Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Viele ranghohe Vertreter getötet

Trump nennt konkreten Zeitraum für Ende des Iran-Kriegs – und spricht über weitere Ziele

Donald Trump stellt die USA auf einen längeren Militäreinsatz gegen den Iran ein und warnt bereits vor weiteren Opfern.

Die USA und Israel griffen am vergangenen Samstagmorgen (28. Februar) den Iran an. US-Präsident Donald Trump rechnet mit einem bis zu vierwöchigen Militäreinsatz. In einem Interview mit der britischen Zeitung Daily Mail sagte er: „Es war schon immer ein etwa vierwöchiger Prozess, also – so stark er auch ist, es ist ein großes Land, es wird vier Wochen dauern – oder weniger.“ Am Vortag hatte Trump noch zu Axios gesagt, er könne „aufs Ganze gehen und die komplette Sache übernehmen oder es in zwei oder drei Tagen beenden“. Nach dem Tod von drei US-Militärangehörigen drohte der US-Präsident laut Daily Mail zudem mit „Rache“ und warnte, es werde „leider wahrscheinlich“ weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben.

US-Präsident Donald Trump bei seiner Ankunft am 1. März 2026 auf der Joint Base Andrews nach dem Ausstieg aus der Air Force One. Die USA und Israel starteten am 28. Februar massive Angriffe gegen den Iran.

Offenbar stellt sich auch Israel auf längere Angriffe ein. „Israel hatte sich dazu noch nicht geäußert, hat aber heute zusätzliche 100.000 Reservisten eingezogen“, kommentierte die Iran-Expertin Natalie Amiri im Gespräch mit ORF eine mögliche Dauer. Das bedeute, es sei nicht klar, wie intensiv und mit welchem Ziel die Angriffe durchgeführt würden. „Ist das Ziel Regime-Change oder will man das Regime so schwächen, um es wieder an den Verhandlungstisch zu bringen?“, so Amiri weiter. Unklar sei auch, wie das Regime reagiere, wenn einer nach dem anderen ermordet werde. „Wie verhalten sich die Sicherheitskräfte, wie verhalten sich die Revolutionsgarde, die Basidsch-Milizen?“

Das sagt Trump über die Ziele der Angriffe im Iran

Der iranische Staats- und Religionsführer Ayatollah Ali Chamenei war bei den Angriffen getötet worden, wie das iranische Staatsfernsehen bestätigte. Dabei sind israelischen Angaben zufolge 40 weitere Mitglieder der iranischen Führung ums Leben gekommen. US-Präsident Trump gab sich nicht überrascht von den Entwicklungen bisher. „Nein, ich denke, es läuft wie geplant. Wissen Sie, abgesehen davon, dass wir ihre gesamte Führung ausgeschaltet haben – viel, viel mehr, als wir gedacht hatten. Es sieht nach 48 aus“, sagte er Daily Mail.

Der Tod von Chamenei und der Führungsriege bedeutet aus Sicht von Experten allerdings noch keinen Regimewechsel. Trump forderte die Revolutionsgarde und die iranische Militärpolizei dringend auf, „die Waffen niederzulegen und volle Straffreiheit zu erhalten oder den sicheren Tod zu riskieren“. Das iranische Volk rief er zum Sturz des Regimes auf. Wie ein Iran ohne das Regime in Zukunft genau aussehen könnte, ist derzeit nicht klar.

Schock-Momente und große Eklats: So turbulent war das Politik-Jahr 2025

Eklat im Oval Office, Demos gegen Friedrich Merz und Putin-Trump-Gipfel in Alaska: Das Politik-Jahr 2025 war von großen Aufregern geprägt.
Eklat im Oval Office, Demos gegen Friedrich Merz und Putin-Trump-Gipfel in Alaska: Das Jahr 2025 war von diesen und weiteren großen Aufregern in der internationalen Politik geprägt. Ein Rückblick in Bildern. © Imago (Montage)
Als US-Präsident vereidigt wurde Trump am  20. Januar 2025 in der Rotunde des Kapitols in Washington, D.C.
Für viele war es ein Schock, dass Donald Trump Ende 2024 zum zweiten Mal die US-Wahl gewann. Als US-Präsident vereidigt wurde Trump am 20. Januar 2025 in der Rotunde des Kapitols in Washington, D.C.  © Imago
Bei seiner Vereidigung im Januar 2025 im Beisein seiner Frau Melania und seiner Kinder sagte Donald Trump, „das ‚Goldene Zeitalter‘ von Amerika beginnt genau jetzt“
Bei seiner Vereidigung im Januar 2025 im Beisein seiner Frau Melania und seiner Kinder sagte Donald Trump: „Das ‚Goldene Zeitalter‘ von Amerika beginnt genau jetzt.“ Seitdem hält der US-Präsident nicht nur sein eigenes Land, sondern die ganze Welt in Atem: zum Beispiel mit exorbitanten Zöllen auf Importe, der Verhaftung von Migranten auf offener Straße und dem Einsatz des Militärs in seinen eigenen Städten.  © imago stock&people
für viele ein Schock und Aufreger zugleich: Trump, selbst milliardenschwerer Immobilien-Mogul, hatte die Tech-Elite und reichsten Männer der USA hinter sich versammelt. Marc Zuckerberg (Meta), Jeff Bezos (Amazon) samt Frau, Sundar Pichai (Google) und Elon Musk (Tesla, Space X).
Dieses Bild von der Vereidigung Trumps 2025 war für viele ein Schock und Aufreger zugleich: Trump, selbst milliardenschwerer Immobilien-Mogul, hatte die Tech-Elite und die reichsten Männer der USA hinter sich versammelt: Marc Zuckerberg (Meta), Jeff Bezos (Amazon) an der Seite seiner Frau, Sundar Pichai (Google) und Elon Musk (Tesla, Space X). © IMAGO/Pool/ABACA
Beim Ball, der in den USA traditionell bei Amtseinführungen von Präsidenten abgehalten wird, tanzte Donald Trump mit seiner Frau Melania.
Beim Ball, der in den USA traditionell bei Amtseinführungen von Präsidenten abgehalten wird, tanzte Donald Trump mit seiner Frau Melania. Es begann ein erstes Regierungsjahr 2025 voller Extreme, Eskalationen und Chaos. © IMAGO/Anna Moneymaker - Pool via CNP
Schock am 22. Januar in Aschaffenburg: Bei einem Messerangriff wurde ein Kleinkind und ein Mann getötet sowie drei weitere Menschen schwer verletzt, darunter ein weiteres Kleinkind.
Schock am 22. Januar in Aschaffenburg: Bei einem Messerangriff wurden ein Kleinkind und ein Mann getötet sowie drei weitere Menschen schwer verletzt, darunter ein weiteres Kleinkind. Der Täter war ein Afghane, der zu jenem Zeitpunkt ausreisepflichtig war. Eine Debatte um illegale Migration in Deutschland beherrschte fortan den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025.  © IMAGO/Michael Bihlmayer
Ein sichtlich erschütterter Merz erklärte bei einer aufsehenerregenden Pressekonferenz am 23. Januar 2025, er werde „von Tag 1 an“ als Kanzler ein „faktisches Einreiseverbot“ für illegale Migranten durchsetzen.
Friedrich Merz, damals noch CDU-Kanzlerkandidat, führte nach dem Attentat in Aschaffenburg die Migration in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes. Bei einer aufsehenerregenden Pressekonferenz am 23. Januar 2025 erklärte er, er werde „von Tag 1 an“ als Kanzler ein „faktisches Einreiseverbot“ für illegale Migranten durchsetzen.  © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Am 29. Januar 2025 trat vor der umstrittenen Abstimmung ein energischer Merz ans Rednerpult im Bundestag, hinter ihm noch die alte Regierung aus Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne). ehrere Anträge zur Migration in Deutschland wollte er auf Teufel komm raus im Bundestag durchbringen – auch unter Inkaufnahme von Stimmen der AfD.
Friedrich Merz entschloss sich in der Folge zu einem drastischen Schritt im Wahlkampf: Mehrere Anträge zur Migration in Deutschland wollte er im Bundestag durchbringen – auch unter Inkaufnahme von Stimmen der AfD. Am 29. Januar 2025 trat vor der umstrittenen Abstimmung ein energischer Merz ans Rednerpult im Bundestag, hinter ihm die alte Regierung bestehend aus Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne).  © IMAGO
Die AfD-Fraktion macht ein Selfie nach der umstrittenen Abstimmung zur Migration im Bundestag am 29. Januar 2025.
Die gemeinsame Abstimmung der CDU unter Merz mit der AfD war für viele in SPD, Grüne und Linke ein Schock im Jahr 2025. Auch Abgeordnete der Union saßen danach im Bundestag wie vom Donner gerührt über ihr eigenes Handeln. Allein die AfD-Fraktion lachte nach der Abstimmung: Gemeinsam mit anderen Abgeordneten machten die AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla ein Selfie. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Unter dem Motto „Wir sind die Brandmauer – Keine Zusammenarbeit mit der AfD“ gingen 2025 Millionen Menschen auf die Straße. Auf dem Bild zu sehen ist der „Aufstand der Anständigen“ in Berlin.
Nach dem Schock der Abstimmung von Merz‘ Union mit der AfD gab es Anfang 2025 massive Proteste in ganz Deutschland. Unter dem Motto „Wir sind die Brandmauer – Keine Zusammenarbeit mit der AfD“ gingen Millionen Menschen auf die Straße. Auf dem Bild zu sehen ist der „Aufstand der Anständigen“ in Berlin.  © IMAGO/Christian Ender
Ein Schock für alle Zuhörer war am 14. Februar 2025 die Rede von US-Vizepräsident JD Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Unter den Verbündeten in Europa sorgte die Rede für helle Aufregung: Vance rechnete in der halbstündigen Rede mit Europa ab.
Ein Schock für alle Zuhörer war am 14. Februar 2025 die Rede von US-Vizepräsident JD Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Unter den Verbündeten in Europa sorgte die Rede für helle Aufregung: Vance rechnete in der halbstündigen Rede mit Europa ab und attestierte ein mangelndes Demokratieverständnis. „Wenn ihr Angst vor euren eigenen Wählern habt, dann gibt es nichts, was Amerika für euch tun kann“, so ein Zitat von Vance, das 2025 in den Köpfen blieb. © IMAGO/Andreas Stroh
Beim Besuch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Oval Office am 28. Februar 2025 kam es zum Eklat. US-Präsident Donald Trump stritt öffentlich mit ihm und warf ihm mangelnde Dankbarkeit vor. Am Ende wurde Selenskyj aus dem Weißen Haus geworfen.
Zwei Wochen später kam der nächste Schock-Moment für die Europäer: Beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office am 28. Februar 2025 kam es zum Eklat. US-Präsident Donald Trump stritt öffentlich mit ihm und warf ihm mangelnde Dankbarkeit vor. Am Ende wurde Selenskyj aus dem Weißen Haus geworfen. Die Welt schaute fassungslos zu.  © IMAGO/JIM LO SCALZO
Bei dem Eklat im Oval Office war Trumps Vize JD Vance bei der öffentlichen Demütigung von Selenskyj ganz vorne dabei. Beobachter sprachen danach von einer bewussten Provokation der Ukraine.
Bei dem Eklat im Oval Office war Trumps Vize JD Vance bei der öffentlichen Demütigung von Selenskyj ganz vorne mit dabei. Beobachter sprachen danach davon, dass der die Ukraine bewusst provozieren wollte. Seit diesem Schock-Moment am 28. Februar zittern viele Staatschefs vor ihren Besuchen im Weißen Haus.  © IMAGO/JIM LO SCALZO
Einen Schock in der Türkei und der ganzen westlichen Welt, löste die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu am 19. März 2025 aus.
Einen Schock in der Türkei und der ganzen westlichen Welt löste die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu am 19. März 2025 aus. Wenige Tage später sollte er zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten nominiert werden und war daher einer der gefährlichsten Gegner für Präsident Recep Tayyip Erdogan. Wegen angeblicher Korruption und Terrorismusunterstützung nahm die Polizei ihn gemeinsam mit 100 weiteren Personen fest. İmamoğlu sitzt bis heute in Haft.  © IMAGO/Tolga Uluturk
Nach der Verhaftung von İmamoğlu demonstrierten hunderttausende Menschen in der Türkei gegen Erdogans Willkür.
Nach der Verhaftung von İmamoğlu demonstrierten hunderttausende Menschen in der Türkei gegen Erdogans Willkür. Auch 100 Tage später gab es noch Proteste von zehntausenden Menschen in Istanbul.  © IMAGO/Abdullah Tepeli
Schock für CDU-Chef Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl im Bundestag am 6. Mai 2025: Der Wahlsieger scheiterte bei der Abstimmung im ersten Wahlgang. Nach dem gescheiterten ersten Wahlgang verließ Merz fluchtartig das Parlament.
Schock für CDU-Chef Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl im Bundestag am 6. Mai 2025: Der Wahlsieger scheiterte bei der Abstimmung im ersten Wahlgang. Zuviele Abgeordnete aus Union und SPD stimmten gegen ihn als Kanzler. Nach dem gescheiterten ersten Wahlgang verließ Merz fluchtartig das Parlament.  © IMAGO/Emmanuele Contini
Charlotte Merz, die Ehefrau von Friedrich Merz, sowie deren Kinder verfolgten das Debakel bei der Kanzlerwahl mit ausdruckslosen Mienen von der Tribüne aus.
Charlotte Merz, die Ehefrau von Friedrich Merz, sowie deren Kinder verfolgten das Debakel bei der Kanzlerwahl mit ausdruckslosen Mienen von der Tribüne aus. Sie hatten sich von dem Tag der Kanzlerwahl anderes erhofft.  © IMAGO
CDU-Chef Friedrich Merz am 6. Mai 2025 einsam und allein im Deutschen Bundestag, nachdem er im ersten Wahlgang bei der Wahl des Bundeskanzlers durchgefallen war.
Ein Bild, das von 2025 bleibt: CDU-Chef Friedrich Merz einsam und allein im Deutschen Bundestag, nachdem er im ersten Wahlgang bei der Wahl des Bundeskanzlers durchgefallen war. Der Tag sollte für ihn nach der gewonnenen Bundestagswahl 2025 eigentlich ein Tag des Triumphs werden.  © IMAGO/Emmanuele Contini
Nach stundenlangen aufgeregten Beratungen in den Fraktionen von Union und SPD gab es am 6. Mai 2025 bei der Kanzlerwahl schließlich ein Aufatmen für Merz und seine Regierung: Im zweiten Wahlgang schaffte er die Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag.
Nach stundenlangen aufgeregten Beratungen in den Fraktionen von Union und SPD gab es am 6. Mai 2025 bei der Kanzlerwahl schließlich ein Aufatmen für Merz und seine Regierung: Im zweiten Wahlgang schaffte er die Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag, danach konnte ihm endlich gratuliert werden.  © IMAGO
Am 21. Mai 2025 kam es zum nächsten Eklat im politischen Jahr: US-Präsident Donald Trump attackierte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa vor versammelter Presse mit Vorwürfen.
Am 21. Mai 2025 kam es zum nächsten Eklat im politischen Jahr: US-Präsident Donald Trump attackierte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa vor versammelter Presse. Trump konfrontierte seinen Gast mit Artikeln und einem Videofilm. Dies sollte nach Darstellung Trumps einen Massenmord an der weißen Bevölkerung Südafrikas belegen. Die Vorwürfe basieren auf einem Verschwörungsmythos, der in rechtsextremen Kreisen in den USA weit verbreitet ist: der sogenannte „weiße Genozid“. © IMAGO/Jim LoScalzo - Pool via CNP
Nach über drei Jahren Ukraine-Krieg wurde Russlands Präsidenten Wladimir Putin am 15. August 2025 in Alaska die Rückkehr auf die politische Weltbühne gewährt: US-Präsident Donald Trump traf ihn in Alaska.
Nach über drei Jahren Ukraine-Krieg wurde Russlands Präsidenten Wladimir Putin am 15. August 2025 in Alaska die Rückkehr auf die politische Weltbühne gewährt: US-Präsident Donald Trump traf ihn in Alaska. Für viele Menschen waren die Bilder vom Putin-Trump-Gipfel in Alaska ein Schock.  © IMAGO/Sergey Bobylev
Unvergessen vom Trump-Putin-Gipfel 2025 in Alaska bleibt der Empfang, den Trump seinem russischen Kollegen gewährte: Er sollte ihm auf dem Flugplatz den roten Teppich aus und klatschte dem russischen Despoten schon von weitem zu.
Unvergessen vom Trump-Putin-Gipfel 2025 in Alaska bleibt der Empfang, den Trump seinem russischen Kollegen gewährte: Er rollte ihm auf dem Flugplatz den roten Teppich aus und klatschte dem russischen Despoten schon von weitem mit Beifall zu.  © IMAGO/Sergey Bobylev
Die Ergebnisse des Treffens von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska fielen enttäuschend aus. Putin konnte auf der anschließenden Pressekonferenz die Agenda bestimmen und seine Sicht auf den Ukraine-Krieg unwidersprochen darstellen.
Die Ergebnisse des Treffens von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska fielen enttäuschend aus. Putin konnte zur Aufregung vieler auf der anschließenden Pressekonferenz die Agenda bestimmen und seine Sicht auf den Ukraine-Krieg unwidersprochen darstellen.  © IMAGO/Anchorage Daily News/TNS/ABACA
Ein absolutes Aufreger-Thema in der Bundespolitik war im Sommer 2025 die geplante Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Sie scheiterte am Widerstand der Union, die sie als zu links empfand. Der Streit um die Richterwahl brachte die Koalition unter Friedrich Merz fast an den Abgrund.
Ein Aufreger-Thema in der Bundespolitik war im Sommer 2025 die geplante Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Sie scheiterte am Widerstand der Union, die sie als zu links empfand. Brosius-Gersdorf zog ihre Kandidatur schließlich freiwillig zurück. Der Streit um die Richterwahl brachte die Koalition unter Friedrich Merz fast an den Abgrund.  © IMAGO/M. Popow
Mit dieser Pressekonferenz Mitte Oktober 2025 in Brandenburg begann in Deutschland eine Zeit wochenlanger Diskussionen und Proteste: Kanzler Friedrich Merz erklärte bei einem Besuch bei Ministerpräsident Dietmar Woidke, es gebe in Deutschland noch „Probleme im Stadtbild“, die Innenminister Dobrindt mit Rückführungen von Migranten zu lösen versuche.
Mit dieser Pressekonferenz Mitte Oktober 2025 in Brandenburg begannen in Deutschland wochenlange Diskussionen und Proteste: Kanzler Friedrich Merz erklärte bei einem Besuch bei Ministerpräsident Dietmar Woidke, es gebe in Deutschland noch „Probleme im Stadtbild“, die Innenminister Dobrindt mit Rückführungen von Migranten zu lösen versuche. Merz war zunächst nicht bereit, sich näher zu erklären. Er sagte stattdessen, man solle „die Töchter“ fragen, die wüssten, was er meine.  © IMAGO/Chris Emil Janssen
Die Äußerungen des Kanzlers zum Stadtbild war für vielen ein Grund, auf die Straße zu gehen: Sie warfen dem Kanzler Rassismus und die Differenzierung von Menschen nach Hautfarben vor. Unter dem Motto „Wir sind die Töchter“ gingen Tausende auf die Straße, so wie hier in Berlin.
Die Äußerungen des Kanzlers zum „Stadtbild“ waren für viele ein Grund, auf die Straße zu gehen: Sie warfen dem Kanzler Rassismus und die Differenzierung von Menschen nach Hautfarbe vor. Zudem fühlten sich viele junge Frauen durch Merz‘ Aussage, die „Töchter“ würden wissen, was er meine, instrumentalisiert. Unter dem Motto „Wir sind die Töchter“ gingen Tausende auf die Straße, so wie in Berlin.  © IMAGO/Carsten Thesing
Begleitet von heftigen Protesten gründete die AfD am 29. November 2025 ihr neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“. In Gießen demonstrierten bis zu 30.000 Menschen gegen die AfD, dabei kam es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Begleitet von heftigen Protesten gründete die AfD am 29. November 2025 ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“. In Gießen demonstrierten bis zu 30.000 Menschen gegen die AfD, dabei kam es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.  © IMAGO/5VISION.NEWS
Einen schockierenden Auftritt legte Alexander Eichwald hin bei der Gründung der neuen AfD-Jugend „Generation Deutschland“ am 30. November 2025 in Gießen: Mit stark rollendem R und NS-Rhetorik erinnerte er an Adolf Hitler.
Einen schockierenden Auftritt legte Alexander Eichwald bei der Gründung der neuen AfD-Jugend „Generation Deutschland“ in Gießen hin: Mit stark rollendem „R“ und NS-Rhetorik erinnerte er an Adolf Hitler. Nach der Aufreger-Rede gab es Rätselraten, ob die Rede ernst gemeint oder Satire war. Zwölf Prozent der AfD-Jugend gaben Eichwald immerhin ihre Stimme für einen Posten im Vorstand. Er muss nun mit dem Ausschluss aus der Partei rechnen. © dpa/X
Ein Schock für Europa war die Bekanntgabe der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA im Dezember 2025: Die Regierung unter Donald Trump sieht darin Europa als Gegner und will den „Widerstand“ gegen den aktuellen Kurs der EU fördern. Von vielen wird das Dokument, das den offiziellen Kurs der US-Außenpolitik darlegt, wie ein Scheidungspapier an Europa aufgefasst.
Ein Schock für Europa war die Bekanntgabe der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA im Dezember 2025: Die Regierung unter Donald Trump sieht darin Europa als Gegner und will den „Widerstand“ gegen den aktuellen Kurs der EU fördern. Von vielen wird das Dokument, das den offiziellen Kurs der US-Außenpolitik darlegt, als ein Scheidungspapier an Europa aufgefasst.  © IMAGO/Pool/ABACA
Die neue Sicherheitsstrategie der USA unter der Führung von Donald Trump (M.), Außenminister Marco Rubio (l.) und Verteidigungsminister Pete Hegseth schockte auch Deutschland: Kanzler Friedrich Merz sagte danach alarmiert, dass es nun umso wichtiger sei, dass Deutschland sich auch ohne die USA verteidigen könne.
Die neue Sicherheitsstrategie der USA unter der Führung von Donald Trump (M.), Außenminister Marco Rubio (l.) und Verteidigungsminister Pete Hegseth schockte auch Deutschland: Kanzler Friedrich Merz sagte danach alarmiert, dass es nun umso wichtiger sei, dass Deutschland sich auch ohne die USA verteidigen könne. Ein Rückzug der USA aus der NATO wird immer wahrscheinlicher.  © IMAGO/CNP / MediaPunch

In dem Sohn des früheren Schahs, Reza Pahlavi, sieht die Nahost-Expertin Amiri eine mögliche Führungsfigur und einen wichtigen Baustein für die Destabilisierung des Regimes. „Er hat versprochen, dass er nur eine Übergangsfigur sein wird“, kommentiert die Expertin. Laut Bericht der Daily Mail zeigte sich auch der US-Präsident hoffnungsvoll, dass sich nach dem Ende der US-amerikanischen und israelischen Angriffe eine Demokratie im Iran entwickeln könnte. „Ja“, antwortete er auf die Frage der britischen Zeitung. „Es wird sehr interessant sein, das zu beobachten, aber es kann vieles passieren, und es könnten auch sehr positive Dinge passieren.“ (Quelle: Daily Mail, AFP, dpa, ORF, Axios) (bme)

Rubriklistenbild: © Mandel NGAN / AFP

Kommentare