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Update vom 24. Juli, 5.00 Uhr: Nur wenige Stunden nach dem Ende der Friedensgespräche in Istanbul melden die Ukraine und Russland erneute Drohnenangriffe. Der Regionalgouverneur von Odessa, Oleh Kiper, teilte mit, russische Drohnen hätten Brände in einem mehrstöckigen Wohnhaus, an einem Kiosk und an einer Tankstelle ausgelöst. Auch die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt Odessa sei getroffen worden. Über mögliche Opfer gebe es noch keine Details.
Russische Behörden berichteten indessen, ukrainische Drohnen hätten Gebiete im Süden Russlands am Schwarzen Meer angegriffen. Dabei sei eine Person getötet und eine weitere verletzt worden. Zudem habe eine Drohne ein Öllager südlich des Ferienorts Sotschi getroffen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 15.14 Uhr: Vor den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland trafen sich die ukrainischen Delegierten in Ankara mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Wir haben der Türkei und ihrem Präsidenten unseren Dank für ihre konsequente politische und sicherheitspolitische Unterstützung der Ukraine während des gesamten Krieges mit Russland ausgesprochen“, zitiert die Kyiv Independent den Selenskyj-Berater Andrij Jermak, der die Delegation begleitet.
Putins Zirkel der Macht im Kreml – die Vertrauten des russischen Präsidenten
Ukraine-Krieg aktuell: Delegationen zu Verhandlungen in der Türkei aufgebrochen
Update, 14.02 Uhr: Die Delegationen der Ukraine und Russland sind am Mittwoch zu ihrer dritten Runde direkter Gespräche in Istanbul abgeflogen. Die russische Delegation sei in Richtung Türkei aufgebrochen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der allerdings die Erwartungen an die Gespräche dämpfte. In Kiew teilte unterdessen ein hochrangiger Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP mit, dass die ukrainische Delegation „unterwegs“ nach Istanbul sei.
Update, 12.52 Uhr: „Natürlich wird das ein sehr schwieriges Gespräch“: Mit diesen Worten hat Kremlsprecher Dmitri Peskow jetzt die aktuellen Ukraine-Gespräche in Istanbul kommentiert. Peskow sagte zu Tass außerdem, die Verhandlungen seien für heute Abend geplant. Medienberichten zufolge sollen die Gespräche um 18.00 Uhr MESZ beginnen.
News zur Ukraine: Pistorius fordert US-Zusage für Ersatz abgegebener Patriot-Systeme
Update, 11.48 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat für den geplanten Patriot-Ringtausch für die Ukraine Bedingungen gestellt. Die Nato müsse auf die USA zugehen und dem US-Hersteller klarmachen, „dass die Länder, die abgeben, innerhalb von wenigen Monaten mit neuen Systemen versorgt werden müssen“, sagte Pistorius dem Spiegel. Diese Zusage müsse „wasserdicht sein“.
Verhandlungen zum Ukraine-Krieg aktuell: Russische Delegation auf dem Weg nach Istanbul
Update, 11.05 Uhr: Die Liste der ukrainischen Teilnehmer an den Gesprächen zum Ukraine-Krieg in Istanbul kursiert. Die russische Seite gab bislang nicht im Detail an, wer für sie teilnimmt. Bekannt ist, dass erneut Präsidentenberater und Ex-Kulturminister Wladimir Medinski die russische Delegation anführt. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet jetzt, die Gruppe sei aktuell in einem Flieger von Moskau nach Istanbul.
Gespräche zum Ukraine-Krieg aktuell: Liste der Teilnehmer der ukrainischen Delegation
Update, 10.28 Uhr: Die Ukrajinska Prawda meldet aktuell die Besetzung der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen in Istanbul. Die Angaben stammen aus einem Dekret der Regierung. Ex-Verteidigungsminister Rustem Umerow leitet die Delegation. Die Liste:
Rustem Umerow
Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates
Oleksandr Bevz
Berater
Oleksandr Dyakov
stellvertretender Stabschef der Marine
Serhiy Kyslytsia
Erster stellvertretender Außenminister
Yuriy Kovbasa
Vertreter des VRU-Kommissars für Menschenrechte
Heorhiy Kuzmychov
Protokolloffizier der Streitkräfte
Oleg Lugovsky
Erster stellvertretender Vorsitzender der SZR
Jewheni Ostrjanskyj
stellvertretender Generalstabschef der Streitkräfte der Ukraine;
Oleksandr Poklad
Stellvertretender Leiter der SGE
Vadym Skibitsky
stellvertretender Leiter der Militärverwaltung des Innenministeriums
Andriy Fomin
Leiter der Abteilung für Völkerrecht des Generalstabs
Oleksiy Shevchenko
stellvertretender Chef des Generalstabs
Oleksandr Sherikhov
leitender Offizier des Generalstabs
Jewhen Schynkarjow
Stellvertretender Stabschef der Luftwaffe
Erstmeldung vom 23. Juli: Kiew – Kann man von den Ukraine-Gesprächen in Istanbul einen Durchbruch erwarten? Kremlsprecher Dmitri Peskow hat im Vorfeld schon Russlands Verachtung deutlich gemacht. Auch Wolodymyr Selenskyj dämpfte Hoffnungen auf eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg.
Der ukrainische Präsident hat derweil auch weitere Probleme: Die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden in der Ukraine ist gefährdet – dagegen gab es Straßenproteste. Außerdem hat die ukrainische Armee aktuell ihren ersten Mirage-Kampfjet verloren.
Kiew meldet Absturz von Mirage-Kampfjet
„Leider haben wir unser Kampfflugzeug verloren. Ein französisches Flugzeug, sehr effektiv, einer unserer Mirage-Jets“, sagte Selenskyj in einer Ansprache am Mittwochmorgen (23. Juli). „Der Pilot konnte sich in Sicherheit bringen und das Flugzeug wurde nicht von den Russen abgeschossen“, fügte der Präsident hinzu.
Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, der Pilot habe einen Ausfall der Flugausrüstung gemeldet. Der Vorfall ereignete sich laut Luftwaffe am Dienstagabend bei einem Flugeinsatz. Demnach gab es keine Todesopfer am Boden.
Unterdessen erwartet der Kreml nach eigener Darstellung, dass bei dem Treffen der Delegationen in Istanbul „große diplomatische Arbeit“ nötig sei. Mit einem „Durchbruch aus der Reihe Wunder“ rechne er nicht, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Eine bedingungslose Waffenruhe, wie von US-Präsident Donald Trump bereits im März vorgeschlagen, hat Russlands Präsident Wladimir Putin – im Gegensatz zu Selenskyj – abgelehnt. Er begründete dies mit Sorgen über eine Wiederaufrüstung und Neuaufstellung der ukrainischen Truppen.
Stattdessen plant Russland, seinen Vormarsch in der Ukraine fortzusetzen, bis es eine endgültige Friedenslösung gibt. Moskau möchte offenbar auch ein Treffen zwischen Putin und Trump zum Ukraine-Krieg arrangieren.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiterhin hoch
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs hat die russische Armee in den Gefechten binnen eines Tages etwa 970 Soldaten eingebüßt. Sie wurden entweder getötet oder schwer verletzt. Russland selbst macht keine Angaben zu Toten und Verletzten. An vielen Tagen liegt die Zahl der „ausgeschalteten“ Soldaten weit über 1000. (red mit Agenturen)