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Etliche Personen vermisst
Tödliche Sturzflut in Texas: Trump will Bundesstaat „wahrscheinlich“ besuchen
Bei einer Sturzflut im US-Bundesstaat Texas sind rund 83 Menschen ums Leben gekommen. Jetzt wird Kritik an Trumps radikalem Sparkurs laut.
Austin – Bei der Sturzflut in Texas sind laut aktuellen Angaben mindestens 82 Menschen gestorben. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete, werden weitere Menschen vermisst. Der texanische Gouverneur Greg Abott habe am vergangenen Sonntag (6. Juli) erklärt, dass die Suche nach 41 Personen weiter andauere.
Als Reaktion auf die verheerende Sturzflut in der Nacht auf Freitag (4. Juli) in dem US-Bundesstaat, hat Donald Trump nun angekündigt, „wahrscheinlich am Freitag“ nach Texas zu reisen, zitierte The Hill den US-Präsidenten. Am Sonntag habe er erklärt, dass er sich mit seinem Besuch noch „etwas Zeit“ lassen wolle. Der Grund: „Ich hätte es heute gemacht, aber wir wären ihnen nur im Weg gewesen.“
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Tödliche Sturzflut in Texas – Trump kündigt Besuch im Katastrophengebiet an
Statt Trump selbst reiste bislang nur Kristi Noem, Ministerin für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten, nach Texas. Gegenüber dem Sender Fox News erklärte Trump: „Kristi Noem ist bereits vor Ort und wird auch weiter dort bleiben. Wir arbeiten sehr eng mit Repräsentanten aus Texas zusammen. Es ist eine schreckliche Sache, absolut schrecklich.“
Auf seiner Online-Plattform Truth Social hatte der Republikaner zudem verkündet, dass er eine Katastrophenschutzerklärung für die betroffenen Gebiete unterzeichnet habe. „Diese Familien erleben eine unvorstellbare Tragödie, viele Menschen haben ihr Leben verloren und viele werden noch vermisst“, so Trump.
Tödliche Sturzflut in Texas
Am frühen Freitagmorgen ereignete sich entlang des Guadalupe-Flusses eine massive Sturzflut. Betroffen ist vor allem das sogenannte Texas Hill Country, eine geografische Region in Zentral- und Südtexas. Die Zahl der Toten wird derzeit mit rund 82 beziffert. Unter ihnen sollen sich auch 28 Kinder befinden.
Nach der Sturzflut in Texas muss sich Trump aber auch massiver Kritik stellen. Der durch seine Regierung vorgenommene Personalabbau im Nationalen Weterdienst (NWS) soll dazu geführt haben, dass wichtige Warnsysteme nicht ordnungsgemäß funktioniert hätten. Laut Newsweek hat der NSW durch Einspaarmaßnahmen der Trump-Regierung im Verlauf des Jahres rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren.
Kritik an Trumps Budgetkürzungen nach Sturzflut in Texas – Haben die Warnsysteme richtig funktioniert?
„Die ursprüngliche Vorhersage des Nationalen Wetterdienstes vom Mittwoch sagte 7,5 bis 15 Zentimeter Regen im Concho Valley und 10 bis 20 Zentimeter im Hill Country voraus“, zitierte NBC News W. Nim Kidd, den Leiter der texanischen Katastrophenschutzbehörden. „Die Regenmenge, die an diesem speziellen Ort fiel, war in keiner dieser Vorhersagen enthalten.“
Die US-Regierung wiegelte die Kritik allerdings weitestgehend ab. Trump selbst sagte laut Axios auf die Frage, ob entlassene Meteorologen wieder eingestellt werden sollten: „Ich denke nicht. Das ist innerhalb von Sekunden passiert. Niemand hat damit gerechnet. Niemand hat es gesehen. Es waren sehr talentierte Leute dort, und sie haben es nicht bemerkt.“
Vorwürfe nach Texas-Flut – Trump-Sprecherin nimmt Wetterdienst und Kürzungen in Schutz
Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, Abigail Jackson, erklärte gegenüber dem Portal, dass die Anschuldigungen „beschämend und abstoßend“ seien. „Der NWS hat seine Arbeit getan und sogar mehr als zwölf Stunden im Voraus eine Hochwasserwarnung herausgegeben.“
Auch der Nationale Wetterdienst hat einen Mangel an Personal wegen der Kürzungen verneint. „In dieser Nacht waren zusätzliche Leute hier, und das ist in jedem Wetterdienstbüro typisch – man stellt Personal für ein Ereignis ein, holt Leute für Überstunden rein und hält Leute zurück“, sagte ein Meteorologe im NWS-Büro, gegenüber Associated Press. In einer Erklärung gegenüber Newsweek hieß es zudem, dass am frühen Donnerstagnachmittag eine Hochwasserwarnung herausgegeben worden sei. Mehr als drei Stunden vor der Flutkatastrophe habe man zudem eine Sturzflutwarnung veröffentlicht. (nhi)