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Live-Ticker zum Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg: Trump verkündet weiteres Putin-Telefonat –„ein gutes Gespräch“

News zur Lage im Ukraine-Krieg: Der Vizekanzler sucht nach Wegen, wie Deutschland die Ukraine unterstützen kann. Der Live-Ticker.

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update vom 26. August, 5.50 Uhr: Nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio und europäischen Außenministern einschließlich des deutschen Außenministers Johann Wadephul hat sich der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha zur aktuellen Lage in den Verhandlungen geäußert. In einem Beitrag im Kurznachrichtendienst X schrieb er, Sicherheitsgarantien müssten „konkret, rechtsverbindlich und wirksam“ sein. Sie sollten zudem „mehrdimensional sein und militärische, diplomatische, rechtliche und andere Ebenen umfassen“.

Die Ukraine sei bereit, weitere Schritte für den Frieden zu unternehmen: „Wir sind bereit für Treffen auf Führungsebene in allen Formaten und Regionen.“ Allerdings warnte er auch vor einer Hinhaltetaktik Russlands: „Wenn Russland weiterhin sinnvolle, konstruktive Friedensschritte ablehnt, muss es mit Konsequenzen rechnen.“ Diese seien „eine drastische Verschärfung der Sanktionen und eine Stärkung der Fähigkeiten der Ukraine“.

Update, 21.05 Uhr: Russland versucht mit Blick auf ein mögliches Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj offenbar Zeit zu schinden; US-Präsident Donald Trump äußert nun seine eigene Theorie, warum der Plan für direkte Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs scheitern könnte: Putin vermeide ein Treffen mit Selenskyj, weil er ihn „nicht mag“, so Trump.

Über mögliche Verhandlungen zwischen Putin und Selenskyj äußerte sich Trump am Montag widersprüchlich; laut Kyiv Independent betonte er weiter, ein Treffen arrangieren zu wollen – fügte dann aber hinzu, dass es möglicherweise gar nicht dazu käme.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 19.59 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat erneut mit Russlands Präsident Wladimir Putin gesprochen: Laut Trump habe seit dem Ukraine-Treffen im Weißen Haus am vergangenen Montag ein Gespräch mit dem Kreml-Chef stattgefunden; wann genau, sagte Trump nicht. Der Republikaner bejahte eine entsprechende Frage einer Journalistin und erklärte, jedes seiner Gespräche mit Putin sei „ein gutes Gespräch“. 

„Und dann wird leider eine Bombe nach Kiew oder irgendwo anders geschickt, und dann werde ich sehr wütend darüber“, sagte Trump weiter und fügte hinzu, er habe gedacht, dies sei der einfachste Konflikt, den er lösen könne, und sagte: „Im Krieg passieren seltsame Dinge.“ Trump lobte den Kremlchef dennoch erneut dafür, nach Alaska gekommen zu sein. Er betonte, dies sei seiner Meinung nach „ein deutliches Zeichen“ gewesen, dass der russische Präsident „die Sache beenden“ wolle. 

Aktuelle Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Selenskyj berät mit Keith Kellogg

Update, 16.56 Uhr: Ukrainische und US-amerikanische Regierungsvertreter sollen noch in dieser Woche zusammenkommen, um ein mögliches Treffen zwischen Kiew und Moskau zu besprechen. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut Kyiv Independent am Montag an. Selenskyj plane zudem bei einem Treffen mit dem US-Gesandten Keith Kellogg ebenfalls am Montag über mögliche Ukraine-Verhandlungen mit der russischen Seite zu sprechen.

„Wir möchten von amerikanischer Seite erfahren, ob die Russen zu einem bilateralen und schließlich trilateralen Treffen bereit sind – und in welchem ​​Format“, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Premierminister Jonas Gahr Store. Dabei spricht Selenskyj wohl auch das mögliche persönliche Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin an. Moskau hat einem solchen – von US-Präsident Donald Trump geforderten – Treffen noch immer nicht zugestimmt und stattdessen Bedingungen gestellt.

US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin beim Ukraine-Gipfel in Alaska.

Klingbeil sichert Kiew weitere Unterstützung im Ukraine-Krieg zu

Update, 14.10 Uhr: Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat der Ukraine bei einem Besuch in Kiew die weitere Unterstützung Deutschlands mit Milliardenbeträgen zugesichert. „Wir werden die Ukraine jährlich mit neun Milliarden unterstützen“, sagte er am Montag in der ukrainischen Hauptstadt. „Das ist ein großer Beitrag.“ Die Bundesrepublik sei in Europa der größte Unterstützer der Ukraine.

Klingbeil äußerte sich auch zu möglichen Sicherheitsgarantien für das von Russland angegriffene Land. „Wir haben immer gezeigt in den dreieinhalb Jahren, die dieser Krieg jetzt andauert, dass wir uns nicht wegducken, sondern dass wir an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer stehen“, sagte Klingbeil. „Und das wird auch für Sicherheitsgarantien gelten.“

Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks

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Der Krieg begann Ende Februar mit Angriffen Russlands auf zahlreiche Städte der Ukraine. Die Truppen aus Moskau nahmen frühzeitig auch Kiew, die Haupstadt des Landes, unter Raketenbeschuss. Eine der russischen Raketen wurde als Teil einer Ausstellung vor dem Nationalmuseum für Militärgeschichte platziert. Kurator Pavlo Netesov wollte nach eigener Aussage mit der Ausstellung der zerstörten Ausrüstung die Bewohnerinnen und Bewohner Kiews an die Straßenkämpfe erinnern, die in anderen Städte der Ukraine tobten, von denen die Hauptstadt aber verschont blieb. © Sergei Supinsky/afp
Wolodymyr Selenskyi in Donezk
Eine dieser Städte war Donezk. Im Mai 2022 besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die einstige Millionenmetropole und hörte sich dort den Bericht von Frontsoldaten an. In Donezk tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereits seit 2014. Seitdem herrscht dort ein von Moskau installiertes Regime, das sich selbst Volksrepublik Donezk nennt. Nach einigen vorübergehenden Waffenstillstandsabkommen ist die Stadt im Südosten nun wieder Ort erbitterterte Kämpfe. © Uncredited/dpa
Menschen suchen Deckung in Lyssytschansk
Es ist vor allem die Zivilbevölkerung, wie diese beiden Kinder und Seniorinnen in Lyssytschansk, die unter dem Ukraine-Krieg leiden. Die Großstadt liegt mitten im Donbass, die seit Kriegsausbruch am schwersten umkämpfte Region in der Ukraine. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht fliehen oder konnten, müssen nun regelmäßig Schutz vor Artilleriebeschuss suchen. © Aris Messinis/afp
Tschassiw Jar, Kleinstadt der Ukraine in der Nähe Lyssytschansk
Unweit von Lyssytschansk liegt die Kleinstadt Tschassiw Jar. Dort räumen Arbeiter die Trümmer eines Hauses von der Straße, das von einer russischen „Hurrikan“-Rakete getroffen wurde. Im Juli 2022 feierte Russland vor allem in der Donbass-Region militärische Erfolge. Zahlreiche Städte und Gemeinden wurden erobert. Die Truppen Wladimir Putins schienen die Ukraine im Sturm zu erobern. © Anatolii Stepanov/afp
brennendes Weizenfeld in der Region Saporischschja
Dieser Mann in Militäruniform ist in einem brennenden Weizenfeld in der Region Saporischschja, während russische Truppen Felder beschießen, um die örtlichen Landwirte an der Getreideernte zu hindern. Die Ukraine auszuhungern und die Ernte zu stehlen, war von Anfang an Teil der russischen Strategie © Uncredited/dpa
Das sechsmonatige Jubiläum im August war ein trauriger Abschnitt im russischen Angriffs-Krieg
Das sechsmonatige Jubiläum des UKraine-Kriegs im August war ein trauriger Abschnitt der russischen Invasion. Doch die ukrainischen Streitkräfte leisteten mit Herz und allen Mitteln weiter Widerstand und feierten ihre Nation, wie hier mit Drohne und ukrainischer Flagge über dem „Monument des Mutterlands“ in Kiew. © Dimitar Dilkoff/afp
Hier wurde im September in der Stadt Kupiansk in der Kharkiv Region eine Brücke bombadiert
Im September begannen die Truppen Wladimir Putins, die Infrastruktur der ukrainischen Städte unter Beschuss zu nehmen. In der Stadt Kupiansk in der Region Kharkiw bombardierte Moskau eine Brücke. An vielen anderen Städten versuchten die russischen Streitkräfte, die Energieversorgung zu stören. © Yasuyoshi Chiba/afp
Statt eines kurzen Angriffskriegs, den der russische Präsident Wladimir Putin geplant hatte, dauert der Krieg immer noch an.
Weil die Erfolge in der Ukraine ausblieben, benötigten die russischen Truppen immer mehr Rekruten für die Front. Präsident Wladimir Putin verkündete deshalb eine Teilmobilisierung im eigenen Land. Tausende junger Männer mussten sich wie dieser Mann in der Stadt Kineschma von ihren Müttern verabschieden und in den Ukraine-Krieg ziehen. © Vladimir Smirnov/imago
Hier sieht man Putin bei einer Ansprache auf einem großen Screen auf dem Roten Platz anlässlich der Annexion von vier Regionen der Ukraine, die von russischen Truppen im September besetzt waren
Im Osten der Ukraine schuf Wladimir Putin Ende September Tatsachen. Vier Regionen des Landes, die zuvor ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, wurden annektiert. Anlässlich der Gebietsgewinne richtete sich Putin in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung Russlands. Zumindest auf dem Roten Platz in Moskau wurde Putins Rede frenetisch bejubelt. © Alexander Nemenov/afp
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und der annektierten Krim-Halbinsel. Russland versprach, die Täter zu finden, ohne die Ukraine sofort zu beschuldigen. © Uncredited/afp
Ukrainische Artilleristen feuern eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk Ende Oktober während des russischen Einmarsches in die Ukraine
Ebenfalls im Oktober gelingt es der Ukraine, an vielen Frontabschnitten vorzurücken. Das gelingt den Streitkräften vor allem dank der Unterstützung aus dem Westen, die immer mehr schweres Gerät in den Konflikt liefert. Hier feuern ukrainische Artilleristen eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk ab. © Dimitar Dilkoff/afp
Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern
Mitte November gelingt den ukrainischen Truppen ein großer Erfolg. Sie können die Hafenstadt Cherson im Südosten des Landes zurückerobern. Die Millionenmetropole besitzt neben hohem strategischem auch symbolischen Wert im Kampf gegen Russland. Ein Bewohner feiert die Befreieung mit erhobenem Daumen im Zentrum der Stadt. © Celestino Arce Lavin/dpa
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. Russland attackierte die Ukraine mit einem massiven Angriff auf die zivile Infrastruktur, wodurch Millionen von Haushalten ohne Strom blieben. Unmittelbar nach dem Vorfall gab es Befürchtungen, dass es sich um eine neue Eskalation des Konflikts handeln könnte, doch am 16. November 2022 gab Polen bekannt, dass das Geschoss wahrscheinlich von der ukrainischen Luftabwehr stammte. Diese Theorie wurde dann auch von Washington bestätigt. © Wojtek Radwanski/Damien Simonart/afp
ein Werk des britischen Straßenkünstlers Banksy auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion
Auch Banksy besuchte die Ukraine inmitten des Krieges. Ein am 17. November 2022 aufgenommenes Foto zeigt ein Werk des britischen Straßenkünstlers auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Ukraine sich auf einen Winter des Krieges einstellen wird müssen. © Sergei Supinsky/afp
Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten
Weitere harte Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Sogar Kernkraftwerke werden zum Ziel russischer Raketen. Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten, der durch Beschuss im Zuge der russischen Militäroperation in der Ukraine in Enerhodar beschädigt wurde. © Alexey Kudenko/imago
Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022
Kleine Momente des Glücks im Wahnsinn des Krieges: Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022, als die Stadt nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur von einem geplanten Stromausfall betroffen ist. © Yuriy Dyachyshyn/afp
Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine
Für einen Augenblick darf dieses Mädchen einfach Kind sein. Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine © Dimitar Dilkoff/afp
Ukraine-Krieg - Jahrestag Kriegsbeginn- Kiew
Ukrainische Soldaten erinnern am 24. Februar 2023 an der Sophienkathedrale in Kiew an den Beginn des Ukraine-Kriegs ein Jahr zuvor. © Kay Nietfeld/dpa
Ukraine-Krieg - Orthodoxe Ostern in Saporischschja
Die kirchlichen Rituale werden in der Ukraine auch im April 2023 befolgt: Orthodoxe christliche Priester und Gläubige bei der Segnung der traditionellen Osterkörbe am Ostersonntag in der St. Nikolaus-Kirche in Saporischschja. © Andriy Andriyenko/dpa
Ukraine-Krieg - Ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes
Ukrainische Soldaten gestikulieren im September 2023 auf ihrem Bradley Fighting Vehicle (BFV) in der Frontstadt Orichiw. Aus ihrem amerikanischen Schützenpanzer berichten sie von schweren Gefechten. Seit Kriegsbeginn stand Orichiw unter ständigem Beschuss der russischen Armee. © Oliver Weiken/dpa
Ukraine-Krieg - Kupjansk
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mitte) wird am 30. November 2023 während eines Besuchs in einem Gefechtsstand an der Front in Kupjansk über die Kriegssituation informiert. © dpa
Lwiw
Auch im Dezember 2023 feiern die Menschen in der Ukraine Weihnachten. In Lwiw besuchen sie den Gottesdienst an Heiligabend und bereiten sich darauf vor, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember zu feiern.  © Yuriy Dyachyshyn/AFP
Ukraine-Krieg - Charkiw
Ein großer Haufen Trümmer mit Resten von russischen Raketen liegt in der Stadt Charkiw. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2024 schlug eine russische Rakete in einem Wohngebiet von Chugugyv ein und tötete eine 67-jährige Frau. © Ximena Borrazas/dpa
Charkiw
Trotz Gesprächen über eine Waffenruhe dauert der Ukraine-Blick auch im Jahr 2025 weiter an. Charkiw steht mehrmals schwer unter russischem Beschuss. Das Kunstwerk „Kreuz des Friedens“ mit einem Kruzifix aus 20.000 Fragmenten russischer Artilleriegeschosse wurde vom amerikanisch-ukrainischen Künstler Sergey Melnikoff (besser bekannt als MFF) und dem ukrainischen Künstler Viktor Belchik geschaffen. © Sergey Bobok/AFP
Ukraine-Krieg - Sumy
Bei einem schweren russischen Luftschlag mit ballistischen Raketen gegen die Stadt Sumy kommen am Palmsonntag 2025 mehr als 30 Menschen ums Leben. Mehr als 100 Zivilpersonen werden verletzt. Unter den Toten sind auch Kinder. © Evgeniy Maloletka/dpa

Die Gespräche für Sicherheitsgarantien stünden zwar erst am Anfang und es gebe „ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Sicherheitsgarantien aussehen können“. Für ihn sei es aber wichtig, „dass wir auf der einen Seite eine wirklich starke, auch verteidigungsfähige ukrainische Armee haben“, sagte der SPD-Politiker. „Und das Zweite ist, dass auch hier in der Ukraine die Rüstungsproduktion hochgefahren wird und die Ukraine dadurch in die Lage versetzt wird, sich zu verteidigen und auch abzuschrecken“, fuhr Klingbeil fort.

Ukraine-News: Bundeswehr-Experte kritisiert Aussagen von Trump-Vize Vance

Update, 12.05 Uhr: Laut US-Vizepräsident JD Vance hat Russland bei den Verhandlungen im Ukraine-Krieg bereits große Zugeständnisse gemacht. Dies sagte er im US-Sender NBC News. Dem widerspricht der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr München. Gegenüber Welt TV sagte er: „Alles, was wir nach diesen Gesprächen in Alaska erleben, ist halt genau nicht, dass Russland große Zugeständnisse gemacht hat.“

Russland bestehe weiterhin auf den Donbass und lehne eine Nato-Truppenstationierung in der Ukraine ab. Der Experte betonte, dass Vance nicht an den Alaska-Gesprächen teilgenommen habe. „Deswegen fehlt mir die Fantasie, woher J.D. Vance die Informationen nimmt, dass die Russen große Zugeständnisse gemacht haben“, sagte Masala.

Ukraine-News: Russland will in Donezk weiter vorgerückt sein

Update, 10 Uhr: Während diplomatische Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Krieges andauern, behauptet Russland einen weiteren Vormarsch. Dem von Moskau ernannten Donezk-Gouverneur Denis Puschilin zufolge rücken russische Truppen in der Region weiter vor. „Wir sehen die Befreiung von Siedlungen in Richtung Kostjantyniwka. Wir sehen, dass unsere Gruppen bereits am Rande von Konstantinovka selbst vordringen und den Feind zerstreuen“, sagte er laut Staatsmedien. Kreml-Chef Wladimir Putin fordert die Kontrolle über den gesamten Donbass, welches die Regionen Luhansk und Donezk umfasst.

Update, 7.45 Uhr: Bei seinem Besuch in Kiew hat Lars Klingbeil deutlich gemacht, dass Deutschland weiter fest zur Ukraine steht. Putin solle sich keinerlei Illusionen machen, dass Deutschlands Unterstützung für die Ukraine bröckeln könne. „Im Gegenteil: Wir bleiben weltweit der zweitgrößte und in Europa der größte Unterstützer der Ukraine“, so Klingbeil. „Als Finanzminister bringe ich damit heute auch die klare Zusage mit: Die Ukraine kann sich weiter auf Deutschland verlassen.“

Update, 7.00 Uhr: Lars Klingbeil ist am Morgen zu einem überraschenden Besuch in der Ukraine eingetroffen. „Es liegt nun an Russland, endlich ein ernsthaftes Interesse an einem gerechten Frieden zu zeigen“, sagte der Vizekanzler nach seiner Ankunft in Kiew. Russlands Präsident Wladimir Putin müsse den seit mehr als drei Jahren währenden Krieg gegen die Ukraine beenden. „Es geht um die ukrainische, aber auch um die europäische Sicherheit.“ Es brauche „verlässliche Sicherheitsgarantien, die einen dauerhaften Frieden für die Ukraine gewährleisten“, erklärte Klingbeil.

Lage im Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff aus Russland

Update, 6.15 Uhr: Das russische Militär hat einen massiven Drohnenangriff auf die Städte Sumy und Romny gestartet. Dabei wurden nach Behördenangaben mindestens zehn Einschläge registriert, es gebe Brände in mehreren Wohnhäusern. Über mögliche Opfer ist bisher noch nichts bekannt.

Update vom 25. August, 5.10 Uhr: Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zwei ukrainische Drohnen im Anflug auf die Hauptstadt abgeschossen. „Die Rettungskräfte sind am Absturzort der Trümmer im Einsatz“, teilt Sobjanin auf Telegram mit. 

Update, 17.22 Uhr: Die USA haben den Verkauf von 3350 luftgestützten Waffensystemen mit erweiterter Reichweite (ERAM) an die Ukraine genehmigt. Die Marschflugkörper sollen laut Wall Street Journal in sechs Wochen eintreffen und haben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.

Das Pentagon muss jeden Einsatz der ERAM genehmigen. Das Waffenpaket kostet 730 Millionen Euro. Die USA verkaufen die Marschflugkörper zunächst an Europa, von dort gehen sie an die ukrainische Armee weiter. Der Plan stammt bereits aus dem Sommer 2024 unter Präsident Joe Biden und wurde nun reaktiviert.

Militärhilfe für Ukraine wird durch norwegische Patriot Systeme verstärkt

Update, 15.50 Uhr: Bei der Militärhilfe für die Ukraine gemeinsam mit Deutschland hat sich Norwegen am Sonntag zu einem Beitrag von umgerechnet fast 600 Millionen Euro bereit erklärt. Dadurch sollten der Ukraine zwei komplette Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot zur Verfügung gestellt werden, erklärte die norwegische Regierung am Sonntag. Die Systeme seien derzeit in Deutschland und würden „so bald wie möglich“ an die Ukraine geliefert, hieß es.

Die USA werden den Angaben zufolge die übergebenen Patriot-Systeme ersetzen, und Norwegen wird finanziell im Rahmen seines mehrjährigen Hilfspakets für die Ukraine beim Ersatz mitwirken.

Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene

Update, 14.30 Uhr: Russland und die Ukraine haben laut Angaben der russischen Regierung jeweils 146 Gefangene ausgetauscht. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Vermittelt worden sei der Tausch von den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie das Ministerium weiter mitgeteilt habe, stammten die freigelassenen Russen zum Teil aus der Grenzregion Kursk. Die Soldaten befänden sich in Belarus und würden psychologisch und medizinisch betreut.

Update vom 24. August, 12.50 Uhr: Russlands Außenminister Sergej Lawrow wirft den westlichen Verbündeten der Ukraine vor, Friedensgespräche zu verhindern. „Sie suchen nur nach einem Vorwand, um Verhandlungen zu blockieren“, sagte Lawrow in einem am Sonntag auf Telegram veröffentlichten Interview mit dem staatlichen TV-Sender Rossija. Er kritisierte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dafür, dass er „hartnäckig darauf besteht, Bedingungen stellt und um jeden Preis ein sofortiges Treffen“ mit Kremlchef Wladimir Putin verlange.

Die bisherigen Treffen zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Konfliktes hätten „sehr gute Ergebnisse gebracht“, erklärte der russische Außenminister. Wenn andere westliche Staaten mit weiteren Sanktionen drohten, sei dies „der Versuch, diesen Prozess zu stören“. „Wir hoffen, dass diese Versuche scheitern“, sagte Lawrow.

Verbündete der Ukraine werfen dagegen Moskau vor, kein Interesse an wahrhaftigen Friedensgesprächen zu zeigen. US-Präsident Trump hatte zuletzt berichtet, dass Wladimir Putin einem Treffen mit Selenskyj zugestimmt habe, was der Kreml kurz darauf wieder zurücknahm. Europa und andere Staaten wollen mit Sanktionen Druck auf Russland ausüben, um Verhandlungen im Ukraine-Krieg so schnell wie möglich abzuhalten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Benjamin Applebaum/Dod

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