärte der Nachrichtenagentur SNN zufolge, sein Land müsse die Gespräche mit den USA nach den Angriffen in der vergangenen Nacht neu bewerten. Mit „ihren fortgesetzten Verstößen gegen die Waffenruhe schadeten die USA dem diplomatischen Prozess“, so Baghaei laut Reuters.

News zu Nahost-Krieg: Trump sieht in Hubschrauber-Abschuss „keine große Sache“

Update, 10:46 Uhr: Trump hat den Abschuss eines Apache-Hubschraubers im Krieg in Nahost heruntergespielt. Gegenüber dem Wall Street Journal bezeichnete der US-Präsident den Vorfall als „keine große Sache“ und betonte, der Pilot sei wohlauf.

Allerdings könnte der Zwischenfall die fragilen Friedensbemühungen zur Beendigung des Nahostkonflikts weiter belasten. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe zwischen Washington und Teheran – doch der Iran blockiert weiterhin den Großteil der Schifffahrt durch die Straße von Hormus, berichtet Reuters.

Teheran im Nahost-Krieg: Golfstaaten müssen US-Angriffe auf den Iran verhindern

Update, 9:18 Uhr: Das iranische Außenministerium sieht die Golfstaaten nach eigenen Angaben in der „rechtlichen und moralischen Verantwortung“, Angriffe der USA und Israels auf die Islamische Republik zu verhindern. Die Länder in der Region müssten dafür sorgen, dass die US-Armee und Israel „ihr Territorium oder ihre Einrichtungen“ nicht nutzten, um „feindselige Handlungen gegen den Iran zu planen, zu organisieren, auszuführen oder zu unterstützen“, erklärte das Ministerium am Mittwoch.

Der Iran werde nötigenfalls von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen, erklärte das Ministerium weiter. Als mögliche Ziele wurden in der Erklärung insbesondere Stützpunkte und logistische Einrichtungen genannt, die für Angriffe auf den Iran genutzt würden .Zuvor war es erneut zu gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran gekommen. Die US-Armee hatte nach dem Abschuss eines ihrer Hubschrauber Vergeltungsangriffe auf den Iran geflogen.

Nahost-Krieg aktuell: Iran greift Stützpunkt in Jordanien an

Update, 7:35 Uhr: Der Iran hat in der Nacht auch einen Stützpunkt in Jordanien angegriffen. Der arabische Sender Al Jazeera meldete am frühen Morgen unter Berufung auf das jordanische Militär, dass fünf iranische Raketen abgefangen worden seien. Keine dieser Angaben konnte zunächst unabhängig überprüft werden. Am frühen Morgen schrillten unterdessen auch in Bahrain abermals die Sirenen. 

Nahost-Krieg aktuell: US-Angriffe gegen 20 Ziele im Iran

Update, 6:45 Uhr: US-Medienberichten zufolge erfolgten die Angriffe im Iran in drei Wellen und richteten sich gegen rund 20 Ziele. Iranische Medien berichteten unter anderem über Explosionen in der Stadt Sirik an der Straße von Hormus sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es Berichte über Einschläge. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zwei Wassertanks in einem Bezirk von Sirik getroffen, die dortige Trinkwasserversorgung sei unterbrochen. 

Nahost-Krieg aktuell: US-Militär beendet Angriffe auf Ziele im Iran

Update, 6:05 Uhr: Das US-Militär hat seine Angriffe auf Ziele im Iran beendet. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom mit. Die „Verteidigungsschläge“ gegen den Iran als Antwort auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers seien abgeschlossen, hieß es. Es seien iranische Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus bombardiert worden.

Nahost-Krieg aktuell: Iran meldet Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bahrain

Update, 5:50 Uhr: Nach neuen US-Angriffen auf den Iran haben die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen US-Militärstützpunkt in Bahrain angegriffen. Sollten die US-Angriffe auf den Iran anhalten, werde es eine noch „schärfere Antwort“ geben, hieß es in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden. Auch der Golfstaat Kuwait geriet trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg erneut unter Beschuss. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das Militär am Morgen auf der Plattform X mit. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Zuvor hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit Vergeltung für die neuen US-Angriffe gedroht, die nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers erfolgten.

Nahost-Krieg aktuell: Teheran wird „keinen Angriff unbeantwortet lassen“

Erstmeldung: Angesichts neuer US-Angriffe auf sein Land hat Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit Vergeltung gedroht. Die iranische Armee werde „keinen Angriff und keine Drohung unbeantwortet lassen“, erklärte Araghtschi im Onlinedienst X. „Trotz ihrer Niederlagen auf dem Schlachtfeld haben sich die USA entschieden, unsere Entschlossenheit auf die Probe zu stellen. Unsere schlagkräftigen Streitkräfte werden keinen Angriff und keine Drohung unbeantwortet lassen“, erklärte Araghtschi. Zugleich forderte er die US-Streitkräfte auf: „Verlassen Sie unsere Region, wenn Sie sicher sein wollen.“

Rubriklistenbild: © Saul Loeb/AFP

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