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Russland warnt die USA vor militärischer Gewalt gegen Venezuela
Moskau verurteilt den Einsatz von übermäßiger Gewalt durch die USA. Die Spannungen zwischen Washington und Caracas nehmen zu – unterstützt Russland?
Moskau – Russland hat die Vereinigten Staaten für das verurteilt, was es als den Einsatz von „übermäßiger militärischer Gewalt“ in der Karibik unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenhandels bezeichnete. Gleichzeitig bekräftigte Moskau seine Unterstützung für den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.
Der Kreml bestätigte am Sonntag, dass er die Entwicklungen genau verfolgt, da die Spannungen zwischen Washington und Caracas aufgrund von US-Angriffen und dem mutmaßlichen Ersuchen Venezuelas an Moskau um militärische Unterstützung zunehmen.
USA verstärkt Militäroperationen – Beziehungen zwischen Venezuela und Russland verbessert
Die verschärfte Rhetorik zwischen Moskau und Washington unterstreicht die wachsenden geopolitischen Spannungen in Lateinamerika, wo die Beziehungen Venezuelas zu Russland und China enger geworden sind, während die USA ihre Militäroperationen in der Region verstärken.
Die von Washington als Anti-Drogen-Einsätze präsentierten Maßnahmen haben zu Verurteilungen durch Russland geführt und Befürchtungen über einen möglichen neuen Brennpunkt geweckt – ähnlich den Machtverhältnissen aus Zeiten des Kalten Krieges.
Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern
Die jüngste Entsendung der US-Marine sowie eine Serie von Luftangriffen und Gefechten auf See mit Schiffen in karibischen Gewässern haben bei Regierungen der Region und internationalen Beobachtern Besorgnis ausgelöst. Sie befürchten, dass eine Ausweitung der US-Militäraktivitäten die Region destabilisieren und externe Großmächte weiter in den Konflikt hineinziehen könnte.
„Zone des Friedens“: Moskau verurteilt Einsatz von US-Armee in der Karibik
Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärte, Moskau verurteile „nachdrücklich den Einsatz von übermäßiger militärischer Gewalt“ durch die USA in der Karibik. Sie betonte, dass Russland die venezolanische Regierung in ihren Anstrengungen zur Wahrung der nationalen Souveränität und zur Erhaltung der Region als „Zone des Friedens“ uneingeschränkt unterstütze.
Sacharowa rief zu Deeskalation und Respekt vor dem Völkerrecht auf. Dabei verwies sie auf Verstöße sowohl gegen amerikanische verfassungsrechtliche Bestimmungen als auch gegen internationale Rechtsrahmen, darunter die UN-Charta und die Charta der Organisation Amerikanischer Staaten.
Kreml behält die Lage im Blick: Sprecher Peskow in Kontakt mit Venezuela
Der Kreml bestätigte, dass er die Situation in Venezuela „sehr aufmerksam“ beobachtet. Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge bleibt Moskau mit Caracas in Kontakt, „da die Länder durch verschiedene vertragliche Verpflichtungen miteinander verbunden sind.“ Peskow betonte, dass Russland „wünscht, dass alles friedlich bleibt und keine neuen Konflikte in der Region entstehen.“
Wegen „wachsendem Konflikt“ mit den USA: Venezolanische Bitten um militärische Unterstützung
Die Washington Post berichtete am Freitag, dass Maduro einen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin geschickt habe, in dem er „Verteidigungsradare, Reparaturen an Flugzeugen und möglicherweise Raketen“ anforderte. Laut dem Bericht, der sich auf US-Regierungsdokumente stützt, habe ein ranghoher venezolanischer Beamter das Gesuch während eines Besuchs in Moskau übergeben.
Es soll zudem ein ähnliches Schreiben an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping gegangen sein, in dem eine weitere militärische Zusammenarbeit beantragt wurde, um dem „wachsenden Konflikt zwischen den USA und Venezuela“ zu begegnen.
Trump zweifelt an Krieg – trotz Warnung an Maduro und Einsatz von US-Militär in der Karibik
Präsident Donald Trump hat die Wahrscheinlichkeit eines Krieges der USA gegen Venezuela heruntergespielt, deutete jedoch an, dass die Tage von Maduro als Staatschef möglicherweise gezählt seien. Als er im Interview mit CBS’ 60 Minutes gefragt wurde, ob Washington einen Militäreinsatz gegen Venezuela vorbereite, sagte Trump: „Ich bezweifle es. Ich glaube nicht. Aber sie haben uns sehr schlecht behandelt.“
Seit September haben die USA mehr als ein Dutzend Angriffe auf Schiffe durchgeführt, von denen sie behaupten, dass diese in den Drogenschmuggel aus venezolanischen Gewässern verwickelt seien. Bei diesen Angriffen kamen mindestens 61 Menschen ums Leben. Die Amerikaner haben bislang keine Beweise zur Untermauerung ihrer Behauptungen öffentlich vorgelegt und Maduro hat die Vorwürfe als politisch motiviert zurückgewiesen. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)