Aktuelle Lage
Ukraine-Krieg: Trump schließt US-Soldaten für Friedenstruppe aus – hält sich aber Luftunterstützung offen
News zur Lage im Ukraine-Krieg: Viele Fragen zu Sicherheitsgarantien weiter offen. Kretschmer gegen deutsche Bodentruppen Der Live-Ticker.
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Update, 8.45 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 920 russische Soldaten verloren. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der russischen Verluste auf rund 1.072.700 Soldaten. Mit Verlusten sind stets getötete oder schwer verwundete Soldaten gemeint. Die Zahlen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Lage im Ukraine-Krieg: Trump schließt US-Soldaten für Friedenstruppe aus
Update, 7.30 Uhr: Weiterhin unklar ist, wie konkret die Sicherheitsgarantien für die Ukraine aussehen könnten. Klar ist allerdings inzwischen, dass es keine US-Soldaten in einer möglichen Friedenstruppe geben wird. Donald Trump schloss das kategorisch aus. Allerdings könnten die USA Unterstützung in der Luft leisten, sagte Trump dem TV-Sender Fox News. Er habe dies als „Option und Möglichkeit“ gemeint, stellte später die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, klar.
Ukraine-Verhandlungen in Washington: Trump-Gipfel mit Merz und Co. in Bildern




Lage im Ukraine-Krieg: Grünen-Politiker fordern Druck auf Putin
Update, 6.40 Uhr: Politiker der Grünen haben mehr Druck auf Wladimir Putin gefordert. „Die Bedingungen, die Putin bisher aufgestellt hat, sind absolut inakzeptabel und würden zum Ende der Ukraine führen“, mahnte Außenpolitiker und Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Osteuropa-Beauftragte der Grünen, Robin Wagener sagte den Funke-Zeitungen: „Für einen erfolgreichen Friedensprozess braucht es Druck aus Europa.“ Wagener forderte ein „härteres Vorgehen gegen die Schattenflotte, die eingefrorenen russischen Staatsmilliarden müssen für die Ukraine genutzt werden.“
Lage im Ukraine-Krieg: Kretschmer gegen deutsche Bodentruppen in der Ukraine
Update, 5.40 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ist gegen deutsche Bodentruppen in der Ukraine. „Dass deutsche Soldaten in der Ukraine kämpfen, darf kein Thema sein“, sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende dem Spiegel. Deutschland könne seiner Ansicht nach die Sicherheit in der Ukraine nicht gewährleisten. „Dafür fehlen der Bundeswehr die Voraussetzungen“, sagte Kretschmer.
Update vom 20. August, 5.00 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat noch einmal bestätigt, dass Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj im Moment dabei seien, ein Treffen zu organisieren. „Sie sind dabei, es zu vereinbaren“, sagte Trump in einem Radiointerview und fügte hinzu, er wolle, dass das Töten aufhören müsse.
Lage im Ukraine-Krieg: Belarus soll Treffen zwischen Putin und Selenskyj-Treffen vermitteln
Update, 22.17 Uhr: Für ein mögliches Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bringt ein weiterer Machthaber sein Land als Austragungsort ins Spiel: Belarus sei bereit, ein Treffen zu organisieren, zitierte die russische Zeitung Wedomosti die Sprecherin des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, Natalia Ejsmont.
Mit US-Präsident Donald Trump habe der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko diese Möglichkeit bislang jedoch nicht besprochen. Trump hatte noch am Freitag vor dem Alaska-Gipfel mit Lukaschenko telefoniert. Minsk gilt als engster Verbündeter Moskaus und unterstützt Russland im Ukraine-Krieg.
Update, 21.12 Uhr: Nach Angaben des Weißen Hauses, hat Russlands Präsident Wladimir Putin einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zugestimmt. Sprecherin Karoline Leavitt antwortete in Washington auf wiederholtes Nachhaken von Reportern auf die Frage, ob Putin ein direktes Treffen in den kommenden Wochen „versprochen“ habe: „Das hat er.“ Moskau hatte sich mit Blick auf eine Zusage bislang zurückhaltend gezeigt. Nach Ansicht Moskaus müssen zuerst Delegationen auf unterer Ebene eine Vereinbarung aushandeln.
Die Planungen für ein bilaterales Treffen zwischen dem russischen Präsidenten und Selenskyj seien derzeit „im Gange“, wobei „viele Optionen“ diskutiert würden, so die Pressesprecherin des Weißen Hauses. Sie lehnte es wiederholt ab, Fragen zu konkreten Orten zu beantworten. Laut Politico-Bericht plant das Weiße Haus ein mögliches Treffen in der ungarischen Hauptstadt Budapest, so ein Beamter der Trump-Regierung und eine der Regierung nahestehende Person.
Lage im Ukraine-Krieg: Video-Schalte der Nato-Generalstabschefs geplant
Update, 20.11 Uhr: Die Generalstabschefs der 32 Nato-Staaten haben für Mittwoch eine Videoschalte zur Lage in der Ukraine anberaumt. Das teilte der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, Guiseppe Cavo Dragone, auf X mit. Der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Europa, der US-General Alexus Grynkewich, soll den Ausschuss demnach über die „aktuelle Sicherheitslage“ vor dem Hintergrund der Ukraine-Verhandlungen informieren.
Lage im Ukraine-krieg: Bundeswehr für Friedensmission – Kiesewetter fordert klare Linie gegen Putin
Update, 19.04 Uhr: Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat sich für eine Teilnahme der Bundeswehr an einer möglichen Friedensmission in der Ukraine ausgesprochen. „Dafür ist die Bundeswehr da“, sagte er der Kölnischen Rundschau angesichts der von Bundesaußenminister Johannes Wadephul (CDU) geäußerten Bedenken. „Selbstverständlich müsste Deutschland als politisch und wirtschaftlich stärkstes Land in Europa ebenfalls einen Beitrag leisten.“ Allerdings brauche die Bundeswehr wesentlich mehr Personal. Deshalb müssten die Wehrpflicht wieder eingesetzt oder ein Gesellschaftsdienst etabliert werden.
Kiesewetter betonte aber auch: „Die einzig glaubwürdige und tragfähige Sicherheitsgarantie für die Ukraine ist die Nato-Mitgliedschaft, weil nur diese einen nuklearen Schutz vor der nuklearen Erpressung und Bedrohung durch Russland bietet. Ein aktuell unrealistischer Waffenstillstand müsste dennoch von zumindest europäischen Truppen abgesichert sein.“ Zu russischen Einwänden meinte er: „Russland ist der Aggressorstaat. Wieso sollten wir auf das OK aus Moskau warten?“
Update, 18.08 Uhr: Donald Trump hat die geplanten Sicherheitsgarantien für die Ukraine präzisiert. Dem Sender Fox News sagte er, die USA könnten im Fall eines Friedensschlusses der Ukraine mit Russland europäische Friedenstruppen aus der Luft absichern. Eine Entsendung von US-Soldaten in die Ukraine schloss er jedoch erneut aus.
Trump sagte über die sogenannte Koalition der Willigen in Europa: „Wenn es um Sicherheit geht, sind sie bereit, Leute am Boden einzusetzen“. Die USA seien ihrerseits „bereit, ihnen bei Dingen zu helfen, insbesondere aus der Luft“. Denn niemand in Europa verfüge über Ausrüstung wie die USA. Trump sagte weiter, Frankreich, Deutschland und Großbritannien wollten Bodentruppen in die Ukraine entsenden. Er glaube nicht, dass dies ein Problem für den russischen Präsidenten Wladimir Putin wäre. „Putin ist kriegsmüde“, betonte Trump.
Lage im Ukraine-Krieg: Koalition der Willigen will Prozess voranbringen
Erstmeldung vom 19. August: Kiew/Moskau – Nach dem Ukraine-Gipfel im Washington, D.C. will die sogenannte Koalition der Willigen ihren Teil zu einem schnellen Frieden beitragen. Dazu werden sich einige Vertreter der Koalition mit ihren US-Partnern treffen, um Sicherheitsgarantien für eine Zeit nach dem Ukraine-Krieg zu konkretisieren.
Es werde dabei auch darum gehen, die Vorbereitungen für den Einsatz von Friedenstruppen im Falle einer Waffenruhe voranzubringen, erklärte der britische Premier Keir Starmer nach einer Videoschalte von rund 30 Staats- und Regierungschefs.
Bei den von Starmer und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron geleiteten Beratungen ging es auch darum, wie weiter Druck auf Russland ausgeübt werden kann, etwa mit neuen Sanktionen. Präsident Wladimir Putin müsse zeigen, „dass er bereit sei, ernsthafte Schritte zur Beendigung seiner illegalen Invasion zu unternehmen“, hieß es.
Donald Trump hatte am Montag auf dem Ukraine-Gipfel erklärt, dass er ein Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj arrangieren wolle. Geht es nach dem US-Präsidenten, dann schon innerhalb der nächsten zwei Wochen.
Die Schweiz hat sich derweil bereit erklärt, einen solchen Ukraine-Gipfel auszurichten. Trotz Sanktionen und eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs gegen ihn könne Putin einreisen, sagte Außenminister Ignazio Cassis. Einer Person, die zu einer Friedenskonferenz komme, könne vorübergehend Immunität gewährt werden.
Lage im Ukraine-Krieg: Europa und USA verhandeln über Sicherheitsgarantien
Auch beim Thema Sicherheitsgarantien für die Ukraine gibt es Bewegung. Donald Trump sprach in Washington von Sicherheitsgarantien europäischer Staaten „mit einer Koordinierung mit den USA“. Selenskyj erklärte, die westlichen Verbündeten würden innerhalb von zehn Tagen ihre Sicherheitsgarantien für Kiew ausarbeiten. Es sei wichtig, dass sich die USA an diesen Sicherheitsgarantien beteiligten.
Eine Waffenruhe wurde zunächst jedoch nicht vereinbart. Trump hatte sich zuletzt davon distanziert und stattdessen den Abschluss eines Friedensabkommens gefordert, während die Gefechte fortgeführt werden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte auf dem Ukraine-Gipfel seine Forderung nach einer Waffenruhe und warnte, der Ukraine dürften „keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden“. (red mit Agenturen)
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