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News im Ticker

Iran-Krieg: Trump bremst eigene Marine aus – Militäreskorte in Hormus-Straße ruht

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Trump setzt Militäreskorten in der Straße von Hormus vorerst aus – und spricht von Fortschritten.

Dieser Nachrichten-Ticker zum Iran-Krieg ist beendet. In unserem neuen News-Ticker zum Krieg im Iran halten wir Sie weiter auf dem Laufenden.

Update vom 6. Mai, 5:03 Uhr: Die USA setzen die militärische Eskorte in der Straße von Hormus aus. Donald Trump begründete den Schritt mit Fortschritten bei Atomverhandlungen mit dem Iran. „Wir haben vereinbart, dass das ‚Project Freedom‘ für kurze Zeit ruht, um zu sehen, ob das Abkommen abgeschlossen und unterzeichnet werden kann“, schrieb Trump in den sozialen Medien. Trotz des Stopps der Handelsschiff-Begleitung betonte der US-Präsident, die bestehende Blockade werde vollständig aufrechterhalten. Eine Reaktion aus Teheran blieb zunächst aus, wie Reuters berichtet.

Die Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg setzt Trump weiter unter Druck. Ob es Verhandlungen gibt, ist unklar.

Update, 22:03 Uhr: Irans Militärführung hat Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate dementiert. Es seien in den vergangenen Tagen keinerlei Raketen oder Drohnen auf Ziele in den Emiraten abgefeuert worden, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija laut einer Mitteilung, die der staatliche Rundfunk verbreitete. 

Gleichzeitig drohte der Militärsprecher den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Golfstaat sei zu einem „Stützpunkt der Amerikaner und Zionisten“ und zum „Feind der islamischen Welt“ geworden. Sollten von seinem Boden aus Angriffe gegen den Iran erfolgen, würden die Angreifer dies bereuen. Zuvor hatten die Emirate am Dienstag den zweiten Tag in Folge Angriffe aus dem Iran gemeldet.

Iran-Krieg: Trump nennt Konflikt „kleines Scharmützel“

Update, 20:35 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den Iran-Krieg als „kleines militärisches Scharmützel“ bezeichnet. „Ich nenne es ein Scharmützel, weil der Iran keine Chance hat. Die hatten sie nie“, sagte er am Dienstag im Weißen Haus. Zugleich forderte er die Führung in Teheran auf, klug vorzugehen. Trump sagte über den Iran weiter: „Sie sollten das Vernünftige tun, denn wir wollen nicht dort einmarschieren und Menschen töten.“ Das sei ihm persönlich „zu hart“, sagte er bei einer Veranstaltung zur körperlichen Fitness von Kindern und Jugendlichen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 19:35 Uhr: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat den Iran aufgefordert, seine „Politik der Brandstiftung“ zu beenden. „Iran muss sein ballistisches Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in der Region aufgeben“, sagte Wadephul am Dienstag nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) forderte bei einem Treffen mit dem portugiesischen Regierungschef Luís Montegro ein dauerhaftes Ende des iranischen Atomprogramms.

Außenminister Wadephul begründete seine Forderung an Teheran mit gemeinsamen Sicherheitsinteressen Deutschlands und Israels. „Es wird jeden Tag dringlicher, dass Iran das Angebot zu Verhandlungen jetzt annimmt“, sagte Wadephul. „Wir fordern den Iran auf, seine Karten jetzt nicht zu überreizen.“ Merz sagte, der Iran müsse „aufhören, auf Zeit zu spielen“ und drängte darauf, den Druck auf den Iran angesichts der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus hochzuhalten. Er habe auf europäischer Ebene bereits dafür geworben, „den Sanktionsdruck auf Teheran zu erhöhen“, sagte Merz.

Iran-Krieg: USA drohen Teheran mit weiteren Angriffen

Update, 16:12 Uhr: Das US-Militär hat dem Iran bei weiteren Angriffen in der Straße von Hormus mit einer massiven Antwort gedroht - und zugleich betont, die Waffenruhe bestehe weiterhin. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Dienstag in Washington vor Journalisten, die USA suchten nicht den Konflikt. Wenn der Iran aber US-Streitkräfte oder weitere Handelsschiffe angreife, werde er „mit der überwältigenden und vernichtenden Feuerkraft der USA konfrontiert“.

„Im Moment hält die Waffenruhe“, sagte Hegseth auf Nachfrage von Journalisten zu der brüchigen Feuerpause, die seit fast einem Monat gilt. Die USA beobachteten die Lage aber genau. US-Generalstabschef Dan Caine, der bei der Pressekonferenz an Hegseths Seite auftrat, sagte, kein Gegner der USA solle „unsere derzeitige Zurückhaltung für mangelnde Entschlossenheit halten“. Die US-Streitkräfte seien auf Befehl bereit, die Gefechte wieder aufzunehmen.

Update, 13:20 Uhr: Irans Außenminister Abbas Araghtschi reist noch heute nach Peking, um mit seinem chinesischen Amtskollegen „über bilaterale Beziehungen und regionale und internationale Entwicklungen“ zu sprechen, wie das iranische Außenministerium auf Telegram mitteilte. China hatte die ursprünglichen US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran verurteilt, seither jedoch weitgehend eine neutrale Haltung eingenommen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte Peking am Montag dazu aufgefordert, seinen diplomatischen Einfluss zu nutzen, um die Straße von Hormus für die internationale Schifffahrt zu öffnen.

Iran-Krieg: Teheran gibt USA die Schuld am Brand von Fudschaira

Update, 12:10 Uhr: Der Iran hat die Verantwortung für den Brand im Hafen von Fudschaira zurückgewiesen. Stattdessen macht Teheran die USA für den Vorfall verantwortlich. Ein namentlich nicht genannter iranischer Militäroffizier erklärte gegenüber dem staatlichen Sender IRIB, Teheran habe keinen geplanten Angriff ausgeführt. „Was geschah, war das Ergebnis des militärischen Abenteurertums der USA, das darauf abzielte, Schiffen eine illegale Fahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen“, sagte der Offizier. „Das US-Militär muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“

Update, 11:10 Uhr: Nach neuen Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittlerstaat Pakistan zu Zurückhaltung gemahnt. Es sei „absolut essenziell, dass die Waffenruhe gewahrt und respektiert“ werde, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif auf X. Zudem verurteilte Sharif Raketen- und Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Iran hatte am Montag Ölanlagen im Hafen von Fudschaira angegriffen. Bis zum Dienstagvormittag lagen keine offiziellen Berichte über weitere Angriffe in der Region oder Zwischenfälle in der Straße von Hormus vor.

Iran-Krieg: Parlamentspräsident attackiert USA wegen Straße von Hormus

Update, 10:05 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat die USA und ihre Verbündeten scharf attackiert und ihnen vorgeworfen, die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus durch einen Waffenstillstandsbruch und eine Seeblockade zu gefährden. Eine „neue Gleichung der Straße von Hormus“ sei im Begriff, sich zu festigen, schrieb Ghalibaf auf X.

Donald Trump hatte am Montag das sogenannte „Projekt Freiheit“ angekündigt – eine Marinemission, die kommerzielle Schiffe durch die strategisch bedeutsame Meerenge geleiten soll. Ghalibaf konterte die US-Initiative mit deutlichen Worten: „Wir wissen sehr genau, dass die Fortsetzung des Status quo für Amerika unerträglich ist. Dabei haben wir noch nicht einmal angefangen.“

Iran-Krieg: Indien verurteilt Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate 

Update, 9:05 Uhr: Indien hat den mutmaßlich ⁠iranischen ‌Luftangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vom Montag verurteilt. Dieser Angriff, bei dem drei indische Staatsbürger verletzt worden seien, sei „inakzeptabel“, erklärte das indische Außenministerium ‌auf dem Kurznachrichtendienst X. Indien fordere die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten sowie der Angriffe auf zivile Infrastruktur und unschuldige Zivilisten. Den ⁠VAE zufolge wurde bei einem iranischen Drohnenangriff eine Ölanlage in der Hafenstadt Fudschaira getroffen.

Iran-Krieg: Analyst sieht China als stillen Gewinner des Konflikts

Update, 8:15 Uhr: Ein Experte sieht China als stillen Gewinner des Iran-Kriegs. Peking habe durch den Konflikt viel über die US-amerikanischen Kriegsstrategien gelernt, sagte der frühere CIA-Analyst John Nixon gegenüber Al Jazeera. Entscheidender sei jedoch, dass China sich nun als verlässlicherer Partner für die Golfstaaten positionieren könne. Da Peking kein Interesse daran habe, Krieg in die Region zu tragen, wachse die Anziehungskraft auf die dortigen Staaten. Auch energiepolitisch bleibe die Bindung an die Golfstaaten für Peking langfristig zentral – selbst im Zuge der globalen Energiewende.

Iran-Krieg: US-Militär eskortiert nach eigenen Angaben zwei US-Handelsschiffe durch Straße von Hormus

Update, 7:00 Uhr: Die USA haben nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom ‌Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung ⁠von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper, teilte mit, das US-Militär ermutige Schiffe und ​Reedereien, die Meerenge trotz iranischer ⁠Drohungen zu durchfahren.

Update, 5. Mai, 5:50 Uhr: Der Iran hat die USA davor gewarnt, die von ihm blockierte Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr freizumachen. „Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse“, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump verkündete Initiative für ein Ende der Blockade der Meeresenge. „Die Ereignisse in der Straße von Hormus machen deutlich, dass es keine militärische Lösung für eine politische Krise gibt.“

Iran-Krieg: Trump droht dem Iran mit Vernichtung

Update, 20:52 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit vollständiger Vernichtung gedroht, sollte das Land amerikanische Schiffe angreifen. Der Iran werde „von der Erde gefegt“, zitierte Fox News Trump nach einem Interview. Im Rahmen des sogenannten „Projekt Freiheit“ will Washington die Straße von Hormus wieder für die internationale Schifffahrt öffnen – und macht dabei klar, wie weit es im Konflikt mit dem Iran zu gehen bereit ist.

Trump unterstrich im Fox-News-Interview die Kriegsbereitschaft der USA mit deutlichen Worten: „Wir haben die beste Ausrüstung. Wir haben überall auf der Welt Material. Wir haben überall auf der Welt Stützpunkte. (...) Wir können all das Material einsetzen, und das werden wir auch tun, wenn es nötig ist“, sagte Trump dem Sender.

Update, 20:00 Uhr: Weitere Details zu den US-Angriffen auf iranische Boote: Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social von sieben Schiffen, der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten.

Trump schrieb zur Begründung, der Iran habe einige in dem Krieg unbeteiligte Nationen angegriffen – darunter ein südkoreanisches Frachtschiff. Abgesehen von diesem Schiff sei bislang kein weiteres bei der Durchfahrt der Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman zu Schaden gekommen. Der staatliche iranische Rundfunk dementierte die Berichte über versenkte Schnellboote unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Militärquelle.

Update, 19:08 Uhr: In der Straße von Hormus kommt es derzeit zu offenen Gefechten zwischen der US-Armee und den iranischen Streitkräften. Dies berichtet unter anderem CNN unter Berufung auf das US-Militär. Laut den Angaben haben die USA sechs iranische Kleinboote angegriffen und zerstört. Diese sollen zuvor zivile Schiffe ins Visier genommen haben. Weiter teilte das US-Militär mit, dass der Iran „Raketen und Drohnen“ auf Handelsschiffe abgefeuert habe.

Iran-Krieg: Auch der Oman meldet Angriffe auf zivile Infrastruktur

Update, 19:00 Uhr: Der Oman hat einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe. Dabei handelt es sich um eine vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging.

Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Außerdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Iran-Krieg: Großbrand in Golfstaat nach iranischem Drohnenangriff

Update, 18:16 Uhr: In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete.

Zuvor hatte die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hieß es in einer Erklärung des emiratischen Verteidigungsministeriums. In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Erklärung erfolgte kurz nachdem die Behörden mitgeteilt hatten, dass die Flugabwehr auf eine Bedrohung reagiere, und die Bevölkerung aufgefordert hatten, sich in Sicherheit zu bringen. 

Update, 17:26 Uhr: In der Straße von Hormus ist es am Montag zu einer Explosion auf einem Schiff einer südkoreanischen Reederei gekommen. Wie Reuters unter Berufung auf das Außenministerium in Seoul berichtet, prüft Südkoreas Regierung derzeit, ob das Schiff „HMM Namu“ möglicherweise angegriffen worden sei. Das Schiff befand sich demnach in der Nähe der Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker. Es wurden keine Opfer gemeldet.

Iran-Krieg: Mullah-Regime reagiert mit „Warnschüssen“ auf US-Kriegsschiffe

Update, 16:24 Uhr: US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee am Montag die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unterdessen, die iranische Marine habe Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern abgefeuert.

In dem iranischen TV-Bericht hieß es, die US-Schiffe hätten eine anfängliche iranische Warnung vor der Weiterfahrt missachtet. Daraufhin habe die iranische Marine als „Warnschuss“ Marschflugkörper, Raketen und Drohnen „um die feindlichen Schiffe des Aggressors herum“ abgefeuert.

Iran-Krieg: US-Handelsschiffe passieren Straße von Hormus

Update, 14:41 Uhr: Zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe haben nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert und setzen ihre Reise sicher fort. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom bezeichnete dies auf X als „ersten Schritt“ im Rahmen von Trumps neu angekündigter Initiative „Projekt Freiheit“. Lenkwaffenzerstörer der US-Marine seien derzeit im Persischen Golf im Einsatz, nachdem sie die Meerenge passiert hätten. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Iran-Krieg: Wohl Tanker in Straße von Hormus beschossen

Erstmeldung: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben bekannt gegeben, dass der Iran zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Ölkonzerns ADNOC in der Nähe der Straße von Hormus abgefeuert hat. Das emiratische Außenministerium erklärte, es habe keine Opfer gegeben. „Das Angreifen von Handelsschiffen und die Nutzung der Straße von Hormus als Instrument wirtschaftlicher Nötigung oder Erpressung stellen Akte der Piraterie durch die iranischen Revolutionsgarden dar“, hieß es in der Stellungnahme.

Rubriklistenbild: © Montage: Julia Demaree Nikhinson/Altaf Qadri/dpa

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