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Protest vor Reichstagsgebäude

Söder-Sommerinterview am Sonntag: Rechte Aktivisten skandieren in Berlin „Remigration“

CSU-Chef Markus Söder im ARD-Sommerinterview.
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CSU-Chef Markus Söder im ARD-Sommerinterview.

Am Rande der Aufzeichnung des Sommerinterviews mit Markus Söder ist es zu einer Störaktion gekommen. Laut Polizei seien die Demonstranten „der rechtsgerichteten Szene“ zuzuordnen.

Berlin – Störaktionen bei Sommerinterviews gab es dieses Jahr bereits mehrfach. Im Rahmen des Söder-Sommerinterviews hat es jetzt auch den CSU-Chef getroffen. Die Nachrichtenagentur dts berichtet, dass sich gegen Mittag etwa ein bis zwei Dutzend Männer in schwarzen T-Shirts mit Fahnen und einem Banner vor dem Reichstagsgebäude versammelt haben. Auf dem Transparent war in großen Buchstaben der Satz „Stärkste Kraft im Land – uns übertönt ihr nicht“ zu lesen. Die Gruppe skandierte zudem wiederholt den Begriff „Remigration“.

Sommerinterview vom Markus Söder: Protestaktion in der Nähe des Reichstagsgebäudes

Die Nachrichtenagentur schrieb bei X, dass der Protest bei dem ARD-Sommerinterview mit Markus Söder stattgefunden habe. Die Demonstranten nutzen für ihre Kundgebung die Treppe vor dem Reichstagsgebäude. Diese ist normalerweise im Hintergrund der Sommerinterviews zu sehen. Ein Polizeisprecher erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, es habe bis um 20 bis 30 Menschen gehandelt – die Demonstranten seien „eindeutig der rechtsgerichteten Szene“ zuzuordnen gewesen. Das Interview sei zu dem Zeitpunkt jedoch beendet gewesen.

Auch von der ARD hieß es: „Das Sommerinterview mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder wurde störungsfrei aufgezeichnet.“ Polizisten hätten schnell einschreiten können, weil eine Einsatzhundertschaft vor Ort gewesen sei, erklärte der Sprecher der Polizei. Fünf Störer seien vorübergehend festgenommen worden. Die anderen Personen seien geflohen. Die rechtsextreme Identitäre Bewegung schrieb sich die Aktion zu und verbreitete ein Video auf der Onlineplattform X. 

Es ist nicht das erste Mal, dass es zu Störaktionen während eines Sommerinterviews kam. Erst im Juli hatte das Zentrum für politische Schönheit die Aufzeichnung des Gesprächs mit AfD-Chefin Alice Weidel durch lautstarke Störungen behindert.

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