Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Reden vor Top-Militärs
Trumps Lügen bei Rede vor US-Generälen entlarvt: „Hat mich fünf Sekunden googlen gekostet“
800 Generäle versammeln sich auf Befehl Trumps in Virginia. Verteidigungsminister Hegseth sorgte mir einer martialischen Rede für Aufsehen.
Update, 14:01 Uhr: Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump bei dem Treffen führender US-Militärs, warnt Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom: „Diese Rede sollte jeden erschrecken, der sich um unser Land sorgt.“ Der US-Präsident hatte in seiner Ansprache das Militär auf einen „Krieg“ in den Vereinigten Staaten eingestimmt: Das Militär müsse den „Feind im Inneren“ bekämpfen. Zudem deutete er an, dass das US-Militär „gefährliche Städte als Übungsgelände“ nutzen könnte.
Newsom schreibt zu den Aussagen des US-Präsidenten in einem Post auf der Plattform X: „Unseren Städten den Krieg zu erklären und unsere Truppen als politische Schachfiguren zu benutzen, ist das, was Diktatoren tun.“ Trump wirft er vor: „Dieser Mann kümmert sich um nichts anderes als sein eigenes Ego und seine Macht.“ Newsom gilt als möglicher Kandidat der Demokraten für die nächste US-Präsidentschaftswahl und äußert regelmäßig deutliche Kritik an Trump.
Update, 12:30 Uhr: Der CNN-Faktenchecker Daniel Dale hat Donald Trump nach dessen Rede vor hochrangigen Militärbeamten in Quantico, Virginia, zahlreiche Falschaussagen vorgeworfen. „Das hat mich etwa fünf Sekunden gekostet, um es bei Google zu finden“, sagte Dale dem Sender über eine von Trumps Behauptungen. Trump hatte unter anderem fälschlicherweise behauptet, Joe Biden habe „niemals“ gesagt, die USA hätten „das stärkste Militär“. Dale zitierte jedoch einen Ausspruch Bidens aus 2023: „Unser US-Militär ist das stärkste Militär in der Geschichte der Welt, nicht nur das stärkste der Welt, sondern in der Geschichte der Welt.“ Weitere falsche Angaben, die Dale listete, betrafen die NATO, die Space Force, den Ukraine-Krieg, die Migration, den Drogenkonsum in den USA, die Lage in Portland und die US-Wahl 2020. Außerdem sagte Trump, er habe „sieben Kriege beendet“, darunter Konflikte im Kosovo, im Kongo und in Pakistan.
US-Militärtreffen: Senatorin fordert Hegseth-Rücktritt und kritisiert Trump
Update, 10:22 Uhr: Nach dem US-Militärtreffen am Dienstag fordert die demokratische US-Senatorin Tammy Duckworth den Rücktritt von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der Republikaner sei „der am wenigsten qualifizierte Verteidigungsminister der Geschichte“, zitiert die Zeit die Kriegsveteranin: Mit dem seltenen Treffen der höchsten US-Militärführung habe Hegseth Steuergeld verschwendet.
Auch an US-Präsident Donald Trump richtete die Demokratin Kritik: Trumps Vorschlag, US-Städte als Übungsgelände für das Militär zu nutzen, bezeichnete sie als „unamerikanisch“.
Donald Trumps Kabinett: Liste voller skandalöser Überraschungen
Treffen der US-Militärspitzen: Trump stimmt auf Krieg in den USA ein – „Feind im Inneren“ bekämpfen
Update, 1. Oktober, 5:00 Uhr: Donald Trump hat die Militärspitze auf einen „Krieg“ in den Vereinigten Staaten eingestimmt. Das Militär müsse den „Feind im Inneren“ bekämpfen, sagte Trump bei seiner Rede vor hunderten Generälen und Admirälen auf dem Militärstützpunkt Quantico. Er warf „radikalen linken Demokraten“ erneut vor, von ihnen regierte Städte wie San Francisco, Chicago oder New York unkontrollierter Kriminalität und Einwanderung preisgegeben zu haben. Er verwies auf ein kürzlich unterzeichnetes Dekret zum Aufbau einer „schnellen Einsatztruppe, die Bürgerunruhen niederschlagen kann“.
Update, 21:58 Uhr: Die Reden von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Präsident Donald Trump haben Eindruck hinterlassen – wenn auch negativen. „Das hätte auch eine E-Mail sein können“, zitierte Politico etwa einen Verteidigungsbeamten. Ein weiterer nannte die Veranstaltung demnach eine „totale Geldverschwendung“.
Trump schlägt US-Militär vor, „gefährliche Städte als Übungsgelände“ zu nutzen
Update, 16:40 Uhr: Donald Trump hat in seiner Rede angedeutet, dass das US-Militär „gefährliche Städte als Übungsgelände“ nutzen könnte. „Denn wir werden sehr bald nach Chicago gehen, das ist eine große Stadt mit einem inkompetenten Gouverneur“, so Trump, der sich seit geraumer Zeit in einer Fehde mit Illinois-Gouverneur JD Pritzker befindet. Auch sprach sich der US-Präsident für noch mehr Befugnisse für Soldaten und Nationalgardisten aus. Etwa bei Protesten sollten sie „verdammt noch mal tun, was sie wollen“, wird der US-Präsident von CNN zitiert.
Trump und Hegseth ordnen „ideologische Wende“ des US-Militärs an
Update, 16.17 Uhr: US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben eine ideologische Wende in den Streitkräften der USA angekündigt. Die Armee müsse „Jahrzehnte des Niedergangs“ rückgängig machen und alle Programme für Gleichstellung sowie gegen Diskriminierung würden beendet, sagte Hegseth am Dienstag vor Militärvertretern. „Wir erwecken den Kriegergeist neu“, bekräftigte Trump auf dem Militärstützpunkt Quantico. Der Präsident ordnete zudem den Einsatz der Nationalgarde in Portland an und begründete dies mit Protesten gegen die Einwanderungspolizei.
Hegseth bezeichnete Beförderungen nach Hautfarbe und Geschlecht als „ideologischen Müll“.„Wenn das bedeutet, dass sich für einige Kampfaufgaben keine Frauen qualifizieren, dann sei es so“, betonte er. Trump schwor die Befehlsträger auf alte Kriegszeiten ein. „Wir haben den Ersten Weltkrieg gewonnen, wir haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben alles dazwischen und alles davor gewonnen“, sagte der Präsident auf dem Militärstützpunkt Quantico im US-Bundesstaat Virginia südlich von Washington. „Wir haben nur gewonnen, und dann sind wir auf gewisse Weise ‚woke‘ geworden“, sagte der Republikaner.
Trumps Verteidigungsminister stellt klar: US-Generäle sollen sich „auf den Krieg vorbereiten“
Update, 15:42 Uhr: Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei einem seltenen Treffen der höchsten US-Militärführung eine kämpferische Rede gehalten und die Generäle aufgefordert, „sich auf den Krieg vorzubereiten“. „Von diesem Moment an ist die einzige Mission des neu wiederhergestellten Kriegsministeriums folgende: Kriegsführung“, sagte Hegseth laut Newsweek und bezog sich dabei auf die neue Bezeichnung der Trump-Regierung für das Verteidigungsministerium.
In derselben Ansprache kritisierte der Minister scharf „dicke Generäle und Admiräle“ und kündigte verschärfte Fitness-Standards für alle Streitkräfte an. „Es ist völlig inakzeptabel, dicke Generäle und Admiräle in den Gängen des Pentagons zu sehen“, erklärte Hegseth und forderte, dass Soldaten in Kampfeinheiten künftig nach dem „höchsten männlichen Standard“ bewertet werden.
Trump und Hegseth halten „Kriegerethos“-Rede: alle Informationen vorab
Erstmeldung vom 30. September: Quantico – Ein historisches Ereignis steht heute auf der Militärbasis in Quantico, Virginia, bevor: Donald Trump (US-Präsident) und Pete Hegseth (Verteidigungsminister) werden vor Hunderten der ranghöchsten US-Militärführer sprechen. Das Treffen, das für Dienstag angesetzt ist, gilt als beispiellos in seiner Größe und seinem Umfang, wie der TV-Sender ABC News berichtet.
Hegseth hatte die Generäle und Admiräle des US-Militärs aus aller Welt mit kurzer Vorlaufzeit nach Virginia beordert. Einen Grund gab Hegseth, der von der Trump-Administration seit kurzem zum Kriegsminister tituliert wurde, nicht an. Erst später wurde bekannt, dass der Verteidigungsminister eine Live-Rede zum „Kriegerethos“ halten will, wie die New York Times meldet.
Trump und Hegseth live: Präsident hält Rede vor US-Generälen
Trump kündigte erst am Wochenende seine Teilnahme an dem Treffen an. Gegenüber dem TV-Sender NBC News erklärte der Präsident, er und Hegseth würden „darüber sprechen, wie gut es uns militärisch geht, dass wir in großartiger Verfassung sind und über viele gute, positive Dinge sprechen“. Trump verwendete den Begriff „Esprit de Corps“ und betonte, darum gehe es bei dem Treffen.
Das Ereignis findet auf der Marine Corps Base in Quantico statt und soll laut ABC News möglicherweise nur etwa 30 Minuten dauern. Alle Admiräle und Generäle in Führungspositionen wurden zusammen mit ihren ranghöchsten Unteroffizieren eingeladen, wie Pentagon-Vertreter bestätigten. Nach Informationen von CNN soll das Treffen einer „Motivationsveranstaltung“ ähneln, bei der Hegseth die Bedeutung des „Kriegerethos“ unterstreichen und eine neue Vision für das US-Militär skizzieren wird. Der Verteidigungsminister, der den Slogan „Make America Lethal Again“ verwendet, will laut den Quellen neue Standards für Bereitschaft, Fitness und Auftreten vorstellen, die die Offiziere befolgen und durchsetzen sollen.
Marine Corps Base Quantico
Die Marine Corps Base Quantico ist eine der größten Militärbasen des US Marine Corps und liegt im Prince William County im US-Bundesstaat Virginia, nahe der Kleinstadt Fredericksburg. Die Basis erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 255 Quadratkilometern und fungiert als eines der Hauptausbildungszentren der Marines. Quantico beherbergt über 12.000 Personen, darunter militärisches Personal, Zivilangestellte und deren Familienmitglieder, und verfügt über ein jährliches Budget von etwa 300 Millionen US-Dollar.
Die Militärbasis dient als zentrales Entwicklungszentrum für Kampfstrategien des Marine Corps und beherbergt das Marine Corps Research Center, das insbesondere im Bereich der Telekommunikation forscht. Neben ihrer Funktion als Marine-Stützpunkt ist Quantico auch Sitz des Hauptforschungs- und Trainingszentrums des FBI, das über eine Übungsstadt, verschiedene Laboratorien und Ausrüstungstestgelände verfügt. Die Basis fungiert zudem als Haupttrainingsanlage der Drogenfahndungsbehörde DEA.
Eine besondere Bedeutung erhält Quantico durch die dort stationierte Einheit HMX-1, die für den Hubschraubertransport des US-Präsidenten mit dem Marine One verantwortlich ist. Die Basis beherbergt außerdem das FBI-Geiselbefreiungsteam und das Command and Staff College des US Marine Corps. Am Eingang der Basis steht eine Replik des US Marine Corps War Memorial, und das öffentlich zugängliche Museum des Marine Corps befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Der Ort Quantico ist fast vollständig von der Militärbasis und dem Potomac River umgeben, wodurch der Zugang nur durch die Basis oder über den Fluss möglich ist.
Verwendete Quelle: Wikipedia
Trump kündigt Rede zum „Kriegerethos“ vor US-Generälen an
Ein hochrangiger Regierungsvertreter sagte der New York Times, eines der Hauptziele der Versammlung sei es, „unsere Kämpfer für die neue Haltung des Ministeriums zu begeistern“. Das Pentagon hatte das Verteidigungsministerium kürzlich in „Kriegsministerium“ umbenannt, wie Reuters berichtet.
Die kurzfristige Einberufung einer so großen Anzahl von Militärführern hat bei Experten und in militärischen Kreisen für Spekulationen und Besorgnis gesorgt. Mark Cancian vom Center for Strategic and International Studies, ein pensionierter Marine-Oberst, sagte ABC News: „Was rätselhaft ist, ist, warum es so kurzfristig ist, warum es persönlich stattfindet und was sonst noch involviert sein könnte.“ Der italienische Admiral Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, bezeichnete das Treffen als ungewöhnlich und erklärte laut ABC News, er habe „in 49 Dienstjahren so etwas noch nie gesehen“.
Trumps Rede zum „Kriegerethos“ live im TV und Livestream?
Bislang wurde nicht offiziell bestätigt, ob das Treffen live im Fernsehen oder per Livestream übertragen wird. Das Pentagon hält sich mit Details zum Ablauf und zur medialen Berichterstattung bedeckt. Pentagon-Sprecher haben lediglich bestätigt, dass Hegseth „seine ranghöchsten Militärführer ansprechen wird“, wie die New York Times berichtet. Trumps Kriegsminister hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrere weitreichende Personalmaßnahmen durchgeführt, darunter Entlassungen hochrangiger Militärführer und Kürzungen bei der Anzahl der Generaloffiziere,.
Während sich Trump und Hegseth mit ihrer Militärführung in Virginia treffen, geht in der Hauptstadt Washington DC weiter die Angst vor einem Shutdown um. Noch haben Demokraten und Republikaner keine Einigkeit erzielen können. Dem Land droht daher weiter ein Regierungsstillstand. (Verwendete Quellen: ABC News, CNN, Reuters, AP) (dil)