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News-Ticker
UN-Vollversammlung in New York: Erdogan vergleicht Netanjahu mit Hitler
Inmitten der anhaltenden Konflikte in Nahost und der Ukraine beginnt die UN-Vollversammlung. Biden und Erdogan werden ans Rednerpult treten. Der News-Ticker.
Update vom 24. September, 21.26 Uhr: Außenministerin Annalena Baerbock warnt angesichts der massiven israelischen Luftangriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon vor einem zusätzlichen Krieg in Nahost. „Wir dürfen nicht in einen weiteren Krieg hinein rutschen, sondern wir müssen alles tun, dass es zu einer Deeskalation, gerade mit Blick auf die Situation im Libanon jetzt kommt“, sagte die Grünen-Politikerin am Rande der UN-Vollversammlung in New York.
Berichte über getötete Zivilpersonen, darunter Kinder sowie Mitarbeitende des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), machten deutlich: „Es braucht gerade jetzt Deeskalation von allen Seiten“, fügte Baerbock hinzu.
Netanjahu verschiebt Reise zu UN-Vollversammlung in New York
Update vom 24. September, 19.55 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine Reise zur UN-Vollversammlung vor dem Hintergrund des Konflikts mit der Hisbollah abermals verschoben. Statt am Mittwoch werde Netanjahu nun am Donnerstag in New York ankommen und am Freitag seine Rede vor der UN-Vollversammlung halten, sagte der israelische Botschafter Danny Danon. Die Spannungen in Nahost hatten sich in den vergangenen Wochen verschärft, sodass Netanjahu seine ursprünglich für Dienstag geplante Ankunft zuvor schon auf Mittwoch verschoben hatte.
Update vom 24. September, 18.47 Uhr: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit einem Adolf-Hitler-Vergleich vor der UN-Vollversammlung scharf attackiert. „So wie Hitler vor 70 Jahren durch die Allianz der Menschheit gestoppt wurde, so müssen auch Netanjahu und seine Mörderbande durch die Allianz der Menschheit gestoppt werden“, sagte Erdogan in New York.
Dem UN-Sicherheitsrat attestierte der türkische Staatschef Tatenlosigkeit mit Blick auf Gaza, er wiederholte auch den Vorwurf des „Völkermordes“ an Israel. „Hey Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, worauf wartet ihr noch, um dem Völkermord in Gaza Einhalt zu gebieten, um dieser Grausamkeit, dieser Barbarei ein Ende zu setzen?“ Erdogan rief zudem dazu auf, „Palästina als unabhängigen Staat“ anzuerkennen. Palästinenser würden ihr „legitimes Recht auf Widerstand“ gebrauchen, so der türkische Staatschef.
Update vom 24. September, 18.09 Uhr: UN-Generalsekretär Guterres mahnte bei der Vollversammlung, die in New York versammelten Staats- und Regierungschefs „sollten alle über diese Eskalation alarmiert sein“. Es müsse alles getan werden, „um zu verhindern, dass der Libanon zu einem weiteren Gaza wird“. Die Situation im Gazastreifen sei „ein ständiger Albtraum, der die ganze Region ins Chaos zu stürzen droht“, sagte Guterres weiter.
Israels UN-Botschafter Danny Danon nannte die UN-Generaldebatte eine „jährliche Parade der Heuchelei“. Wenn Guterres über die israelischen Geiseln spreche, schweige die UN-Vollversammlung. Wenn er über das Leid im Gazastreifen spreche, bekomme er Applaus.
Rede bei UN-Vollversammlung: Biden warnt vor „umfassenden Krieg“ im Libanon
Update vom 24. September, 17.32 Uhr: Weiter hat Biden vor einem „umfassenden Krieg“ im Libanon gewarnt. „Niemand hat ein Interesse an einem umfassenden Krieg“, sagte der US-Präsident vor der UN-Vollversammlung. „Auch wenn die Situation eskaliert ist, ist eine diplomatische Lösung noch möglich“, sagte Biden angesichts des seit Tagen eskalierenden Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon.
Update vom 24. September, 16.58 Uhr: US-Präsident Joe Biden hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die Unterstützung für die von Russland angegriffenen Ukraine nicht aufzugeben. „Wir dürfen nicht müde werden. Wir können nicht wegschauen, und wir werden unsere Unterstützung für die Ukraine nicht aufgeben“, sagte Biden bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Die gute Nachricht sei, Putin sei gescheitert, sein Ziel zu erreichen. „Er hat sich vorgenommen, die Ukraine zu zerstören, aber die Ukraine ist immer noch frei. Er wollte die Nato schwächen, aber die Nato ist größer, stärker und geeinter als je zuvor.“
Nun aber habe die Welt eine weitere Entscheidung zu treffen. „Werden wir unsere Unterstützung aufrechterhalten, um der Ukraine zu helfen, diesen Krieg zu gewinnen und ihre Freiheit zu bewahren, oder lassen wir zu, dass die Aggression erneut aufflammt und eine Nation zerstört wird?“, fragte Biden.
UN-Vollversammlung in New York: Erdogan, Biden und Peseschkian werden Reden halten
Erstmeldung: New York – Überschattet vom eskalierenden Nahost-Konflikt hat am Dienstag in New York City die 79. Generaldebatte der UN-Vollversammlung begonnen. Am ersten Tag des einwöchigen diplomatischen Spitzentreffens am Sitz der Vereinten Nationen werden unter anderem US-Präsident Joe Biden, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sowie der iranische Präsident Massud Peseschkian vor den Vertretern der 193 UN-Mitgliedstaaten sprechen.
Rund 130 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt reisen in dieser Woche nach New York, um an der Generaldebatte teilzunehmen. Für den scheidenden Amtsinhaber Biden ist es der letzte Auftritt auf der großen UN-Bühne.
Übersicht der Halle der Generalversammlung vor Beginn der 79. Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zu dem größten diplomatischen Treffen des Jahres über knapp eine Woche werden am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York etwa 120 Staats- und Regierungschefs erwartet.
UN-Vollversammlung: Sorge vor weiterer Eskalation im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah
Der erste Tag der Debatte steht unter dem Eindruck der seit Tagen andauernden Eskalation im Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon. Kurz vor Beginn der Generaldebatte teilte die israelische Armee mit, sie habe einen gezielten Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt.
Am Montag hatte das israelische Militär rund 1600 Ziele angegriffen, um Infrastruktur der Hisbollah zu zerstören. Dabei wurden nach Angaben der libanesischen Regierung mindestens 558 Menschen getötet.
Vor dem Gaza-Krieg: Die Geschichte des Israel-Palästina-Konflikts in Bildern
Neben dem Nahost-Konflikt steht der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt der Reden und zahlreichen ranghohen Treffen am Rande der Generaldebatte. Mit der Situation in der Ukraine befasst sich am Dienstag zudem der UN-Sicherheitsrat. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wird am Mittwoch vor der Vollversammlung reden, einen Tag später wird er von Biden in Washington empfangen.
Deutschland wird in diesem Jahr durch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei der Generaldebatte vertreten. Sie wird ihre Rede voraussichtlich am Donnerstag halten. (Redaktion mit Agenturen)