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Shutdown-Start

USA-Haushaltssperre eskaliert: Beamte in Zwangsurlaub – Trump kündigt „schlechte“ Maßnahmen an

Republikaner und Demokraten verhaken sich bei Haushaltsfragen. Eine letzte Abstimmung im Senat scheitert. Es kommt zum Shutdown.

Update, 7:30 Uhr: Auf der offiziellen Website des Weißen Hauses ist jetzt oben eine tickende Uhr zu sehen, die die Dauer des Shutdowns in den USA anzeigt. Die begleitenden Worte machen deutlich, wem das Weiße Haus die Schuld für den Ausfall der staatlichen Finanzierung gibt: „Die Demokraten haben die Regierung lahmgelegt.“

Update, 6:15 Uhr: Die Demokraten weisen Donald Trump die Schuld am Shutdown in den USA zu. „Nachdem Donald Trump und die Republikaner das Leben monatelang schwerer und teurer gemacht haben, haben sie nun die Bundesregierung lahmgelegt, weil sie die Gesundheitsversorgung der amerikanischen Bevölkerung nicht schützen wollen“, sagten Hakeem Jeffries und Chuck Schumer laut CNN in einer gemeinsamen Erklärung. Trump hatte zuvor die Demokraten vor unumkehrbaren Folgen eines Regierungsstillstands gewarnt. „Wir können während des Shutdowns Dinge tun, die irreversibel sind, die schlecht für sie sind und die sie nicht zurücknehmen können, wie zum Beispiel eine große Zahl von Menschen entlassen, Dinge streichen, die ihnen gefallen, Programme streichen, die ihnen gefallen“, so Trump.

Trump und die Demokraten beschuldigen sich gegenseitig, für einen möglichen baldigen „Shutdown“ verantwortlich zu sein.

USA im Shutdown: Haushaltssperre in Kraft getreten

Update, 6:05 Uhr: Republikaner und Demokraten im US-Kongress können sich vor Ablauf einer wichtigen Frist nicht auf einen Übergangshaushalt einigen. Damit kommt es zu einem Shutdown in den USA. Damit werden zahlreiche Beamte in den Zwangsurlaub geschickt, es kommt in der Regel zu erheblichen Einschränkungen in der Verwaltung. Es ist der erste Regierungsstillstand seit 2019.

Update, 1. Oktober, 5:30 Uhr: Die USA stehen kurz vor dem ersten Shutdown seit sechs Jahren: Im Senat ist ein letzter Versuch gescheitert, einen Stillstand der Bundesverwaltung abzuwenden. Ein Übergangshaushalt, der bereits Mitte September vom Repräsentantenhaus mit der Mehrheit der Republikaner bewilligt wurde, erhielt nicht die nötigen Stimmen aus der oppositionellen Demokratischen Partei, um verabschiedet werden zu können. Nach der erfolglosen Abstimmung bereitete das US-Haushaltsamt die Bundesbehörden auf den Shutdown vor. Bis 06.00 Uhr MESZ hätte der Kongress zwar theoretisch noch die Möglichkeit, einen Stillstand zu verhindern – eine weitere Abstimmung ist aber nicht mehr geplant.

Shutdown in Sicht: USA droht teilweiser Regierungsstillstand

Erstmeldung: Washington, D.C. - Jetzt also doch: Um einen drohenden Shutdown abzuwenden, hat US-Präsident Donald Trump einem Treffen mit den Demokraten doch zugestimmt. Das Gespräch mit führenden Demokraten und Vertretern der Republikaner ist für den heutigen Montag (29. September) angesetzt, wie mehrere US-Medien sowie Nachrichtenagenturen berichten. Ziel ist eine Einigung über den Bundeshaushalt, der spätestens bis Mittwoch vom Kongress beschlossen werden muss.

Geheime Epstein-Liste birgt Überraschungen: Die 15 prominentesten Namen

Jeffrey Epstein und seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell
Jeffrey Epstein soll sich eine Art Prostitutions-Ring aufgebaut und prominenten Bekannten junge Mädchen zum Sex zur Verfügung gestellt haben. Seine ehemalige Geliebte Ghislaine Maxwell war seine „rechte Hand“. Epstein beging 2019 Selbstmord, bevor er verurteilt werden konnte. Die US-Bezirksrichterin Preska sah keine rechtliche Grundlage dafür, die insgesamt 175 Namen weiterhin zurückzuhalten. Die Liste ist nun öffentlich. Eine Nennung bedeutet nicht, dass die Person aktiver Teil des Missbrauchsnetzwerks um Epstein war, sondern zunächst nur, dass der Name in dem Zivilprozess fiel.  © AFP (Foto undatiert)
Ghislaine Maxwell war Epsteins „rechte Hand“.
2021 wurde Ghislaine Maxwell unter anderem wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zu Missbrauchszwecken zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. © Rick Bajornas/Unted Nations via AP/dpa
 Prinz Andrew (l-r), Herzog von York, Virginia Giuffre aus den USA und Ghislaine Maxwell.
Die wohl bekannteste Aufnahme aus der Zeit. Dieses undatierte, vom US-Justizministerium zur Verfügung gestellte Foto zeigt Prinz Andrew (l-r), Herzog von York, Virginia Giuffre aus den USA und Ghislaine Maxwell. Giuffre behauptet, als Minderjährige vom Sohn der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. missbraucht worden zu sein. Er hat die Anschuldigungen aber stets bestritten.  © Us Department Of Justice/PA Media/dpa
Prinz Andrew steckt mittendrin im Epstein-Skandal.
Prinz Andrew steckt mittendrin im Epstein-Skandal. Auch Zeugin Johanna Sojberg warf ihm vor, als 21-Jährige von ihm sexuell belästigt worden zu sein. © Neil Hall/PA Wire/dpa
Der einstige Präsident Bill Clinton gilt seit den 1990ern als Freund von Jeffrey Epstein, behauptete später jedoch, nichts von dessen Machenschaften gewusst zu haben.
Er hingegen ist keine Überraschung auf der Liste: Der einstige Präsident Bill Clinton gilt seit den 1990ern als Freund von Jeffrey Epstein, behauptete später jedoch, nichts von dessen Machenschaften gewusst zu haben.  © Evan Agostini/Invision/AP/dpa
Das Bild zeigt den ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore im Jahr 2010.
Das Bild zeigt den ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore im Jahr 2010. Auch der Nobelpreisträger steht offenbar auf der Liste des Gerichts im Missbrauchsprozess um Jeffrey Epstein und seine Frau Ghislaine Maxwell. © dpa
US-Schauspieler Kevin Spacey
US-Schauspieler Kevin Spacey ist wegen dreimaliger unsittlicher Körperverletzung, siebenmaliger sexueller Nötigung, einmaliger Veranlassung sexueller Handlungen ohne Zustimmung und einmaliger Veranlassung penetranter sexueller Handlungen ohne Zustimmung zwischen 2001 und 2005 angeklagt. Auch sein Name taucht in Zusammenhang mit Epstein auf. Details sind allerdings nicht bekannt. © Yui Mok/PA Wire/dpa
Auf der Liste des Gerichts findet sich auch der Name von Ex-Präsident Donald Trump wieder
Auf der Liste des Gerichts findet sich auch der Name von Ex-Präsident Donald Trump wieder – allerdings im Kontext der Befragung einer Zeugin, die angab, zu Trump niemals sexuellen Kontakt gehabt zu haben. © Charlie Neibergall/AP
US-Magier David Copperfield steht ebenfalls auf der Liste.
US-Magier David Copperfield steht ebenfalls auf der Liste. Er sei bei einem Essen bei Epstein anwesend gewesen und auch über die skandalösen Handlungen Epsteins Bescheid gewusst haben. Das behauptete Zeugin Sjoberg. © Christina Horsten/dpa
Zuvor nicht groß diskutiert, ist auch der Name Michael Jackson in den Akten zu finden. Der Popstar verstarb bereits 2009.
Zuvor nicht groß diskutiert, ist auch der Name Michael Jackson in den Akten zu finden. Der Popstar verstarb bereits 2009. Er soll Gast im Anwesen von Epstein in Palm Beach, Florida, gewesen sein, ist sich Zeugin Johanna Sojberg sicher. © Aaron Lambert/The Santa Maria Times Pool via AP/dpa
Des britische Astrophysiker Stephen Hawking.
Nicht minder überraschend taucht in den nun veröffentlichten Seiten auch der Name des britischen Astrophysikers Stephen Hawking auf. Auch er soll auf mindestens einer Feier Epsteins gewesen sein. Hawking starb 2018. © FACUNDO ARRIZABALAGA/dpa
Nicht nur bekannte Männer stehen auf der Liste, sondern auch Schauspielerin Cameron Diaz.
Nicht nur bekannte Männer stehen auf der Epstein-Liste des Gerichts, sondern auch Schauspielerin Cameron Diaz... © Andrew H. Walker/Getty Images/AFP
Schauspielerin Cate Blanchett
...Diaz‘ Schauspielkollegin Cate Blanchett... © Fabian Sommer/dpa
Supermodel Naomi Campbell.
...oder Supermodel Naomi Campbell. © Jennifer Graylock/PA Wire/dpa
Selbst Leonardo Di Caprio soll auf der Liste stehen.
Selbst Leonardo Di Caprio soll auf der Liste stehen. Allerdings wohl nur, weil Epstein mit ihm und Kollegin Cate Blanchett und ihrem Kollegen Leonardo DiCaprio angegeben habe, berichtete Zeugin Johanna Sojberg, die Epstein zum Sex gezwungen haben soll, vor Gericht. Er habe von Telefonaten berichtet. Getroffen habe sie die beiden aber nicht. © Andy Buchanan / AFP
Ebenso Bruce Willis (67). Der Hollywood-Star ist nach Angaben seiner Familie mittlerweile an frontotemporaler Demenz erkrankt.
Ebenso Bruce Willis (67). Der Hollywood-Star ist nach Angaben seiner Familie mittlerweile an frontotemporaler Demenz erkrankt. © Charles Sykes/Invision via AP/dpa
Auch „Star Wars“-Schöpfer George Lucas hat offenbar zumindest eine Party von Epstein besucht.
Und „Star Wars“-Schöpfer George Lucas hat offenbar zumindest eine Party von Epstein besucht. © dpa
Der Name von Richard Branson taucht in einer Gerichtsakte auf, die die Daily Mail enthüllt hat. Branson ist Chef der Virgin Group und der Weltraumfirma Virgin Atlantic. Es soll Videoaufnahmen geben, die ihn in einer Epstein-Villa bei expliziten Handlungen zeigen.
Der Name von Richard Branson taucht in einer Gerichtsakte auf, die die Daily Mail enthüllt hat. Branson ist Chef der Virgin Group und der Weltraumfirma Virgin Atlantic. Es soll Videoaufnahmen geben, die ihn in einer Epstein-Villa bei expliziten Handlungen zeigen. © John Lamparski/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/Getty Images via AFP

Andernfalls steht den US-Regierungsbehörden kein Geld mehr zur Verfügung. Erst vor wenigen Tagen hatte Trump einem geplanten Treffen mit Politikerinnen und Politikern der Demokraten noch einen Riegel vorgeschoben. Das Treffen, das jetzt doch stattfinden wird, solle die Spitzen beider Kammern zusammenbringen, sagte der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Johnson.

Trump und Demokraten streiten wegen Gesundheitsversorgung

Sonderlich harmonisch zugehen dürfte es bei den gemeinsamen Beratungen jedoch wohl eher nicht. Im Vorfeld kritisierte Johnson die Demokraten und behauptete, sie würden „politische Spielchen spielen“. Die demokratischen Minderheitenführer Hakeem Jeffries (Repräsentantenhaus) und Chuck Schumer (Senat) hatten sich immer wieder gesprächsbereit gezeigt. Zuletzt erklärten sie, sie wollten eine parteiübergreifende Einigung erzielen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werde und einen Stillstand vermeide. 

Der größte Streitpunkt zwischen Demokraten und Trumps Republikanern ist weiterhin das Thema Gesundheitsversorgung. Die Demokraten knüpfen weiteres Haushaltsgeld an Schutzmaßnahmen für Millionen Amerikaner, die sonst ihre Versorgung verlieren könnten.

Möglicher Shutdown in den USA: Die Folgen für Behörden und Beamte

Vizepräsident JD Vance setzt in dem Konflikt auf Hetze gegen Minderheiten sowie Populismus. Vance warf den Demokraten vor, Mittel für Gesundheitsleistungen an illegal eingereiste Ausländer ausgeben zu wollen. Die Zeit drängt jedoch. Sollten sich Republikaner und Trump bis Mittwoch nicht einigen, wäre ein Shutdown unvermeidlich.

Zahlreiche Behörden müssten dann ihre Arbeit einstellen, und viele Staatsbedienstete würden vorerst kein Gehalt erhalten. Das genaue Ausmaß eines Shutdowns ist jedoch schwer vorherzusagen und fiel in der Vergangenheit unterschiedlich groß aus. (Quellen: dpa, AFP) (grmo)

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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