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Unzufriedenheit steigt

US-Präsident zittert weiter vor Zwischenwahlen: Trumps Zustimmungswerte fallen auf neuen Tiefstand

Die Zahlen einer aktuellen Umfrage zeigen, dass die Zufriedenheit mit US-Präsident Trump in den vergangenen Monaten stetig gesunken ist.

Washington, D. C. – Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump haben laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage von American Research Group Inc. einen neuen Tiefstand seiner zweiten Amtszeit erreicht. Die Erhebung erscheint vor dem Hintergrund, dass Trump in Hochburgen der Republikaner immer schlechtere Zustimmungswerte verzeichnet und seine Werte in zentralen Politikfeldern zurückgehen.

US-Präsident Donald Trump besteigt am 16. April 2026 auf der Joint Base Andrews in Maryland die Air Force One.

Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Jobzufriedenheit mit dem Präsidenten in den vergangenen Monaten stetig gesunken ist – zusammen mit seinen Zustimmungswerten zur Wirtschaft. Das könnte die Chancen der Republikanischen Partei schmälern, bei den anstehenden Zwischenwahlen in diesem Jahr die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses zu behalten. Newsweek wandte sich am Dienstag per E-Mail an das Weiße Haus und bat um eine Stellungnahme.

Warum sind die Umfragewerte von Trump wichtig?

Mehrere jüngste Umfragen haben für Trump in wichtigen Wählergruppen Rekord- oder nahezu Rekordtiefs ausgewiesen, darunter bei der Generation Z und bei unabhängigen Wählern. Dies könnte die Gegenwinde für das Weiße Haus und die Republikaner verstärken – vor dem Hintergrund der öffentlichen Sorge über die Lebenshaltungskosten und den Krieg mit Iran.

Der Umfrage zufolge liegen die Zustimmungswerte des Präsidenten bei 32 Prozent, während 63 Prozent seine Arbeit ablehnen. Dies ist der niedrigste Zustimmungswert des Präsidenten in dieser Amtszeit. Die Umfrage zeigt zudem, dass 5 Prozent unentschlossen sind. Befragt wurden vom 16. bis 20. April 1100 Erwachsene in den USA, mit einer Fehlermarge von 3 Prozentpunkten.

Die Zustimmungswerte des Präsidenten bei demselben Meinungsforschungsinstitut lagen im Vormonat bei 34 Prozent und im Februar bei 36 Prozent. Als Trump in dieser Amtszeit sein Amt antrat, lagen seine Zustimmungswerte bei dem Meinungsforschungsinstitut laut den Daten im mittleren bis unteren 40-Prozent-Bereich. In seiner ersten Amtszeit lag Trumps niedrigster Zustimmungswert bei 33 Prozent in einer Umfrage vom August 2017, so das Meinungsforschungsinstitut. Zum gleichen Zeitpunkt seiner ersten Amtszeit lag seine Zustimmung bei 38 Prozent, während 56 Prozent seine Arbeit ablehnten.

Das Weiße Haus reagiert auf schlechte Trump-Werte mit Stellungnahme

Auf eine per E-Mail übermittelte Bitte um Stellungnahme sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Davis Ingle, am Dienstag gegenüber Newsweek: „Die ultimative Umfrage war der 5. November 2024, als fast 80 Millionen Amerikaner Präsident Trump mit überwältigender Mehrheit wählten, um seine populäre und vernünftige Agenda umzusetzen. Kein anderer Präsident in der Geschichte hat mehr für das amerikanische Volk erreicht als Präsident Trump, der unermüdlich daran arbeitet, Arbeitsplätze zu schaffen, die Inflation zu senken, Wohnraum erschwinglicher zu machen und mehr. Der Präsident hat bereits historische Fortschritte erzielt – nicht nur in Amerika, sondern weltweit – und dies ist erst der Anfang, da seine Agenda weiter Wirkung entfaltet.“

Epstein-Fotos veröffentlicht: Erschreckende Bilder von Trump, Gates und Co.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton taucht öfter in den Epstein-Akten auf – hier mit einer Frau auf dem Schoß.
Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton taucht öfter in den Epstein-Akten auf – hier mit einer Frau auf dem Schoß. © Department Of Justice/imago
Ein Foto aus den neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Files zeigt Clinton schwimmend in einem Pool mit der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell und einer weiteren Frau, deren Gesicht geschwärzt ist.
Ein Foto aus den neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Files zeigt Clinton schwimmend in einem Pool mit der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell und einer weiteren Frau, deren Gesicht geschwärzt ist. © Department Of Justice/imago
Auch das britische Königshaus ist in den neu veröffentlichten Fotos vertreten – in Form von Prinz Andrew, der es sich auf einer Reihe von Frauen bequem gemacht hat und der in Folge seiner Verbindungen zu Epstein von seinen royalen Verpflichtungen zurücktreten musste.
Auch das britische Königshaus ist in den neu veröffentlichten Fotos vertreten – in Form von Prinz Andrew, der es sich hier auf einer Reihe von Frauen bequem gemacht hat und der in Folge seiner Verbindungen zu Epstein von seinen royalen Verpflichtungen zurücktreten musste. © Department Of Justice/imago
Auch Zauberer David Copperfield ist in den neu veröffentlichten Epstein-Fotos in vertrauter Pose mit Ghislaine Maxwell im Bademantel zu sehen.
Auch Zauberer David Copperfield ist in den neu veröffentlichten Epstein-Fotos in vertrauter Pose mit Ghislaine Maxwell im Bademantel zu sehen. © Department Of Justice/imago
Die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell gilt als gut vernetzt. Das Foto zeigt sie mit Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger.
Die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell gilt als gut vernetzt. Das Foto zeigt sie mit Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger. © Department Of Justice/imago
Auch „King of Pop“ Michael Jackson hat sich mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablichten lassen.
Auch „King of Pop“ Michael Jackson hat sich mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablichten lassen.  © Department Of Justice/imago
Hier kocht Epstein mit Sultan Ahmed bin Sulayem, einem Geschäftsmann aus Dubai.
Die Demokraten haben weitere Fotos im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein veröffentlich. Die Aufnahmen zeigen den verstorbenen Sexualstraftäter im Kontakt mit Promis und Politikern. Hier kocht Epstein mit Sultan Ahmed bin Sulayem, einem Geschäftsmann aus Dubai. © imago
n Bord von Epsteins Privatflugzeug
Zahlreiche Bilder zeigen Jeffrey Epstein in Begleitung junger Frauen, die mutmaßlich zu den Opfern des New Yorkers gehörten. Die Gesichter der Frauen sind unkenntlich gemacht, wie in diesem Bild, das wohl an Bord von Epsteins Privatflugzeug entstand. © imago
Zu Gast an Bord von Jeffrey Epsteins Flugzeug war auch Noam Chomsky, Wissenschaftler, Autor und politischer Aktivist.
Zu Gast an Bord von Jeffrey Epsteins Flugzeug war auch Noam Chomsky, Wissenschaftler, Autor und politischer Aktivist. © imago
Palm Beach
Epstein soll zwischen 2002 und 2005 minderjährige Mädchen mit Geld angelockt und sexuell missbraucht haben, unter anderem in New York, auf seiner Privatinsel Little St. James in der Karibik und in Florida. Sein Haus in Palm Beach lag nicht weit von Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago entfernt.  © Pedro Portal/Imago
Dean Kamen und Richard Branson, Chef des „Virgin“-Konzerns.
Mit seinem Flugzeug flog Jeffrey Epstein regelmäßig seine Privatinsel an, auf der er jahrelang Frauen und Mädchen missbraucht haben soll. Zu Gast auf der Insel waren, wie dieses Foto zeigt, auch Unternehmer Dean Kamen und Richard Branson, Chef des „Virgin“-Konzerns. © imago
Auf seinem Eiland, das zu den amerikanischen Jungferinseln zählt, soll Jeffrey Epstein zahlreiche Räume für seine Missbrauchspraktiken ausgerüstet haben.
Auf seinem Eiland, das zu den amerikanischen Jungferinseln zählt, soll Jeffrey Epstein zahlreiche Räume für seine Missbrauchspraktiken ausgerüstet haben. © imago
Weitere Aufnahmen von Jeffrey Epstein in Begleitung mehrerer junger Frauen. Der Ort des Bildes ist unbekannt.
Weitere Aufnahmen von Jeffrey Epstein in Begleitung mehrerer junger Frauen. Der Ort des Bildes ist unbekannt. © imago
Zu den engen Freunden Jeffrey Epstein gehörte offenbar auch Regisseur Woody Allen.
Zu den engen Freunden Jeffrey Epstein gehörte offenbar auch Regisseur Woody Allen. © imago
Hier ist der Regisseur an Bord eines Flugzeugs in Begleitung von Larry Summers zu sehen
Woody Allen taucht mehrmals auf Bildern aus den Epstein-Akten auf. Hier ist der Regisseur an Bord eines Flugzeugs in Begleitung von Larry Summers zu sehen. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften war in den 1990er Jahren Chefökonom der Weltbank und Finanzminister im Kabinett von US-Präsident Bill Clinton. © imago
Woody Allen Arm in Arm mit Jeffrey Epstein.
Woody Allen Arm in Arm mit Jeffrey Epstein. © imago
Clinton zu den engen Freunden Jeffrey Epsteins
Dass Clinton zu den engen Freunden Jeffrey Epsteins gehörte, war bereits seit langem bekannt. Der ehemalige Präsident und Ehemann der späteren Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, ist auf zahlreichen Fotos gemeinsam mit dem Sexualstraftäter zu sehen. © imago
Ein weiterer enger Freund Jeffrey Epsteins: Bill Gates. Der Microsoft-Gründer und einstiger reichster Mensch der Welt ist auf diesem Bild aus den Epstein-Akten zu sehen.
Ebenfalls ein enger Freund Jeffrey Epsteins: Bill Gates. Der Microsoft-Gründer war früher mal der reichste Mensch der Welt, lebt mittlerweile in Scheidung und taucht mehrfach in den Epstein-Akten auf. © imago
Ein weiteres Foto von Bill Gates aus den Epstein-Akten.
Ein weiteres Foto von Bill Gates aus den Epstein-Akten. © imago
Jeffrey Epstein beim Dinner.
Jeffrey Epstein beim Dinner. Der Sexualstraftäter wurde 2019 verhaftet. Kurz darauf soll er in seiner Zelle Selbstmord begangen haben.  © imago
Jeffrey Epstein in Begleitung von Woody Allen und David Blaine
Diese Aufnahme zeigt Jeffrey Epstein in Begleitung von Woody Allen und David Blaine, einem Zauberkünstler aus den USA, der in den 1990er Jahren zum Star wurde. Blaine stammt wie Epstein aus den USA. © imago
Ort oder Zeitpunkt der Aufnahmen sind in den meisten Fällen nicht bekannt. Das gilt auch für dieses Foto, das Epstein im Kreis mehrerer Männer zeigt.
Ort oder Zeitpunkt der Aufnahmen sind in den meisten Fällen nicht bekannt. Das gilt auch für dieses Foto, das Epstein im Kreis mehrerer Männer zeigt. © imago
Alan Dershowitz und Jeffrey Epstein
Ein Foto zeigt Alan Dershowitz und Jeffrey Epstein. Der Star-Jurist, der sich einst gegen Donald Trump aussprach, ihn dann aber in vielen Fällen verteidigte, verteidigte unter anderem OJ Simpson, Mike Tyson – und Epstein. 2019 reichte Virginia Roberts Giuffre in Zusammenhang Klage gegen Dershowitz wegen sexuellen Missbrauchs und Rufschädigung ein. Dershowitz reagierte mit einer Gegenklage. Im November 2022 zog Giuffre ihre Klage gegen Dershowitz zurück. Drei Jahre später nahm Giuffre sich das Leben. © imago
Das berühmteste Gesicht, das sich auf den Bildern der Epstein-Akten findet, gehört Donald Trump.
Das berühmteste Gesicht, das sich auf den Bildern der Epstein-Akten findet, gehört Donald Trump. Der heutige US-Präsident pflegte vor seiner Zeit als Politiker eine freundschaftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein. Das belegen mehrere Grußkarten, Briefe und Fotos. © imago
Trump und Epstein
Trump und Epstein lernten sich in der New Yorker High Society kennen. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Ein toller Kerl“, sagte Trump 2002 gegenüber dem New York Magazine. „Es macht viel Spaß, mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind eher jünger.“ © imago
Trump selbst bestritt immer wieder, in engem Kontakt zu Jeffrey Epstein gestanden zu haben.
Trump selbst bestritt immer wieder, in engem Kontakt zu Jeffrey Epstein gestanden zu haben. Doch immer mehr Fotos, die den heutigen US-Präsidenten bei Parties mit Epstein und in Begleitung zahlreicher jungen Frauen zeigen, deuten etwas anderes. © imago
Melania Trump, Donald Trump und Heidi Klum posieren für die Kameras.
Über Jeffrey Epstein soll Donald Trump in Kontakt zu Prince Andrew gekommen sein - ein weiterer enger Vertrauter des Sexualstraftäters. Epsteins Freundin und Komplizin Ghislaine Maxwell soll Trump und Andrew auf einer Party von Supermodel Heidi Klum bekannt gemacht haben. © imago
Im Austausch standen weitere Männer aus dem Dunstkreis von Donald Trump. Dieses Foto zeigt Trumps ehemaligem Berater, Steve Bannon. Der ultrarechte Vordenker traf sich mehrfach mit dem Sexualstraftäter, wie aus den Epstein-Akten hervorgeht.
Im Austausch standen weitere Männer aus dem Dunstkreis von Donald Trump. Dieses Foto zeigt Trumps ehemaligem Berater, Steve Bannon. Der ultrarechte Vordenker traf sich mehrfach mit dem Sexualstraftäter, wie aus den Epstein-Akten hervorgeht. © imago
Andere Fotos zeigen im Epstein-Fall sichergestellte Pässe. Dieser soll einer Frau aus Russland gehört haben. Wie die Pässe in Epsteins Besitz gekommen sind, ist unklar.
Andere Fotos zeigen im Epstein-Fall sichergestellte Pässe. Dieser soll einer Frau aus Russland gehört haben. Wie die Pässe in Epsteins Besitz gekommen sind, ist unklar. © afp
Dieser Pass soll einer Frau aus Litauen gehört haben. Auch er wurde offenbar im Besitz von Jeffrey Epstein gefunden.
Dieser Pass soll einer Frau aus Litauen gehört haben. Auch er wurde offenbar im Besitz von Jeffrey Epstein gefunden. © afp
Ein Foto der Epstein-Akten zeigt den Fuß einer Frau, auf dem ein Zitat aus Wladimir Nabokows Roman „Lolita“ geschrieben ist: „Sie war Lo, einfach Lo, am Morgen, vier Fuß zehn groß, in einer Socke stehend.“
Ein Foto der Epstein-Akten zeigt den Fuß einer Frau, auf dem ein Zitat aus Wladimir Nabokows Roman „Lolita“ geschrieben ist: „Sie war Lo, einfach Lo, am Morgen, vier Fuß zehn groß, in einer Socke stehend.“ © imago
Ein weiteres Zitat aus Nabokows „Lolita“ findet sich auf den Nacken einer Frau geschrieben.
Ein weiteres Zitat aus Nabokows „Lolita“ findet sich auf den Nacken einer Frau geschrieben. © imago

Der Professor der Columbia University, Robert Y. Shapiro, sagte am Dienstag ebenfalls per E-Mail gegenüber Newsweek: „Dieser neue Tiefstand ist eine von mehreren Umfragen, von denen einige keinen weiteren Rückgang zeigen. Daher ist hier nicht der niedrige Wert das Entscheidende, sondern dass er trotz Erfolgen an der Südgrenze und dem, was bislang als militärischer Erfolg gelten kann – wenn auch ein nachlassender angesichts der aufgetretenen Komplikationen – weiterhin niedrig bleibt. Er erweist sich als erhebliche Belastung für die Erfolgsaussichten seiner Partei bei den Zwischenwahlen, und seine Versprechen hinsichtlich niedrigerer Preise und einer florierenden Wirtschaft waren eine große Enttäuschung.“

Trumps Zustimmungswerte zur Wirtschaft

Der Umfrage zufolge sind Trumps Zustimmungswerte zur Wirtschaft ebenfalls auf einen neuen Tiefstand von 31 Prozent gefallen. In einer Umfrage im Januar lag der Präsident mit 32 Prozent nur knapp über diesem neuen Tiefstand.

Eine neue AP-NORC-Umfrage, die am Dienstag veröffentlicht wurde, zeigt ebenfalls, dass die Zustimmungswerte des Präsidenten in der Frage der Wirtschaft zurückgehen.

Wie es für Trump weitergeht

Der Rückgang von Trumps Zustimmungswerten dürfte den Blick stärker auf die internen Dynamiken der Republikaner richten, während das Weiße Haus mögliche politische Auseinandersetzungen im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026 steuert. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)

Rubriklistenbild: © Jim Watson/AFP

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